03.06.2026 | 8:50 Uhr Gastbeitrag | Benjamin Feingold

Uber verbeißt sich in Delivery Hero

Die Übernahme von Delivery Hero durch Uber nimmt immer mehr Form an. Der US-Konzern stockt seinen Anteil am deutschen Essenslieferanten auf – und lässt sich das einiges kosten.

Uber will sein Essensliefergeschäft ausbauen. Ins Visier hat der US-Konzern dafür Delivery Hero genommen. Ein Großaktionär des Berliner Unternehmens hat nun einen Anteil an Uber verkauft.

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Uber (Chart auf Stundenbasis in Euro); Quelle: Trading Desk der Börse Stuttgart, powered by TraderFox Die Wertentwicklung der Vergangenheit ist kein verlässlicher Indikator für eine Wertentwicklung in der Zukunft.

Den Angaben zufolge ist es Uber binnen kurzer Zeit gelungen, seinen Stimmrechtsanteil an Delivery Hero auf 24,99 Prozent von zuvor 19,5 Prozent aufzustocken. Insidern zufolge stammt das übernommene Paket vom Vermögensverwalter Aspx, der seinen Anteil in etwa halbiert hat. Der Kaufpreis solle bei knapp 40 Euro je Aktie gelegen haben.

Delivery Hero wird diesen Angaben zufolge etwa mit zwölf Milliarden Euro bewertet. Ein weiterer Großaktionär ist der Technologieinvestor Prosus aus den Niederlanden. Dieser hatte den Konkurrenten Just Eat Takeaway geschluckt und muss aus wettbewerbsrechtlichen Gründen den Anteil an Delivery Hero deutlich verkleinern. Einen ersten Part hatte Prosus bereits abgestoßen, dafür aber lediglich etwa 20 Euro je Delivery-Hero-Aktie erhalten.

Ausgewählte Produkte auf Uber
WKNArtBasispreisKnockoutLaufzeitHebel
Long
62,73
62,73
Open End
7,8
Long
59,77
59,77
Open End
5,9
Short
81,02
81,02
Open End
7,4
Short
84,49
84,49
Open End
5,5

Quelle: Börse Stuttgart, Stand: 02.06.2026, 22:00 Uhr. Die Emittentin ist berechtigt, Wertpapiere mit open-end Laufzeit zu kündigen.

Benjamin Feingold, Mit-Gründer und Redakteur bei Feingold Research


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