15.07.2026 | 8:50 Uhr Gastbeitrag | Benjamin Feingold

Eskalation treibt Ölpreise

Der Ölpreis steigt wieder deutlich an, auch Gold und Kakao haben gestern zugelegt.

Die jüngsten Eskalationen zwischen den USA und Iran hat die Ölpreise deutlich ansteigen lassen. Ein weiterer Treiber waren zuletzt ukrainische Drohnenangriffe auf die russische Energieinfrastruktur. So wurde ein großer Raffineriekomplex im westsibirischen Omsk zum Ziel eines Drohnenangriffs. Danach folgten Angriffe auf zwei weitere Raffinerien im russischen Hinterland sowie auf mehrere Öltanker der russischen Schattenflotte im Asowschen Meer und im Schwarzen Meer. Die Nordsee-Sorte Brent stieg gestern um 2,8 Prozent auf 85,53 Dollar je Barrel (159 Liter). Die US-Sorte WTI legte um 2,5 Prozent auf rund 80 Dollar zu.

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Brent (Chart auf Stundenbasis in Euro); Quelle: Trading Desk der Börse Stuttgart, powered by TraderFox Die Wertentwicklung der Vergangenheit ist kein verlässlicher Indikator für eine Wertentwicklung in der Zukunft.

Die Verbraucherpreise in den USA sind im Juni gegenüber dem Vorjahr nicht so stark gestiegen wie erwartet. Das nimmt Druck von der US-Notenbank (Fed), ihre Zinsen im Kampf gegen die Teuerung anzuheben. Dies bedeutet Rückenwind für Gold, das keine Zinsen abwirft. Steigende Zinsen machen hingegen verzinsliche Papiere wie Anleihen attraktiver als das Edelmetall. Gold stieg gestern um 1,3 Prozent auf 4.052 Dollar je Feinunze (31,1 Gramm).

Kakao hat nach den jüngsten Rückschlägen wieder zugelegt. Gestern kletterte der Preis um 2,7 Prozent auf 5.954 Dollar pro Tonne. In den vergangenen vier Wochen ging es deutlich nach oben. Grund dafür war die Sorge vor einem „Super El Niño“, also die Erwärmung der Meeresoberfläche im tropischen Pazifik. Die Folge könnten schwächere Kakaoernten sein.

Ausgewählte Produkte auf Brent
WKNArtBasispreisKnockoutLaufzeitHebel
Long
74.56
74.56
Open End
7.9
Long
70.87
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5.9
Short
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Open End
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Quelle: Börse Stuttgart, Stand: 14.07.2026, 22:00 Uhr. Die Emittentin ist berechtigt, Wertpapiere mit open-end Laufzeit zu kündigen.

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Benjamin Feingold, Mit-Gründer und Redakteur bei Feingold Research


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