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14.07.2026 | 8:50 Uhr Gastbeitrag | BNP Paribas

Gewinnmitnahmen bei KI-Werten belasten Aktienmärkte

Der deutsche Leitindex ist am Montag mit einem Abschlag von 103 Punkten gegenüber dem Schlusskurs vom Vortag in den Handel gestartet. Er notierte bei 24.964 Zählern. Seine Talsohle erreichte er nach Handelsbeginn bei 24.964 Punkten. Das Tageshoch markierte er am Morgen bei 25.155 Zählern. Zum Handelsschluss stand der DAX bei 25.114 Indexpunkten. Das entsprach einem Plus von 47 Punkten beziehungsweise 0,2 Prozent.

Der Leitindex hat sich trotz zunächst schwächerem Verlauf und weiterer Gewinnmitnahmen bei KI-bezogenen Aktien bis in die Gewinnzone vorgearbeitet. Der US-Iran-Konflikt hält an und verschärft sich militärisch. US-Präsident Donald Trump kündigte die Wiederaufnahme einer Seeblockade gegen Schiffe an, die iranische Häfen anlaufen oder verlassen. Diese Entwicklung könnte die Aktienmärkte noch stärker belasten. An den asiatischen Börsen gerieten vor allem die zuvor starken Technologiemärkte wie der südkoreanische Kospi und der japanische Nikkei 225 spürbar unter Druck, und in New York startete die Technologiebörse Nasdaq schwach. Der MDAX beendete den Tag mit einem Plus von 0,2 Prozent bei 31.982 Zählern. Der EuroStoxx 50 ging nahezu auf Vortagesniveau 1 Punkt höher bei 6.271 Zählern aus dem Handel. Der Euro wird heute früh mit 1,1390 Dollar gehandelt. Die Europäische Zentralbank setzte den Referenzkurs für den Euro am Montag auf 1,1424 Dollar fest, nach 1,1430 Dollar am vorherigen Handelstag. Am Rentenmarkt stieg die Umlaufrendite um 1 Basispunkt auf 3,04 Prozent.

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DAX (Chart auf Stundenbasis in Euro) Quelle: Trading Desk der Börse Stuttgart, powered by TraderFox Die Wertentwicklung der Vergangenheit ist kein verlässlicher Indikator für eine Wertentwicklung in der Zukunft.

Brenntag führte den DAX mit einem Plus von 3,6 Prozent an, gestützt von einer Stimmrechtsmitteilung, in der der Großinvestor BlackRock einen Anteil von gut 5 Prozent bestätigte. Deutsche Börse zog um 3 Prozent an, Investoren griffen verstärkt zu defensiven Finanzwerten. Siemens Healthineers legte um 2,8 Prozent zu und rückte damit ebenfalls in die Spitzengruppe des Leitindex vor. Am unteren Ende der Skala stand Infineon mit einem Minus von 2,9 Prozent, hier belasteten Gewinnmitnahmen in KI- und Chipwerten sowie die Tech-Schwäche in Asien die Aktie. MTU Aero Engines gab 2,4 Prozent nach, während Fresenius 2,1 Prozent verlor. IONOS Group führte den MDAX mit einem Anstieg von 8 Prozent an, gestützt von einer frischen Kaufempfehlung, hervorgehobenen Wachstumschancen und der Einschätzung eines relativ KI-resistenten Kerngeschäfts. Redcare Pharmacy kam auf ein Plus von 7 Prozent. TeamViewer zog um 5,3 Prozent an. Am Ende der MDAX-Tabelle lag Lufthansa mit einem Rückgang von 4,1 Prozent, belastet vom eskalierenden Nahost-Konflikt, steigenden Kerosinkosten und schärferen EU-Fluggastrechten. Auto1 Group verlor 3 Prozent. Aixtron büßte 2,4 Prozent ein, beeinträchtigt von der Schwäche asiatischer Tech-Indizes und von Gewinnmitnahmen bei KI-Profiteuren.

Ausgewählte Produkte auf den DAX
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21.628,92
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7.6
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29.583,47
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Open End
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Quelle: Börse Stuttgart, Stand: 13.07.2026, 22:00 Uhr. 

 

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Die Emittentin ist berechtigt, Wertpapiere mit open-end Laufzeit zu kündigen.

Risikowarnung gemäß der BaFin-Allgemeinverfügung vom 15. Oktober 2025: Im Durchschnitt erleiden 7 von 10 Kleinanlegern Verluste beim Handel mit Turbo-Zertifikaten. Turbo-Zertifikate sind hoch risikoreiche Produkte und nicht für langfristige Anlagestrategien geeignet.

US-Aktienmärkte haben am Montag vor dem Hintergrund weiter zunehmender Spannungen zwischen den USA und dem Iran nachgegeben. Die Ankündigung von US-Präsident Donald Trump, eine Seeblockade gegen Schiffe mit Ziel oder Herkunft iranischer Häfen wieder aufzunehmen, sowie die Forderung nach einer 20-prozentigen Abgabe auf Frachtwerte für die Passage durch die Straße von Hormus drückten auf die Stimmung an der Wall Street. US-Leitindizes beendeten den Handel im Minus, während insbesondere Technologiewerte nach zuvor starken Gewinnen im Zuge der KI-Euphorie deutlich nachgaben. Energietitel profitierten von spürbar gestiegenen Ölpreisen im Zuge des eskalierenden Nahost-Konflikts, wobei Aktien von Chevron, ExxonMobil und dem Chemiekonzern Dow klar anzogen. Anteilscheine des südkoreanischen Halbleiterkonzerns SK Hynix brachen nach einem starken US-Börsendebüt vom Freitag kräftig ein, nachdem die Aktie bereits in Seoul den größten Kurssturz ihrer Geschichte verzeichnet hatte. Im Finanzsektor rückten American-Express-Aktien nach einer Hochstufung vor. Aktien von Conmed schnellten deutlich nach oben, nachdem das Medizintechnik-Unternehmen laut Medienberichten strategische Optionen bis hin zu einem möglichen Verkauf prüfe. Der Dow Jones schloss mit einem Minus von 159 Punkten oder 0,3 Prozent bei 52.478 Zählern. Der S&P 500 gab um 54 Punkte oder 0,7 Prozent nach und notierte bei 7.522. Der Nasdaq 100 verlor 516 Punkte oder 1,7 Prozent und stand bei 29.309 Zählern. Am Anleihenmarkt stieg die Rendite der 10-jährigen US-Staatsanleihe um 6 Basispunkte auf 4,62 Prozent.

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USA Industrial (Chart auf Stundenbasis in Euro); Quelle: Trading Desk der Börse Stuttgart, powered by TraderFox Die Wertentwicklung der Vergangenheit ist kein verlässlicher Indikator für eine Wertentwicklung in der Zukunft.

Ausgewählte Produkte auf den Dow Jones
WKNArtBasispreisKnock-outLaufzeitHebel
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7.5
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5.4

Quelle: Börse Stuttgart, Stand: 13.07.2026, 22:00 Uhr. 

 

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Die Emittentin ist berechtigt, Wertpapiere mit open-end Laufzeit zu kündigen.

Risikowarnung gemäß der BaFin-Allgemeinverfügung vom 15. Oktober 2025: Im Durchschnitt erleiden 7 von 10 Kleinanlegern Verluste beim Handel mit Turbo-Zertifikaten. Turbo-Zertifikate sind hoch risikoreiche Produkte und nicht für langfristige Anlagestrategien geeignet.

Salesforce führte den Dow Jones mit einem Plus von 4,8 Prozent an, angetrieben von einer Sektor-Rotation hin zu Unternehmenssoftware und einer überdurchschnittlich hohen Nachfrage im Vergleich zu Wettbewerbern. Der Ölkonzern Chevron zog um 3,3 Prozent an, gestützt vom sprunghaft gestiegenen Ölpreis und Fantasie um Gasprojekte für AI-Rechenzentren. Visa legte um 2,5 Prozent zu. Am unteren Ende der Skala lag der Chipkonzern Nvidia mit einem Minus von 3,5 Prozent - unter Druck durch einen weltweiten Ausverkauf im Halbleitersektor und zunehmende Zweifel an der Dauerhaftigkeit des KI-Investitionsbooms. Boeing gab 3,1 Prozent nach, obwohl hohe Optionsaktivität und Erwartungen rund um die Farnborough Airshow auf reges Anlegerinteresse schließen ließen. Caterpillar verlor 2,2 Prozent, nachdem der Industriekonzern in Studien zwar als langfristiger Profiteur des KI-Infrastrukturtrends hervorgehoben wurde, Investoren diese Perspektive kurzfristig jedoch nicht einpreisten. An der Nasdaq-Spitze stand Intuit mit einem Plus von 5,4 Prozent, gestützt von einer ausgeprägten Umschichtung in Richtung Software und breiter Stärke großer Branchentitel. Thomson Reuters gewann 5,2 Prozent. Diamondback Energy stieg um 4,5 Prozent, getragen vom kräftigen Sprung des WTI-Ölpreises und einer Rally im Energiesektor. Am Tabellenende fand sich Applovin mit einem Minus von 12,7 Prozent wieder, belastet von neuen Daten der Bank of America, die auf ein schwächeres E‑Commerce-Wachstum sowie eine bereits länger anhaltende Kursschwäche hinwiesen. Sandisk sackte um 12,6 Prozent ab, beeinträchtigt von einem globalen Abgabedruck bei Speicher- und KI-Chipwerten, der durch Zweifel an der Tragfähigkeit des Memory-Booms und ein angespannteres Makroumfeld verstärkt wurde. Astera Labs verlor 12,3 Prozent. Im frühen Handel notieren die US-Aktienindex-Futures kaum verändert.

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Autor: Benjamin Feingold, Feingold Research.

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