29.03.2017 Neu in der Zeichnung

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NEUEINFÜHRUNGEN IN STUTTGART

NEUEINFÜHRUNGEN IN STUTTGART

Neueinführungen 22.03.2017-28.03.2017

Bezugsrechte Aktie: Deutsche Bank AG

Seit Dienstag vergangener Woche und noch bis Dienstag, den 04. April 2017, 17:30 Uhr sind die Inhaberbezugsrechte aus der Kapitalerhöhung der Deutschen Bank in Stuttgart handelbar (WKN: A2E418). Bereits über 20 Millionen Euro wurden seitdem an der Börse Stuttgart umgesetzt.
Nach Informationen des Finanzinstituts werden im Rahmen eines öffentlichen Angebots in Deutschland, Großbritannien und den Vereinigten Staaten von Amerika unter Verwendung des genehmigten Kapitals 687,5 Millionen neue, auf den Namen lautende Stammaktien ohne Nennbetrag (Stückaktien) ausgegeben. Der Bezugspreis belaufe sich auf 11,65 Euro je neue Aktie bei einem Bezugsverhältnis von 2 : 1. Deutsche Bank Aktionäre können der Meldung zufolge somit während der Bezugsfrist, die voraussichtlich vom 21. März bis zum 6. April 2017 läuft, für die Bezugsrechte aus jeweils zwei vorhandenen Aktien eine neue Aktie zum Bezugspreis erwerben.
Die neuen Aktien haben laut einer Veröffentlichung der Deutschen Bank die gleiche Gewinnanteilsberechtigung wie die bereits bestehenden. Der Bruttoerlös aus der garantierten Bezugsrechtsemission werde 8,0 Milliarden Euro betragen. Die neuen Aktien werden voraussichtlich durch Clearstream Banking AG am oder um den 7. April 2017 geliefert und am oder um den 7. April 2017 in die bestehende Notierung an den deutschen Börsen einbezogen.

Fremdwährungsanleihe: Heineken N.V.

Der niederländische Brauerei-Konzern, der sich selbst als „the world’s most international brewer“ bezeichnet, hat jüngst eine 1,75 USD schwere Emission am Kapitalmarkt platziert. Das Emissionsvolumen verteilt sich auf zwei Tranchen (sogenannte Dual Tranche) mit Laufzeiten von 10 bzw. 30 Jahren.
Nachfrage bei Anlegern in Stuttgart fand bis dato insbesondere die am 29. Januar 2018 fällige Anleihe (1,1 Milliarden Volumen). Das Papier mit der Wertpapierkennnummer A19E7S bietet eine Verzinsung von 3,5 Prozent p.a. Da die erste Zinszahlung bereits am 29. Juli 2017 erfolgt, spricht man von einem ersten verkürzten Kupon – im Anschluss erfolgt die Zinszahlung dann halbjährlich. Der Emittent hat sich ein sogenanntes Make Whole Kündigungsrecht eingeräumt und könnte folglich bis zum 29.10.2027 gegen eine Prämie von 20 Basispunkten bzw. dann ab genanntem Tag zu 100% kündigen.
Die dreißigjährige Anleihe (WKN: A19E8Z, fällig am 29. März 2047) bietet eine Verzinsung von 4,35 Prozent p.a. bei halbjährlicher Zinszahlung von Beginn an. Auch hier hat sich der Emittent ein Make Whole Kündigungsrecht gegen eine Prämie von 20 Basispunkten bis zum 29.09.2046 eingeräumt – danach kann die Anleihe zu 100% gekündigt werden.
Bei beiden von S&P mit BBB+ bewerteten Wertpapieren – unterteilt jeweils in Inhaberteilschuldverschreibungen à 2.000 USD – beginnt der Zinslauf mit dem heutigen Mittwoch.

Aktie: Aumann AG

Einen erfolgreichen Börsengang konnte die Aumann AG (WKN: A2DAM0) in der vergangenen Woche aufs Parkett legen. Platziert zu einem Emissionspreis von 42 Euro, lag der erste Kurs rund 20 Prozent darüber. Aktuell notiert die Aktie über 54 Euro.
Aumann ist nach eigenen Angaben ein weltweit führender Hersteller von innovativen Spezialmaschinen und automatisierten Fertigungslinien mit Fokus auf Elektromobilität. An der Aumann AG waren bis dato mit 93,5 Prozent die MBB SE (WKN A0ETBQ), und Ingo Wojtynia mit 6,5 % beteiligt. Unter der Annahme einer vollständigen Ausübung der Greenshoe-Option betrage der Brutto-Emissionserlös rd. 251,2 Millionen Euro, so die Verlautbarung. Hiervon fließen der Gesellschaft brutto 63,0 Millionen Euro zu, die vor allem zur Wachstumsfinanzierung im Bereich E-Mobility genutzt werden sollen. MBB erziele bei vollständiger Platzierung des Greenshoe einen Bruttoemissionserlös von rund 175,9 Millionen Euro zu, so das Unternehmen.
Der Streubesitz beläuft sich nach dem Auslaufen der Lock-up Fristen auf bis zu 46,4 Prozent vorbehaltlich der vollumfänglichen Ausübung der Greenshoe-Option. MBB beabsichtige nach eigenen Angaben als Mehrheitsaktionär der Aumann AG die verbleibenden mindestens 53,6 % der ausstehenden Aumann Aktien langfristig zu halten.
Der Börsengang wurde von Berenberg und Citigroup als Joint Global Coordinators und gemeinsam mit Hauck & Aufhäuser als Joint Bookrunners begleitet.

Hybridanleihe: Norddeutsche Landesbank Girozentrale

Neu in Stuttgart eingeführt wurden zwei bereits im Dezember 2015 begebene NORD/LB Nachranganleihen – dabei handelt es sich um eine Inhaberschuldverschreibung mit Nachrangabrede der NORD/LB und fester Fälligkeit.
Das im Dezember 2025 fällige Papier (WKN: NLB1DD) bietet eine Verzinsung von 3,5 Prozent p.a. – ebenso wie das die vier Monate länger laufende Anleihe (WKN: NLB8K6). Beide Nachranganleihen sind gestückelt in 1.000 Euro.
Die NORD/LB hat beide Anleihen als sogenannte Tier 2 Nachranganleihen begeben. Tier 2 Kapital bedeutet, dass die Anleihen sogenanntes Ergänzungskapital darstellen und anderen Fremdkapitalinstrumenten gegenüber nachrangig sind, und nur Tier1 Anleihen sowie Aktien (beides Kernkapital) gegenüber vorrangig.
Die NORD/LB ist die Landesbank der Bundesländer Niedersachsen und Sachsen-Anhalt, unterstützt die öffentliche Hand bei kommunalen Finanzierungen und übernimmt die Aufgaben einer Zentralbank für die Sparkassen in diesen beiden Ländern sowie in Mecklenburg-Vorpommern. 1970 ging die Norddeutsche Landesbank Girozentrale aus der Verschmelzung der vier Vorgängerinstitute, Braunschweigische Staatsbank, Hannoversche Landeskreditanstalt, Niedersächsische Landesbank Girozentrale und Niedersächsische Wohnungskreditanstalt Stadtschaft, hervor. Die NORD/LB Norddeutsche Landesbank hat die ersten neun Monate des Geschäftsjahres 2016 mit einem Konzernergebnis vor Steuern von minus 624 Mio. Euro abgeschlossen. Nach Steuern belief sich das Konzernergebnis auf minus 736 Mio. Euro.

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Neu in der Zeichnung

Ausführliche Informationen zu den jeweiligen Wertpapieren in Zeichnung und den damit verbundenen Risiken entnehmen Sie bitte den jeweiligen Wertpapierprospekten, Angebotsbedingungen oder Produktinformationsblättern auf der Homepage des jeweiligen Emittenten.

EMITTENTEN-NEWS

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Unternehmensanleihe: German Pellets GmbH

Der Emittent hat unter Einhaltung der sechswöchigen Kündigungsfrist die Aufnahme der German Pellets Anleihe 2013/2018 (WKN A1TNAP) in das Handelssegment Bondm mit Ablauf des 31. März 2017 gekündigt – die Einbeziehung der Unternehmensanleihe in den Freiverkehr bleibt unberührt.

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