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07.11.2025 | 8:50 Uhr Gastbeitrag | BNP Paribas

Aktienmärkte von Gewinnmitnahmen geprägt

Der DAX ist am Donnerstag bei 23.996 Zähler in den Handel gestartet. Der Kurs lag damit 54 Punkte unter dem Schlusskurs des Vortages. Sein Tageshoch erklomm er am Vormittag bei 24.059 Zähler, das Tagestief erreichte der DAX am Nachmittag bei 23.722 Zähler. Aus dem Handel ging er 12 Punkte höher bei 23.734 Zähler. Das war ein Minus von knapp 316 Punkten beziehungsweise gut 1,3 Prozent. Der DAX ist am Donnerstag nach seiner späten Aufholjagd zur Wochenmitte wieder deutlich abgerutscht und endete im Minus. Überwiegend kräftige Kursverluste bei den großen US-Technologiewerten ließen insgesamt am Markt die Sorgen vor einer Überbewertung und einer womöglich deutlicheren Korrektur nochmals größer werden. Der MDAX sank am Donnerstag um gut 1,4 Prozent auf knapp 28.960 Punkte. Derweil ist hat sich die schwierige Lage der Industriebetriebe in Deutschland zwar leicht entspannt, lag aber unter den Erwartungen. Im September legte die Produktion im Monatsvergleich um 1,3 Prozent zu. Der EuroStoxx 50 fiel um gut 1 Prozent auf gut 5.611 Punkte. Der Euro notiert heute früh bei 1,1530 Dollar. Die Europäische Zentralbank setzte den Referenzkurs gestern auf 1,1533 Dollar fest, nach 1,1492 Dollar am Mittwoch. Die Umlaufrendite stieg am Donnerstag leicht auf 2,58 Prozent.
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DAX 40 (Chart auf Stundenbasis in Euro) Quelle: Trading Desk der Börse Stuttgart, powered by TraderFox Die Wertentwicklung der Vergangenheit ist kein verlässlicher Indikator für eine Wertentwicklung in der Zukunft.

Den Reigen der DAX-Gewinner führte die Deutsche Post an. Deren Anteilsscheine stiegen dank einer unerwarteten Gewinnsteigerung um gut 8,6 Prozent. Als Zweitbeste aus dem Handel gingen Zalando. Die Papiere des Onlinemodehändlers legten um knapp 6,6 Prozent zu. Nach der jüngsten Schwäche und angesichts der gesunkenen Umsatzerwartungen sorgte der Zwischenbericht des Online-Händlers für Erleichterung. Die rote Laterne ging am Mittwoch an Heidelberg Materials. Die Titel brachen um knapp 5 Prozent ein. Die Aktien litten nach der Vorlage von Zahlen unter Gewinnmitnahmen. Zwar legte der Baustoffhersteller ein solides Quartal vor, aber Konkurrent Holcim hat sich in den Schwellenländern besser geschlagen. Als Vorletzter notierte SAP. Die Aktien der Walldorfer fielen um knapp 4,4 Prozent. Deutsche Börse-Titel drehten um gut 4,1 Prozent ins Minus. Sie litten unter dem Verdacht auf einen Kartellverstoß. Die EU-Kommission leitete offiziell ein Verfahren gegen den deutschen Börsenbetreiber sowie die US-Technologiebörse Nasdaq ein. Nach einer Prognoseanhebung von Hochtief sprangen die Papiere des Baukonzerns auf ein Rekordhoch und schlossen an der MDAX-Spitze 4,5 Prozent höher. Für Lanxess ging es als MDAX-Schlusslicht um 12,3 Prozent bergab. Der Chemiekonzern wird in einem weiterhin schwierigen Wirtschaftsumfeld vorsichtiger für die Gewinnentwicklung im laufenden Geschäftsjahr.
Ausgewählte Produkte auf den DAX
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Quelle: Börse Stuttgart, Stand: 06.11.2025, 22:00 Uhr. 

 

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(PG0Y14, PG0Y2F, PJ5AKM, PJ18AJ)

Die Emittentin ist berechtigt, Wertpapiere mit open-end Laufzeit zu kündigen.

Nach den starken Kursgewinnen in den vergangenen Wochen tendierten die großen US-Aktienindizes gestern deutlich abwärts. Angesichts der weiterhin hohen Bewertung am US-Aktienmarkt sind Anleger geneigt, vorübergehend Gewinne mitzunehmen. Vor allem die Bewertung von Technologiewerten belastete die Aktien. Der Dow Jones schloss mit einem Minus von 0,8 Prozent oder 399 Punkte bei 46.912 Punkten. Der S&P 500 verlor 1,1 Prozent (-76 Punkte) auf 6.720 Zähler. Der Nasdaq Composite sackte um 1,9 Prozent beziehungsweise 446 Punkte ab. Der Tech-Index ging bei 23.054 Zählern aus dem Handel. Die satten Kursverluste an den Aktienmärkten stützten die als sicher geltenden Staatsanleihen, die Kurse haben am Donnerstag zugelegt. Die US-Staatsanleihe gab entsprechend nach und büßte 5 Basispunkte auf 4,09 Prozent ein.
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USA 500 (Chart auf Stundenbasis in Euro); Quelle: Trading Desk der Börse Stuttgart, powered by TraderFox Die Wertentwicklung der Vergangenheit ist kein verlässlicher Indikator für eine Wertentwicklung in der Zukunft.

Ausgewählte Produkte auf den S&P 500
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Quelle: Börse Stuttgart, Stand: 06.11.2025, 22:00 Uhr. 

 

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(PJ1BJK, PJ0TGQ, PL1VMS, BY0W1A)

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Am US-Aktienmarkt standen weiter die Quartalsergebnisse im Mittelpunkt. Im Technologiebereich enttäuschte Qualcomm mit seinem Ausblick: Zwar lag die Umsatzprognose über den Erwartungen, doch höhere Kosten drückten die Gewinnerwartungen. Die Aktie verliert 3,6 Prozent. Snap legte rund 10 Prozent zu. Neben starken Quartalszahlen trieb eine neue KI-Partnerschaft mit Perplexity AI den Kurs an – künftig sollen Snapchat-Nutzer deren Suchtechnologie nutzen können. Lyft überzeugte mit starken Quartalszahlen und blickt optimistisch auf das Weihnachtsgeschäft. Die Aktie stieg um 5,8 Prozent. Negative Analystenkommentare belasteten Doordash, die um knapp 17 Prozent einbrachen. Die hohen Aktienbewertungen haben einige Anleger dazu veranlasst, bestimmte wachstumsstarke Titel abzustrafen. So verloren beispielsweise die Aktien von Palantir Technologies gestern 6,8 Prozent und die Aktien von Robinhood Markets 10,8 Prozent – obwohl beide Unternehmen in dieser Woche hervorragende Quartalsgewinne vermeldeten. Die jährliche Tesla-Aktionärsversammlung begann nach Börsenschluss am Donnerstag. Die Investoren stimmten mit über 75 Prozent für den 1-Billion-Dollar-Vergütungsvertrag von Elon Musk, der an eine Reihe von Zielvorgaben geknüpft ist. Im Handelsverlauf zuvor verlor der Titel 3,5 Prozent. Im frühen Handel notieren die US-Aktienindex-Futures leicht im Plus.

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Autor: Benjamin Feingold, Feingold Research.

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