Ölpreise tendieren aufwärts
Die Ölpreise stiegen am Montag deutlich, nachdem der Iran den Abbruch der indirekten Gespräche mit den USA meldete. Hintergrund ist das Vorgehen Israels gegen die Hisbollah im Libanon. Zudem meldete die iranische Nachrichtenagentur Tasnim, dass der Iran und seine Verbündeten in der Region eine vollständige Blockade der Straße von Hormus und die Sperrung der Meerenge Bab al-Mandeb zum Roten Meer in Erwägung ziehen würden. Die Nordsee-Sorte Brent erreichte daraufhin in der Spitze fast 98 Dollar je Barrel (159 Liter). Brent stieg gestern um 0,6 Prozent auf knapp 96 Dollar. Die US-Sorte WTI legte um 1,1 Prozent auf rund 93,50 Dollar zu.
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Brent (Chart auf Stundenbasis in Euro); Quelle: Trading Desk der Börse Stuttgart, powered by TraderFox Die Wertentwicklung der Vergangenheit ist kein verlässlicher Indikator für eine Wertentwicklung in der Zukunft.
Die Nervosität am Kupfermarkt nimmt wieder zu. So wird erwartet, dass das US-Handelsministerium Ende Juni eine Entscheidung zur Ausweitung von US-Importzöllen auf raffiniertes Kupfer fällt. Vergangenes Jahr hatten Spekulationen hinsichtlich der Einführung von Zöllen den Kupferpreis nach oben getrieben, da US-Verbraucher vorsorglich ihre Lager an Kupfer aufgebaut und so das Angebot außerhalb der USA verknappt hatten. Gestern stieg das rote Metall um 1,1 Prozent auf 13.983 Dollar pro Tonne.
Bei Weizen haben sich die Ernteaussichten in den USA deutlich verschlechtert. Das US-Landwirtschaftsministerium (USDA) erwarteten einen Rückgang der Weizenernte auf ein 54-Jahrestief. Gestern sank der Preis minimal um 0,2 Prozent auf 6,03 Dollar je Scheffel (25,4 kg).
Quelle: Börse Stuttgart, Stand: 02.06.2026, 22:00 Uhr. Die Emittentin ist berechtigt, Wertpapiere mit open-end Laufzeit zu kündigen.
Benjamin Feingold, Mit-Gründer und Redakteur bei Feingold Research

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