Lernset Investmentfonds

Unterrichtsverlaufsplanung

Beratungsfall

Der von einer Bankfachklasse erstellte Beratungsfall ermöglicht den Auszubildenden einen verständlichen Einstieg in das Thema. Gegenstand des Beratungsfalles ist, dass eine vermögende Kundin einen Teil ihrer Erbschaft in Investmentfonds anlegen möchte.

Medien

Beratungsfall (Textform)
Beratungsfall (Film): Begrüßung und Gesprächsbeginn (Download)

Aufgabe: Erarbeitung des Grundprinzips eines Investmentfonds

Die Auszubildenden sollen das Grundprinzip eines Investmentfonds und dessen Vor- und Nachteile erarbeiten.

Aufgabe: Erarbeitung von Grundbegriffen im Rahmen eines Partnerinterviews

Mit Hilfe eines Partnerinterviews sollen die Auszubildenden einige Grundbegriffe aus dem Themengebiet der Investmentfonds erarbeiten.

Medien:

Anleitung Partnerinterview
Fragekarten Partnerinterview (Gruppe 1)
Fragekarten Partnerinterview (Gruppe 2)

Experteninterview Fondsmanager

In dem Interview erklärt ein Fondsmanager (Berndt Maisch – LBBW Asset Management Investmentgesellschaft mbH) die Auswahlkriterien für Wertpapiere, die in einem deutschen Aktienfonds seiner KAG enthalten sind. Zudem erläutert er, wie der Rücknahmepreis eines Anteils errechnet wird.

Fortführung Beratungsfall

Im zweiten Teil des Beratungsgesprächs empfiehlt der Berater der Kundin einen deutschen Aktienfonds.

Aufgabe: Aufbau eines neuen Investmentfonds

Die Auszubildenden sollen einen Aktienfonds aus 10 DAX®-Werten zusammenstellen:

  • Volumen: 10.000.000,00 EUR
  • Ausgabeaufschlag: 4 %
  • Jährliche Verwaltungsgebühr: 1,5 %
  • Depotbankgebühr: 0,2% p. a. vom täglichen Inventarwert berechnet
  • Ausgegebene Anteile: zurzeit 530.750

Die Auszubildenden sollen den Rücknahmepreis und den Ausgabepreis ihres Investmentfonds berechnen. In den nächsten Stunden sollen die Auszubildenden den Verlauf ihres Fonds mit einem realen, in deutsche Standardwerte investierenden Investmentfonds und dem DAX® vergleichen.

Medien:

Berechnungstool Aufbau eines Investmentfonds

Aufgabe: Erstellung eines Produktinformationsblattes

Die Auszubildenden sollen in einer Gruppenarbeit ein Produktinformationsblatt für ihren selbst zusammengestellten Aktienfonds erstellen. Das Produktinformationsblatt soll die folgenden Bestandteile enthalten: Ziele und Anlagepolitik, Risiko- und Ertragsprofil sowie Kosten. Die Wertentwicklung in der Vergangenheit und praktische Informationen sind nicht zu berücksichtigen. Das Produktinformationsblatt soll dem Kunden eine schnelle Übersicht zum Investmentfonds ermöglichen. Danach sollen die Auszubildenden das Produktinformationsblatt in ihrer Klasse vorstellen.

Aufgabe: Vergleich des Produktinformationsblattes der Auszubildenden mit dem Produktinformationsblatt (Wesentliche Anlegerinformation) der LBBW

Die Auszubildenden sollen ihr Produktinformationsblatt mit dem Produktinformationsblatt (Wesentliche Anlegerinformation) der KAG vergleichen und Unterschiede feststellen. Offene Fragen sollen zunächst in der Gruppe geklärt werden. Abschließend können offene Fragen im Plenum besprochen werden.

Medien

Verkaufsprospekt LBBW Dividenden Strategie Euroland R
Halbjahresbericht LBBW Dividenden Strategie Euroland R
Jahresbericht LBBW Dividenden Strategie Euroland R
Wesentliche Anlegerinformationen LBBW Dividenden Strategie Euroland R
Glossar Investmentfonds

Fortführung Beratungsfall: Cost-Average-Effekt

Die Kundin ist überzeugt von dem Investmentfonds. Sie möchte zukünftig neben der Einmalanlage regelmäßig monatlich zwei Anteile kaufen. Der Berater empfiehlt ihr, stattdessen regelmäßig einen festen Betrag zu sparen.

Die Auszubildenden sollen die Aussage des Beraters mithilfe von tatsächlichen Investmentfondspreisen oder alternativ den Werten ihres eigenen Investmentfonds in einem Berechnungstool überprüfen.

Medien:

Berechnungstool Cost-Average-Effekt
Beratungsfall Film: Vertragsabschluss und Cost-Average-Effekt (Download)

Aufgabe: Erarbeitung von Anlegerschutzaspekten aus dem Investmentgesetz

Die Auszubildenden sollen Anlegerschutzvorschriften herausarbeiten und danach ihren Investmentfonds auf Einhaltung der Vorschriften überprüfen.

Medien:

Auszüge aus dem Investmentgesetz (InvG)
Lösungen zur Erarbeitung von Anlegerschutzaspekten aus dem InvG
Hinweis: Investmentgesetz (InvG) § 26 Abs. 1 und 2, § 30 Abs. 1 und 3, § 60 Abs. 1 und 2, § 64 Abs. 2 und 3.

Ende Beratungsfall: Verabschiedung

Die Kundin ist mit der Beratung zufrieden und verabschiedet sich.

Medien:

Beratungsfall Film: Verabschiedung (Download)

Roter Punkt

Der „Rote Punkt“ hilft den Auszubildenden ihr Wissen selbst zu überprüfen. Der Fragebogen sollte am Ende der Unterrichtseinheit zum Bearbeiten ausgeteilt werden. Der Fragebogen kann nach der Wiederholung und Vertiefung der Lerninhalte abermals zum Bearbeiten ausgeteilt werden, damit die Auszubildenden ihren „Lernzuwachs“ selbst erkennen.

Medien:

Frageblatt – Roter Punkt
Lösungen – Roter Punkt