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Banken und IBM im Fokus


Advertorial | 14.07.2026 | Gastbeitrag | Ralf Fayad


An der Wall Street geriet der S&P 500 zum Wochenstart unter Druck und büßte 0,79 Prozent auf 7.515 Punkte ein. Die Marktbreite fiel dabei besser aus als der Indexschluss vermuten lässt. Es gab 272 Kursgewinner und 228 Verlierer. Das Abwärtsvolumen überwog mit 51 Prozent des Gesamtvolumens. 22 neue 52-Wochen-Hochs standen zwei Tiefs gegenüber. Der Volatilitätsindex VIX sprang um 2,13 Punkte auf 17,16 Zähler an. Sechs der elf Sektoren beendeten den Handel mit positiven Vorzeichen. Gefragt waren vor allem Energiewerte (+3,01 %), die vom kräftigen Ölpreisanstieg im Zuge der erneuten Eskalation im Nahost-Konflikt profitierten. Dahinter folgten Versorger (+0,68 %) und Finanztitel (+0,65 %). Am stärksten unter Druck standen Technologiewerte (-2,42 %) sowie zyklische Konsumwerte (-1,02 %) und Industrietitel (-0,85 %). Vor allem Halbleiter- und KI-Infrastrukturwerte wurden nach den zuvor kräftigen Kursgewinnen verkauft. SanDisk brach um 12,60 Prozent ein, Micron Technology gab um 4,30 Prozent nach und Nvidia verlor 3,50 Prozent. SK Hynix-ADRs sanken nach dem starken US-Börsendebüt vom Freitag um 9,30 Prozent. Schwach im S&P 500 lag zudem AppLovin (-12,70 %), während Softwaretitel wie Intuit (+5,40 %), Salesforce (+4,80 %) und Workday (+4,30 %) gegen den Trend zulegen konnten. Im heutigen vorbörslichen Handel richtet sich der Fokus nach durch die Bank besser als erwartet ausgefallenen Quartalszahlen auf die Großbanken Goldman Sachs (vorbörslich: +3,69 %), Bank of America (vorbörslich: +0,27 %), JPMorgan Chase (vorbörslich: -2,12 %), Wells Fargo (vorbörslich: -1,28 %) und Citigroup (vorbörslich: -0,93 %). Die Aktie von IBM geriet vorbörslich deutlich unter Druck und verlor rund 22 Prozent. Belastet wurde das Papier von vorläufigen Zahlen zum zweiten Quartal, die sowohl beim bereinigten Gewinn als auch beim Umsatz hinter den Erwartungen der Analysten zurückblieben. Konzernchef Arvind Krishna führte die Verfehlung vor allem auf eine schwächere Entwicklung im Infrastrukturgeschäft zurück. Softwareaktien tendierten daraufhin vorbörslich ebenfalls schwächer. Die vor Börsenstart veröffentlichten Juni-Verbraucherpreisdaten kamen deutlich schwächer als erwartet herein. Im Jahresvergleich zogen sie um lediglich 3,5 Prozent an. Hier hatten Volkswirte mit 3,8 Prozent nach 4,2 Prozent im Vormonat gerechnet. Die Kernrate lag bei 2,6 Prozent (Konsensschätzung: 2,8 % nach zuvor 2,9 %). Der S&P-500-Future notierte zuletzt 0,25 Prozent fester. Die Anleiherenditen und die Leitzinserwartungen gemessen an den Fed-Funds-Futures kamen mit der Veröffentlichung der Verbraucherpreisdaten deutlich zurück.




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