Handel

An der Börse Stuttgart können Anleger die Anteilsscheine von aktiv gemanagten Fonds während der Börsenzeiten von 8 bis 22 Uhr fortlaufend wie Aktien handeln. Gelangt eine Order in das elektronische Handelssystem der Börse Stuttgart, wird sie dort automatisch und permanent auf Ausführbarkeit geprüft und gegebenenfalls ausgeführt.

Der Quality-Liquidity-Provider ist verpflichtet, für alle im Handelssegment Ifx zugelassenen Investmentfonds Taxen zu stellen. Für jeden dieser Fonds steht zudem immer eine betreuende Bank als Market Maker zur Verfügung.

Maximale Spreads

Für alle Fonds im Handelssegment Ifx verpflichtet sich der Quality-Liquidity-Provider, bei seinen Taxen maximale Spreads zwischen Geld- und Briefseite einzuhalten – unter Berücksichtigung der vom Market Maker permanent übermittelten Preisinformationen.
Die Maximalspreads für jeden Fonds ergeben sich aus der Zuordnung in eine der folgenden Kategorien:

Kategorie 1:
Geldmarktfonds und höchst liquide andere Fonds: Maximaler Spread von 0,5 Prozent für ein Volumen von bis zu 100.000 Euro

Kategorie 2:
Rentenfonds und liquide andere Fonds: Maximaler Spread von 1,0 Prozent für ein Volumen von bis zu 100.000 Euro

Kategorie 3:
Sonstige Fonds: Maximaler Spread von 2,0 Prozent für ein Volumen von bis zu 25.000 Euro.

Die Kategorie jedes Fonds im Segment Ifx ist in der Detailansicht des Wertpapiers auf der Website der Börse Stuttgart angegeben.

Die tatsächlichen Spreads sind in der Regel enger als die festgelegten Maximalspreads.

Market Maker

Ein Market Maker ist ein Handelsteilnehmer, der sich verpflichtet hat, für die von ihm betreuten Fonds fortlaufende Preisinformationen mit einem vereinbarten maximalen Spread für ein entsprechendes Mindestvolumen zu stellen. Diese permanenten Preisinformationen des Market Maker werden in den Preisermittlungsprozess mit einbezogen und erhöhen die Liquidität und Preisqualität.

Der Börsenpreis darf nicht außerhalb des Market-Maker-Spreads ermittelt werden. Dies bedeutet, dass Kauf- bzw. Verkaufsaufträge unter Berücksichtigung der aktuellen Orderbuchlage mindestens entsprechend der An- bzw. Verkaufspreisinformation des Market Makers ausgeführt werden – gemäß dem Best-Price-Prinzip der Börse Stuttgart.

Der Market Maker jedes Fonds in Ifx ist in der Detailansicht des Wertpapiers auf der Website der Börse Stuttgart angegeben.

Mistrade-Regelung

Für den Handel mit Fonds im Segment Ifx existieren ebenfalls spezifische Mistrade-Vorschriften, die in § 28 der Geschäftsbedingungen für den Freiverkehr festgelegt sind. Ein Mistrade im Handelssegment Ifx kann vorliegen, wenn die Preisermittlung aufgrund einer technischen Fehlfunktion zustande kam oder der Preisermittlung zum jeweiligen Zeitpunkt eine offensichtlich nicht marktgerechte Market-Maker-Preisinformation zugrunde lag. Zudem muss der Antrag auf Aufhebung vom betroffenen Handelsteilnehmer rechtzeitig gestellt werden.

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