17.06.2026 | 8:50 Uhr Gastbeitrag | Benjamin Feingold

Microsoft setzt zu Quantensprung an

Der KI-Boom bringt auch andere Technologiebereiche voran. Einer davon sind sogenannte Quantencomputer. Microsoft will hier ab 2029 groß durchstarten.

IBM hat für 2029 die Einführung eines Quantencomputers angekündigt. Nun bekommt "Big Blue" namhafte Konkurrenz: Microsoft wirft seinen Hut in den Ring und setzt dabei auch auf das Thema Künstliche Intelligenz (KI).

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Microsoft (Chart auf Stundenbasis in Euro); Quelle: Trading Desk der Börse Stuttgart, powered by TraderFox Die Wertentwicklung der Vergangenheit ist kein verlässlicher Indikator für eine Wertentwicklung in der Zukunft.

Wie Microsoft mitteilte, plant man im globalen Wettrennen bei Quantencomputern 2029 eine Version eines mit Hilfe von KI überarbeiteten Speicherchips marktreif zu haben. Damit nennt der Software-Riese erstmals einen Termin zur Einführung – und zieht damit mit IBM gleich.

Microsoft zufolge schafft es der Prozessor "Majorana 2" in Teilbereichen zu einer Leistungsverbesserung um den Faktor 1000. Datenentschlüsselung könne ein Einsatzbereich sein, hieß es weiter. Neben IBM sind auch die Technologieschwergewichte Google und Amazon sowie zahlreiche chinesische Konzerne im Bereich Quantencomputer aktiv. Hierzulande ist es etwa Infineon.

Ausgewählte Produkte auf Microsoft
WKNArtBasispreisKnockoutLaufzeitHebel
Long
344,63
344,63
Open End
7,9
Long
327,89
327,89
Open End
5,9
Short
444,96
444,96
Open End
7,6
Short
467,99
467,99
Open End
5,2

Quelle: Börse Stuttgart, Stand: 16.06.2026, 22:00 Uhr.

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Benjamin Feingold, Mit-Gründer und Redakteur bei Feingold Research


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