05.07.2017 Neu in der Zeichnung

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NEUEINFÜHRUNGEN IN STUTTGART

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Neueinführungen 26.06.2017-04.07.2017

Unternehmensanleihe: Daimler AG

Der Autobauer Daimler ist mit seinen zwei Neuemissionen eine mittel- bis langfristige Finanzierung eingegangen. Bei der WKN: A2GSCX steht die Rückzahlung erst am 03.07.2037 an. Für die Laufzeit wird ein Zinssatz von 2,125 Prozent p.a. bezahlt. Derzeit notiert die in 1.000 er Stückelung begebene Anleihe bei 97,99 Prozent. Dies entspricht einer Rendite von 2,25 Prozent.

Die zweite Anleihe, eine 1,5 Milliarden Emission, soll am 03.07.2029 zurückbezahlt werden (WKN: A2GSCW). Verzinst wird die Anleihe mit 1,50 Prozent per anno. Gehandelt werden kann die Unternehmensanleihe ab einer Stückelung von 1.000 Euro nominal. Würde man das Wertpapier heute zum aktuellen Kurs mit 98,966 Prozent kaufen und bis zur Endfälligkeit im Depot behalten, würde man eine Rendite von 1,60 Prozent mit diesem Investment erwirtschaften.

Länderanleihe: Volkswagen Leasing GmbH

Volkswagen Leasing GmbH, eine Tochtergesellschaft der Volkswagen Financial Services AG, hat zwei Anleihen mit einem Emissionsvolumen in Summe von 2,25 Milliarden begeben. Der Kurzläufer (WKN: A2GSFM) wurde als Floater emittiert. Der Zinssatz setzt sich aus dem 3 Monats Euribor + 45 Basispunkte zusammen. Die Zinsanpassung erfolgt immer zu 06. Februar/Mai/August/November. Am 06.07.2021 soll die Anleihe zurückbezahlt werden.

Die zweite Neuemission ist mit einem festen Zinssatz ausgestattet (WKN: A2GSFN). 1,375 Prozent per anno bei einer Laufzeit bis zum 20.01.2025. Das Emissionsvolumen beläuft sich auf eine Milliarde Euro. Ab der kleinesten handelbaren Einheit 1.000 Euro nom. können beide Bonds gehandelt werden.

Hybridanleihe: Paragon AG

Über 5 Mio. Euro wurden in der neuen Anleihe der Paragon AG in den ersten Handelstagen an der Börse Stuttgart umgesetzt (WKN: A2GSB8). Die Anleihe ist mit einem Zinssatz von 4,5 Prozent p.a. ausgestattet und die Rückzahlung soll am 05.07.2022 erfolgen. Der Emittent hat die Möglichkeit zur vorzeitigen Kündigung ganz oder teilweise ab dem 05.07.2020, sowie aus steuerlichen Gründen und bei Geringfügigkeit des ausstehenden Gesamtnennbetrags.

Dem Factsheet des Emittenten nach wurden für die Gläubiger Kündigungsrechte unter anderem bei Drittverzug oder unzulässiger Ausschüttung eingeräumt. Bei einem Kontrollwechsel besteht eine vorzeitige Rückzahlung nach Wahl der Anleihegläubiger sowie eine Negativverpflichtung im Zusammenhang mit der Besicherung gegenwärtiger und zukünftiger Kapitalmarktverbindlichkeiten des Emittenten.

Derzeit notiert die Anleihe bei 102,10 Prozent. Daraus lässt sich eine Rendite von 4,08 Prozent ableiten. Die 50 Mio. Euro Anleihe kann ab der kleinsten handelbaren Einheit 1.000 Euro nom. gehandelt werden.

In den Bereichen Automobilelektronik, Elektromobilität und Karosserie-Kinematik entwickelt, produziert und vertreibt die Paragon AG Lösungen. Aufgeteilt in die Bereich bietet die Paragon im Segment der Automobilelektronik ein innovatives Luftgütemanagement, moderne Anzeige-Systeme und Konnektivitäts-Lösungen sowie akustische High-End-Systeme. Im Segment der Elektromobilität ist der Konzern über die Voltabox-Tochtergesellschaften mit selbst entwickelten Lithium-Ionen Batteriesystemen tätig. Bewegliche Karosserie-Komponenten wie adaptiv ausfahrbare Spoiler werden im Segment Mechanik entwickelt.

Dem Geschäftsbericht nach setzte der Konzern im Geschäftsjahr 2016 102,79 Mio. Euro um. Weiter wird im Geschäftsbericht angegeben, dass das EBITDA bei 16,092 Mio. Euro lag und mit seinen 519 Mitarbeitern (31.12.2016) erwirtschafte der Konzern ein Konzernergebnis in Höhe von 3,561 Mio. Euro.

Unternehmensanleihe: Evonik Industries AG

Mit einem neuen Hybridbond hat die Evonik Industries AG 500 Mio. Euro Emissionsvolumen eingesammelt (WKN: A2GSFF). Die Fälligkeit der Nachrang-Anleihe ist auf den 07.07.2077 datiert. Der Emittent hat ein Make Whole Kündigungsrecht bis zum 07.11.2022. Zudem verfügt er über die Möglichkeit zum 07.11.2022 die Anleihe zu 100 Prozent zu kündigen und danach jährlich zum 07.11. Der Zinssatz wurde bei 2,125 Prozent p.a. festgesetzt und gilt bis zum 07.11.2022. Ab diesem Datum wird der Zinssatz variabel und berechnet sich nach dem Euribor ICE Swapsatz + 220,1 Basispunkte bis zum 07.11.2042, anschließend erfolgt die Berechnung nach dem Euribor ICE Swapsatz +295,10 Basispunkte. Der Zinssatz wird halbjährlich zum 07.11. und 07.05. angepasst. Die Mindeststückelung beträgt 1.000 Euro nom.

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Neu in der Zeichnung

Ausführliche Informationen zu den jeweiligen Wertpapieren in Zeichnung und den damit verbundenen Risiken entnehmen Sie bitte den jeweiligen Wertpapierprospekten, Angebotsbedingungen oder Produktinformationsblättern auf der Homepage des jeweiligen Emittenten.

EMITTENTEN-NEWS

EMITTENTEN-NEWS

Unternehmensanleihe: Ekosem-Agrar GmbH

Die Ekosem-Agrar GmbH, deutsche Holdinggesellschaft der auf Milchproduktion in Russland ausgerichteten Unternehmensgruppe Ekoniva, hat die Geschäftszahlen für 2016 veröffentlicht, berichtet über die Ergebnisse des ersten Quartals 2017 und gibt einen Ausblick auf das Gesamtjahr 2017 (WKN: A1MLSJ). (WKN: A1R0RZ). Wie in der Meldung berichtet wurde belief sich die Betriebsleistung (Umsatz zzgl. des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen, biologischen Vermögenswerten sowie sonstigen betrieblichen Erträgen) auf 149,20 Mio. Euro (GJ 2015, Währungsangepasst: 144,30 Mio. Euro) Es wurde erläutert, dass die jährlich produzierte Milchmenge von 180.000 Tonnen im Geschäftsjahr 2015 auf 220.000 Tonnen im Geschäftsjahr 2016 erhöht werden konnte. Zurückzuführen sei dies wie beschrieben zum einen auf eine vergrößerte Milchkuhherde von 24.900 auf 27.400 Tiere sowie auf die gesteigerte Milchleistung je gemolkener Kuh von 24,3 kg in 2015 auf 25,7 kg im Jahr 2016.

Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern Abschreibung (EBITDA) betrug 50,0 Mio. Euro (GJ 2015, Währungsangepasst: 55,9 Mio. Euro) und das operative Ergebnis (EBIT) kam auf 31,9 Mio. Euro (Vorjahr, angepasst: 37,6 Mio. Euro), so die Meldung weiter.

Stefan Dürr, Hauptgesellschafter und Geschäftsführer der Ekosem-Agrar GmbH: “Mit Blick auf die sehr niedrigen Milchpreise im vergangenen Jahr sind wir insgesamt mit dem Erreichten zufrieden. Wir konnten unser operatives Wachstum fortsetzen und sind dabei profitabel geblieben. Für das laufende Jahr sind wir angesichts der positiven Milchpreisentwicklung optimistischer gestimmt. Gerade auch durch unsere in den letzten Jahren getätigten Investitionen in unternehmenseigene Aus- und Weiterbildungsprogramme für unsere Mitarbeiter sehen wir uns gut für die Zukunft gerüstet.”

Die Gesellschaft berichtete, dass im ersten Quartal die durchschnittlich produzierte Milchmenge bei fast 670 Tonnen pro Tag lag (Q1 2016: 566 Tonnen pro Tag). Die Milchkuhherde wuchs um 17% und die Gesamtherde wurde um 10% vergrößert, so Ekosem-Agrar. Das Unternehmen geht für das Gesamtjahr 2017 aufgrund der guten operativen Entwicklung bei der Milchproduktion und der positiven Ernteaussichten von einem Umsatz zwischen 175 und 185 Mio. Euro aus. Beim EBIT erwartet das Unternehmen der Meldung nach für das Geschäftsjahr 2017 ein Ergebnis von 45 bis 50 Mio. Euro.

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