29.05.2026 | 8:50 Uhr Gastbeitrag | Benjamin Feingold

Salesforce trotzt "SaaSpocalypse"

Die sogenannte SaaSpocalypse beschäftigt die Softwarebranche, könnte sie doch für ein Firmensterben sorgen. Bei Salesforce scheint man gerüstet: Im abgelaufenen Quartal gibt es einen Rekordgewinn.

Der SAP-Rivale Salesforce wartet mit starken Zahlen zum Start des Geschäftsjahres 2026/2027 auf: Umsatz, Auftragseingang und Gewinn legen deutlich zu. Das jahresziel wird zudem leicht angepasst. Unternehmenschef Marc Benioff spricht von einem "herausragenden" Quartal.

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Salesforce (Chart auf Stundenbasis in Euro); Quelle: Trading Desk der Börse Stuttgart, powered by TraderFox Die Wertentwicklung der Vergangenheit ist kein verlässlicher Indikator für eine Wertentwicklung in der Zukunft.

Salesforce-Angaben zufolge betrug der Umsatz im abgelaufenen ersten Quartal 11,1 Milliarden Dollar. Das entspricht einer Verbesserung zum vergleichbaren Vorjahreszeitraum von etwa zwölf Prozent. Einen ähnlichen Zuwachs wies der Auftragseingang auf, den das Unternehmen mit 33,6 Milliarden Dollar bezifferte. Der Gewinn kletterte um gut 50 Prozent auf 3,88 Dollar je Aktie.

Im laufenden Quartal rechnet Salesforce weiteren Angaben zufolge mit einem Erlös von 11,27 Milliarden bis 11,35 Milliarden Dollar. Analysten waren allerdings bislang von 11,36 Milliarden Dollar ausgegangen. Für das Gesamtjahr präzisierte der Konzern das Umsatzziel auf 45,9 Milliarden bis 46,2 Milliarden von 45,8 Milliarden bis 46,2 Milliarden Dollar. Die Salesforce-Aktie leidet allerdings unter den "SaaSpocalypse"-Spekulationen, die besagen, dass klassische Softwarefirmen durch kostengünstigere KI-Modelle vom Markt verschwinden könnten. Das Papier büßte deshalb auf Jahressicht deutlich ein.

Ausgewählte Produkte auf Salesforce
WKNArtBasispreisKnockoutLaufzeitHebel
Long
153,94
153,94
Open End
7,8
Long
145,59
145,59
Open End
5,7
Short
198,14
198,14
Open End
7,9
Short
208,87
208,87
Open End
5,3

Quelle: Börse Stuttgart, Stand: 28.05.2026, 22:00 Uhr. Die Emittentin ist berechtigt, Wertpapiere mit open-end Laufzeit zu kündigen.

Benjamin Feingold, Mit-Gründer und Redakteur bei Feingold Research


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