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19.03.2026 | 8:50 Uhr Gastbeitrag | BNP Paribas

Fed-Entscheidung belastet Märkte

Der DAX ist am Mittwoch bei 23.837 Punkten in den Tag gestartet und notierte damit 106 Zähler höher gegenüber dem Schlussniveau vom Vortag. Seinen höchsten Punkt erreichte der Index bei 23.957 Punkten am Vormittag. Am Nachmittag gelangte er an seinen tiefsten Punkt bei 23.450 Zähler. Der DAX gewann bis zum Handelsschluss wieder 52 Punkte hinzu und ging bei 23.502 Zähler aus dem Tag. Das war ein Minus von fast 229 Punkten beziehungsweise fast 1 Prozent. 

 

Der deutsche Leitindex ist am Mittwoch ins Minus gerutscht. Die Anleger waren durch den erneut gestiegenen Ölpreis verschreckt. Der DAX brach im Handelsverlauf seinen Erholungsversuch ab, nachdem der Iran neue Angriffe auf Teile seiner Gasindustrie gemeldet hatte. Der MDAX ging mit einem Gewinn von gut 0,1 Prozent auf gut 29.519 Punkte ins Ziel. Am Morgen noch hatten die Börsen weltweit positiv darauf reagiert, dass der Irak ein Pipeline-Abkommen zum Ölexport über die Türkei geschlossen hatte. Mit wachsender Nervosität wird zudem auf die am Abend anstehende Leitzins-Entscheidung der US-Notenbank Fed gewartet. Im stark verunsicherten Umfeld dürfte die Fed zwar kaum die Zinsen senken, doch marktbewegend könnten ihre Aussagen sein. Der EuroStoxx verlor fast 0,6 Prozent auf fast 5.737 Punkte. Der Euro notiert heute früh bei 1,1460 Dollar. Die Europäische Zentralbank setzte den Referenzkurs für den Euro zur Wochenmitte auf 1,1500 fest nach 1,1531 Dollar am Vortag. Die Umlaufrendite fiel am Mittwoch um 4 Basispunkte auf 2,83 Prozent. 

 

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DAX (Chart auf Stundenbasis in Euro) Quelle: Trading Desk der Börse Stuttgart, powered by TraderFox Die Wertentwicklung der Vergangenheit ist kein verlässlicher Indikator für eine Wertentwicklung in der Zukunft.

An die DAX-Spitze gelangte zur Wochenmitte Heidelberg Materials. Die Papiere drehten um genau 2,5 Prozent ins Plus, nachdem sie gleich zweimal hochgestuft worden waren. Die Deutsche Post war Zweitbeste im Index. Die Aktien legten um fast 1,6 Prozent zu. Sie profitierten von einer Analystenempfehlung. Die Titel von Siemens Energy stiegen um exakt 1,5 Prozent. Die rote Laterne ging an SAP. Deren Papiere fielen um fast 2,9 Prozent. Vorletzter im Index war die Deutsche Telekom. Die Titel büßten gut 2,7 Prozent ein. Fielmann-Aktien notierten mit einem Plus von gut 4 Prozent an der MDAX-Spitze. Grund: Das hohe Umsatzziel für 2030 sorgte für Optimismus, zudem hat sich das Wachstum der Optikerkette in den USA beschleunigt. Die Aumovio-Papiere erholten sich um plus 3,5 Prozent, auch wenn die Geschäftszahlen und die Jahresprognose des Autozulieferers nur den Erwartungen entsprochen hatten. Doch die starken freien Barmittelzuflüsse beeindruckten. Im SDAX brachen die Papiere des Kochboxenversenders Hellofresh um fast 15 Prozent ein. Das Management erwartet im laufenden Jahr weitere Rückgänge bei Umsatz sowie operativem Ergebnis und unterbot damit die bereits bescheidenen Analystenschätzungen. An der Index-Spitze zogen die Aktien von Heidelberger Druckmaschinen um mehr als 9 Prozent an. Der Maschinenbauer orientiert sich weiter in den Verteidigungsbereich. Zusammen mit der amerikanisch-israelischen Ondas Autonomous Systems soll ein Gemeinschaftsunternehmen gegründet werden. Dabei gehe es um den Aufbau eines Shops für den wachsenden Markt autonomer Drohnenabwehrsysteme. 

 

Ausgewählte Produkte auf den DAX
WKNArtBasispreisKnockoutLaufzeitHebel
Long
20.270,65
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Open End
8,0
Long
19.297,50
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Open End
6,0
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26.099,99
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7,8
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27.058,31
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Open End
5,9

Quelle: Börse Stuttgart, Stand: 18.03.2026, 22:00 Uhr. 

 

Den Basisprospekt sowie die Endgültigen Bedingungen und die Basisinformationsblätter der Emittentin BNP Paribas Emissions- und Handelsgesellschaft mbH erhalten Sie bei Klick auf die jeweilige WKN: (PG05SX, PG5X54, PK6DE3, PK6HTC) Die Emittentin ist berechtigt, Wertpapiere mit open-end Laufzeit zu kündigen.

Die Sorgen vor einer anhaltend hohen Inflation haben die jüngste Erholung an der New Yorker Börse am Mittwoch gebremst. Neben den fortdauernden Angriffen im Iran Konflikt und dem dadurch gestützten Ölpreis belasteten auch die veröffentlichten Produzentenpreise sowie die Aussagen der US Notenbank im Zuge ihrer Zinsentscheidung. Eine klare Mehrheit im Zinsausschuss votierte dafür, den Leitzins unverändert in der Spanne von 3,5 bis 3,75 Prozent zu belassen – ein Signal, dass die Währungshüter angesichts der unsicheren Lage keine zusätzlichen Risiken eingehen wollen. Die Fed geht für dieses Jahr außerdem nur von einer moderaten Leitzinssenkung aus. Die Rendite der 10-jährigen US-Staatsanleihe stieg daraufhin um rund 7 Basispunkte auf 4,27 Prozent. Der Dow Jones baute seine Verluste aus, nachdem die US Notenbank den Leitzins wie erwartet unverändert gelassen hatte. Der Index verlor 1,6 Prozent oder 768 Punkte und schloss bei 46.225 Punkten. Der breit gefasste S&P 500 gab um 1,4 Prozent (-91 Punkte) auf 6.625 Zähler nach. Der Nasdaq 100 rutschte um 1,4 Prozent beziehungsweise um 355 Punkte ab und ging bei 24.425 Punkten aus dem Handel. 

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USA 500 (Chart auf Stundenbasis in Euro); Quelle: Trading Desk der Börse Stuttgart, powered by TraderFox Die Wertentwicklung der Vergangenheit ist kein verlässlicher Indikator für eine Wertentwicklung in der Zukunft.

Ausgewählte Produkte auf den S&P 500
WKNArtBasispreisKnock-outLaufzeitHebel
Long
5.769,40
5.769,40
Open End
7,8
Long
5.473,69
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Open End
5,8
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Open End
5,5

Quelle: Börse Stuttgart, Stand: 18.03.2026, 22:00 Uhr. 

 

Den Basisprospekt sowie die Endgültigen Bedingungen und die Basisinformationsblätter der Emittentin BNP Paribas Emissions- und Handelsgesellschaft mbH erhalten Sie bei Klick auf die jeweilige WKN: (PJ0EX5, PJ0EYF, PK65PR, PG65ST)

Die Emittentin ist berechtigt, Wertpapiere mit open-end Laufzeit zu kündigen.

Am US-Aktienmarkt gerieten die Aktien von Technologiekonzernen unter Druck, nachdem die Fed vor den wirtschaftlichen Unwägbarkeiten gewarnt hatte, die der Iran Krieg mit sich bringt. Viele Anleger mieden daraufhin riskantere Werte. Auch positive Quartalsergebnisse von Micron überzeugten nicht. Das Unternehmen meldete für das zweite Geschäftsquartal einen kräftigen Umsatzanstieg, getragen von der starken Nachfrage aus dem Bereich der KI. Die Aktie verliert nachbörslich aktuell 4,4 Prozent. Der Drohnensoftware Entwickler Swarmer (+77 Prozent) setzte seinen Höhenflug fort. Die Aktie knüpfte an die außergewöhnlichen Kursgewinne seit dem Börsengang in dieser Woche an – knapp 1.100 Prozent seit dem Börsengang vor 2 Tagen. Netflix stemmte sich mit einem Kursplus von 0,4 Prozent gegen den allgemeinen Abwärtstrend. Rückenwind kam von frischen Kaufempfehlungen der Analysten. Auch Dow Chemical profitierte von positiven Analysteneinschätzungen und gewann 2,1 Prozent hinzu. Zu den Gewinnern zählten zudem Ölwerte: Chevron etwa rückte um 0,3 Prozent vor. DocuSign überzeugte mit besser als erwarteten Quartalszahlen und legte 2,9 Prozent zu. Lululemon präsentierte ebenfalls überraschend starke Umsätze für das abgelaufene Quartal und kletterte um 3,8 Prozent. Die US Aktienindex Futures notieren im frühen Handel leicht im Minus. 

 

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Autor: Benjamin Feingold, Feingold Research.

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