Ordertypen

Die Ordertypen der Börse Stuttgart

Die Ordertypen der Börse Stuttgart

Wer als Anleger erfolgreich investiert, überlegt in der Regel im Vorfeld genau, wo und zu welchem Kurs er seine Wertpapiere kauft oder verkauft. So genannte Ordertypen können dem Privatanleger hierbei von großem Nutzen sein. Egal ob für Aktien, Zertifikate, Fonds oder Anleihen – Orders (Kauf- und Verkaufsaufträge) lassen sich mit bestimmten Regeln, welche die Ausführung der Order steuern, verknüpfen. Die Börse Stuttgart bietet seit Sommer 2010 drei intelligente Ordertypen an. Sie ermöglichen Privatanlegern professionelle Handelsstrategien umzusetzen. Dabei handelt es sich um die Stop-Limit-Order“ (SLO), die „Trailing-Stop-Order“ (TS) sowie die „One-Cancels-Other-Order“ (OCO).

Je nach Ordertyp und Situation (Kauf oder Verkauf) lassen sich unterschiedliche Strategien verfolgen. Wichtig ist es, sich zuvor Gedanken über die Strategie zu machen – dann den entsprechenden Ordertyp auswählen und umsetzen.


Trailing Stop Order

Mit einer Trailing Stop Verkaufsorder können Sie in steigenden Märkten Gewinne in einer Position mit einem sich dynamisch anpassenden Absicherungsniveau kontrolliert laufen lassen. Das Nachziehen des gewählten Stop Limits erfolgt dabei automatisch, Sie müssen also nicht ständig selbst den Markt beobachten. Im umgekehrten Fall einer Kauforder bietet Ihnen ein Trailing Stop eine bessere Chance auf einen optimierten Einstiegskurs.

One-Cancels-Other Order

Eine One-Cancels-Other Order besteht im Prinzip aus zwei Orders gleichzeitig, von denen bei Ausführung der einen die jeweils andere gelöscht wird. Bei Orderaufgabe wählen Sie im Falle eines Verkaufs neben einem Stop Limit zur Absicherung Ihrer Position nach unten gleichzeitig ein oberes Verkaufslimit, um erzielte Gewinne zu realisieren. Sie sind demnach sowohl für fallende, als auch für steigende Kursentwicklungen positioniert, ohne ständig den Markt beobachten zu müssen.

Die One-Cancels-Other Order als Kauforder angewandt ermöglicht Ihnen, entweder zu einem günstigeren als dem aktuellen Kurs einzusteigen. Oder Sie steigen automatisch bei Erreichen des von Ihnen gewählten oberen Limits ein, weil Sie bei Durchbrechen dieser Marke weiter steigende Kurse erwarten.

Stop Limit Order

Bei einer Stop Limit Order geben Sie bei Ordererteilung neben einem Verkaufslimit zusätzlich ein über dem Verkaufslimit liegendes Stop Loss Limit an. Bei Erreichen des Stop Loss wird Ihre Order in das Orderbuch mit dem gewählten Verkaufslimit eingestellt. Wird danach ein Preis ermittelt, der größer/gleich dem Verlaufslimit ist, so erfolgt der Verkauf zu diesem Preis. Im Gegensatz zur einfachen Limit Order realisieren Sie bei einer Stop Limit Order entweder mindestens den gewünschten Verkaufspreis oder Sie bleiben in der Position investiert, sollte der gewünschte Mindestverkaufspreis aufgrund widriger Marktbedingungen zunächst nicht erzielt werden können.

Im Falle eines Wertpapierkaufs angewandt, ermöglicht Ihnen die Stop Limit Order den Einstieg zu einem von Ihnen definierten maximalen Kaufpreis.

Triggermechanismus - verbriefte Derivate

Triggermechanismus - verbriefte Derivate

KaufVerkauf
Auslösen/TriggernBriefkurs oder Preis mit UmsatzGeldkurs oder Preis mit Umsatz
Trailing Stop nachziehenBriefkurs oder Preis mit UmsatzGeldkurs oder Preis mit Umsatz

Triggermechanismus - Aktien, Anleihen, Fonds, ETFs

Triggermechanismus - Aktien, Anleihen, Fonds, ETFs

KaufVerkauf
Auslösen/TriggernGeldkurs oder Preis mit UmsatzBriefkurs oder Preis mit Umsatz
Trailing Stop nachziehenBriefkurs oder Preis mit UmsatzGeldkurs oder Preis mit Umsatz

Interaktives Special - lernen Sie die Ordertypen der Börse Stuttgart kennen!

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Verfügbar bei folgenden Banken und Online-Brokern

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