
Halbleiter beflügeln Aktienmärkte weltweit wieder
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DAX (Chart auf Stundenbasis in Euro) Quelle: Trading Desk der Börse Stuttgart, powered by TraderFox Die Wertentwicklung der Vergangenheit ist kein verlässlicher Indikator für eine Wertentwicklung in der Zukunft.
An der Spitze des DAX stand Qiagen mit einem Plus von 10,6 Prozent, gestützt von Berichten über das Interesse mehrerer Finanzinvestoren an einer Übernahme. Infineon legte um 4,3 Prozent zu, hier sorgten die Erholung der asiatischen Technologiebörsen und eine Gegenbewegung bei Halbleiterwerten für neue Nachfrage. Zalando kletterte um 3,4 Prozent, nachdem der Konzern mit dem beschlossenen Sozialplan zur Schließung des Logistikstandorts Erfurt die Kosten der Restrukturierung klar umrissen und Effizienzgewinne durch den neuen Standort in Gießen in Aussicht gestellt hatte. Am unteren Ende der Skala lag Rheinmetall mit einem Minus von 4,3 Prozent, belastet von einer gestrichenen Kaufempfehlung, verschobenen Nato-Prioritäten sowie Zweifeln an einzelnen Großprojekten. Die Deutsche Börse gab 1,4 Prozent nach, nachdem der Anteil des Großinvestors Amundi unter wichtige Meldeschwellen gefallen war. Daimler Truck verlor 1,3 Prozent, hier drückten schwächer als erhoffte Auslieferungszahlen und das schwache Umfeld für deutsche Automobilwerte. Sartorius führte den MDAX mit einem Plus von 5,9 Prozent an. Aixtron verbesserte sich um 5,9 Prozent, hier sorgte eine Erholung der asiatischen Börsen und der KI-bezogenen Halbleiterwerte ebenfalls für Rückenwind. Wacker Chemie verzeichnete einen Aufschlag von 5,3 Prozent. Am Ende der Rangliste stand Redcare Pharmacy mit einem Minus von 8,1 Prozent. Der Rüstungsspezialist Hensoldt sackte um 5,7 Prozent ab, nachdem MWB Research die Aktie nach enttäuschenden Auftragsfantasien auf Verkaufen gesetzt hatte. TKMS reduzierte sich um 4,5 Prozent, hier belastete ein schwächerer Tag für den gesamten Rüstungssektor.
Quelle: Börse Stuttgart, Stand: 09.07.2026, 22:00 Uhr.
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Risikowarnung gemäß der BaFin-Allgemeinverfügung vom 15. Oktober 2025: Im Durchschnitt erleiden 7 von 10 Kleinanlegern Verluste beim Handel mit Turbo-Zertifikaten. Turbo-Zertifikate sind hoch risikoreiche Produkte und nicht für langfristige Anlagestrategien geeignet.
Die US-Aktienmärkte haben trotz zunehmender militärischer Auseinandersetzungen zwischen den Vereinigten Staaten und dem Iran zugelegt. US-Luftangriffe auf rund 90 militärische Ziele und iranische Angriffe auf mehrere US-Ziele in der Region, darunter Zerstörer und Schiffe vor der Küste Bahrains, prägten das geopolitische Umfeld. Die US-Leitindizes erhielten Rückenwind von wieder fallenden Preisen für Öl und Gas, während sich vor allem Halbleiterwerte deutlich erholten und den Nasdaq 100 anschoben. Im Dow Jones begrenzten Kursverluste bei IBM, Microsoft und Salesforce den Anstieg, nachdem Starbucks angekündigt hatte, beim Einsatz betrieblicher Software stärker auf Künstliche Intelligenz zu setzen. Micron gewann deutlich, nachdem der Chipkonzern Investitionen von mehr als 250 Milliarden US-Dollar in Halbleiter- und Speicherkapazitäten bis 2035 angekündigt hatte. Pepsico und Coca-Cola standen unter Druck, und Papiere von Ionis Pharmaceuticals brachen nach einer gescheiterten Spätphasenstudie für das gemeinsam mit Astrazeneca entwickelte Medikament Wainua massiv ein. Der Dow Jones legte um 139 Punkte oder 0,3 Prozent auf 52.487 Punkte zu. Der S&P 500 gewann 61 Punkte oder 0,8 Prozent auf 7.544. Der Nasdaq 100 beendete den Tag mit einem Plus von 475 Punkten oder 1,6 Prozent bei 29.727 Zählern. Die Rendite der 10-jährigen US-Staatsanleihe sank um 2 Basispunkte auf 4,54 Prozent.

USA Tec. 100 (Chart auf Stundenbasis in Euro); Quelle: Trading Desk der Börse Stuttgart, powered by TraderFox Die Wertentwicklung der Vergangenheit ist kein verlässlicher Indikator für eine Wertentwicklung in der Zukunft.
Quelle: Börse Stuttgart, Stand: 09.07.2026, 22:00 Uhr.
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Cisco Systems führte den Dow Jones mit einem Plus von 3,9 Prozent an. American Express gewann 3,1 Prozent, wobei eine Analysten-Hochstufung samt optimistischer Einschätzungen zu Wachstum, Profitabilität und Kundenqualität den Titel stützte. Goldman Sachs zog um 2,6 Prozent an, was mit neuen Großmandaten im Asset-Management erklärt wurde, die den Anteil stabiler, gebührenbasierter Erträge erhöhen und den Ausblick vor der Berichtssaison aufhellen. Am unteren Ende der Skala lag Salesforce mit einem Minus von 2,5 Prozent, hier lasteten eine Herabstufung und skeptische Einschätzungen zur eigenen KI-Plattform auf der Aktie. IBM verlor 2,2 Prozent, da Berichte über von Starbucks entwickelte Eigenlösungen Sorgen weckten, ein wichtiger Kunde könnte seine Softwareausgaben beim IT-Konzern zurückfahren. Johnson & Johnson büßte 1,6 Prozent ein. Im Nasdaq zählte Lumentum Holdings mit einem Plus von 11,1 Prozent zu den klaren Favoriten, getragen von einer Rally optischer Halbleiterwerte im Zuge groß angelegter US Investitionen in Chip Fabriken und KI Infrastruktur. Arm gewann 9,2 Prozent; der Chipdesigner wurde als zentraler Profiteur der globalen KI Infrastruktur-Expansion herausgestellt, inklusive optimistischer Szenarien für KI fähige CPUs. Sandisk zog um 7,6 Prozent an, nachdem Analysten vor den Zahlen Umsatz- und Ergebnisprognosen kräftig anhoben und höher bewertete NAND Preise sowie ein umfangreicher Liefervertrag mit Meta die Fantasie der Anleger beflügelten. Am Ende der Kursliste stand Costco mit einem Minus von 4,2 Prozent, hier belastete die deutliche Verlangsamung des Juni Umsatzwachstums mit unter den Erwartungen liegenden Verkäufen. PepsiCo büßte 3,3 Prozent ein, da ein leicht verfehltes Quartalsergebnis, schwächere Volumina im wichtigen nordamerikanischen Geschäft und ein vorsichtiger, von Kostenrisiken geprägter Ausblick die Stimmung dämpften. Im frühen Handel notieren die US-Aktienindex-Futures leicht im Minus.
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Autor: Benjamin Feingold, Feingold Research.
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