BX Swiss Inside: Matthias Müller

BX Swiss Inside: 5 Fragen an Matthias Müller

BX Swiss Inside: 5 Fragen an Matthias Müller

Was ist Ihr Job bei der BX Swiss?

Meine Aufgaben bei der BX sind sehr vielfältig. Unter anderem begleite ich Gesellschaften bei IPOs und berate Emittenten in kotierungsrechtlichen Fragen. Zudem unterstütze ich unser Team überall, wo Not am Mann ist, und kann meine langjährige Börsen- und Kapitalmarkterfahrung zu den verschiedensten Themen einfliessen lassen.

Warum arbeiten Sie gern für die BX Swiss?

Mir gefallen die kurzen Entscheidungswege und der unternehmerische Spirit. Hier kann ich etwas bewegen und sehe dann unmittelbar Resultate. Ich staune darüber, wieviel wir in den vergangenen paar Monaten schon bewirken konnten.

Sehen Sie eine Zukunft für regulierte Börsen im Zeitalter von ICOs und Kryptowährungen?

Unbedingt. Angebot und Nachfrage nach Dingen und Dienstleistungen wird es noch in tausend Jahren geben. Im Grunde genommen machen wir bei einer regulierten Börse ja nichts anderes als Angebot und Nachfrage nach fairen und transparenten Spielregeln zusammen zu führen. Das könnten wir im Grunde genommen für alles machen, was digitalisierbar und fungibel ist.

Welchen Fehler haben Sie am Anfang als Privatanleger gemacht?

Mit meinen ersten Aktienkäufen hatte ich meinen Einsatz jeweils innert weniger Tage vervielfacht. Die Aktien von ABB waren nach einem massiven Kurseinbruch im Jahr 2002 mein erster Kauf bei CHF 1.80 pro Stück, die konnte ich innert weniger Tage für das Doppelte wiederverkaufen. Und so hatte ich nach ein paar geglückten Trades schnell die Illusion, dass ich über ein überdurchschnittliches Anlagetalent verfüge, was leider nicht der Fall war.

Welches Buch lesen Sie zurzeit?

Das Buch “Haben oder Sein” von Erich Fromm. Mir gefällt darin folgendes Zitat sehr gut:
“Vernünftig ist in den Augen der meisten Menschen, worüber sich die meisten Menschen einig sind; vernünftig hat für die meisten nichts mit Vernunft zu tun.”