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Gastbeitrag Commerzbank Research · 31. März 2017

DAX: Rekordhoch in Rufweite

Leichtathleten beim Hürdenlauf
Quelle: Shutterstock
Plötzlich eröffnen sich gänzlich neue Perspektiven. Nachdem der DAX über Wochen kaum voran gekommen ist, scheint das Rekordhoch mittlerweile wieder in greifbarer Nähe. Ein paar Hürden gibt es allerdings noch.

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Der DAX eröffnete gestern freundlich und konnte im Verlauf des Vormittags ein leicht höheres 2-Jahres-Hoch bei 12.238 Punkten erzielen. Nach einem anschließenden mehrstündigen Rücksetzer bis zum Tagestief bei 12.200 Punkten formte der Index zwei bullishe Stundenkerzen (Hammer) in Folge und spurtete daran anknüpfend dynamisch auf ein in der letzten Handelsstunde notiertes Tageshoch bei 12.258 Punkten. Er überwand per Tagesschluss die zuvor deckelnde Widerstandslinie über die vergangenen Hochpunkte.

Rekordhoch scheint greifbar

Der Trend bleibt in allen Zeitebenen bullish und wurde erneut bestätigt. Das Rekordhoch vom April 2015 bei 12.391 Punkten befindet sich mit einem Abstand von nur noch 1,1 Prozent in unmittelbarer Rufweite. Solange kein Rutsch unter den Support bei 12.200 Punkten erfolgt, besteht aus preislicher Sicht eine gute Chance auf ein zeitnahes Abarbeiten dieser Marke.

Wo lauern Widerstände?

Nächste wichtige Widerstände auf dem Weg dorthin lauten 12.273-12.292 Punkte und 12.327/12.346 Punkte. Angesichts der überkauften Markttechnik sollten Stops zum Schutz von Long-Positionen engmaschig nachgezogen werden. Ein Stundenschluss unter 12.238 Punkten oder eine Intraday-Verletzung des Supports bei 12.200 Punkten würden erste Warnsignale für eine anstehende Korrekturphase liefern. Als erste Bestätigung hierfür wäre ein Tagesschluss unter der Supportzone bei 12.156-12.181 Punkten anzusehen. Dann würden die Regionen 12.079-12.083 Punkte sowie 11.996-12.045 Punkte in den Fokus rücken.