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Luxusgüterbranche im Gegenwind: LVMH, Kering und Moncler verlieren an Tempo

05.05.2026

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Über viele Jahre hinweg galt die Luxusindustrie als verlässlicher Wachstumstreiber innerhalb des europäischen Konsumgütersektors. Dieses Bild beginnt sich nun zu verändern. Die großen Konzerne der Branche sehen sich zunehmend mit einer Kombination aus nachlassender Nachfrage, regionalen Verschiebungen und veränderten Konsumgewohnheiten konfrontiert. Besonders LVMH, Kering und Moncler stehen exemplarisch für diese Entwicklung. Damit rückt die Frage stärker in den Fokus, wie belastbar das Geschäftsmodell unter schwierigeren Rahmenbedingungen ist.

LVMH: Wachstumsdynamik lässt beim Branchenführer nach


Ein Blick auf die Zahlen des Branchenführers zeigt, wie deutlich sich die Dynamik abgeschwächt hat. Nach einem Umsatz von rund 84,8 Milliarden Euro im Jahr 2024 ging der Umsatz 2025 auf etwa 80,8 Milliarden Euro zurück. Damit wurde erstmals seit Jahren ein Rückgang verzeichnet. Gleichzeitig standen auch Gewinn und operative Marge unter Druck. Besonders auffällig ist die Entwicklung im Bereich Mode und Lederwaren, der lange Zeit als stabilste Wachstumssäule galt.


Neben operativen Faktoren spielen auch externe Einflüsse eine Rolle. Geopolitische Spannungen sowie eine schwächere Nachfrage aus China wirken belastend. Darüber hinaus drücken steigende Kosten und Währungseffekte auf die Profitabilität. Für LVMH entsteht daraus die Herausforderung, sowohl die Wachstumsdynamik als auch die Margen zu stabilisieren.

Kering: Strukturelle Schwächen treten deutlicher hervor


Noch ausgeprägter fällt die Entwicklung bei Kering aus. Der Umsatz verringerte sich von rund 17,2 Milliarden Euro im Jahr 2024 auf etwa 14,7 Milliarden Euro im Jahr 2025. Verantwortlich dafür ist in erster Linie die anhaltende Schwäche der Marke Gucci, die weiterhin deutliche Umsatzrückgänge verzeichnet. Die starke Abhängigkeit von dieser Marke wird zunehmend zum Problem.


Während die Neuausrichtung von Gucci Zeit benötigt, fehlt es dem Konzern an ausreichend starken Alternativen im Portfolio. Andere Marken können die Verluste bislang nicht kompensieren. Dadurch rückt ein strukturelles Thema in den Vordergrund: die unzureichende Diversifikation. Kering steht somit nicht nur vor einer konjunkturellen Delle, sondern vor einer strategischen Herausforderung.

Moncler: Geringes Wachstum und steigende Abhängigkeiten


Auch bei Moncler lässt sich eine klare Verlangsamung erkennen. Der Umsatz erhöhte sich nach rund 3,1 Milliarden Euro im Jahr 2024 im Folgejahr lediglich leicht auf etwa 3,13 Milliarden Euro. Damit bewegt sich das Wachstum nur noch im niedrigen einstelligen Bereich. In einzelnen Regionen kam es sogar bereits zu rückläufigen Entwicklungen.


Ein wesentlicher Einflussfaktor ist die schwächere Nachfrage aus China sowie ein nachlassender internationaler Tourismus. Gleichzeitig wird sichtbar, dass Moncler stärker von einzelnen Märkten und Produktsegmenten abhängig ist. Diese Konzentration führt dazu, dass das Unternehmen empfindlicher auf konjunkturelle Schwankungen reagiert als stärker diversifizierte Wettbewerber.

Übergreifende Trends: Wenn Wachstum nicht mehr selbstverständlich ist


Über alle drei Unternehmen hinweg zeigen sich deutliche Gemeinsamkeiten. Die Umsatzentwicklung zwischen 2024 und 2025 verdeutlicht, dass die Branche insgesamt an Schwung verloren hat. Wachstum ist nicht länger selbstverständlich, sondern stärker von äußeren Einflüssen abhängig.


Besonders ins Gewicht fällt dabei die nachlassende Nachfrage aus China, die über Jahre hinweg als zentraler Wachstumsmotor fungierte. Gleichzeitig sorgen geopolitische Spannungen für zusätzliche Unsicherheit, was sich in einer geringeren Kaufbereitschaft und einem Rückgang des internationalen Reiseverkehrs niederschlägt.


Darüber hinaus wird ein strukturelles Problem sichtbar. Die umfangreichen Preiserhöhungen der vergangenen Jahre stoßen zunehmend an ihre Grenzen. Vor allem Kunden aus dem mittleren Einkommenssegment wenden sich teilweise ab. In Kombination mit steigenden Kosten und stagnierenden Umsätzen geraten die Margen unter Druck. Insgesamt wird der Sektor dadurch zyklischer und weniger gut planbar.

Kapitalmärkte spiegeln die Unsicherheit wider


Diese Veränderungen bleiben auch an den Börsen nicht unbemerkt. Die Aktienkurse von LVMH, Kering und Moncler reagieren inzwischen deutlich sensibler auf neue Informationen. Ausschläge fallen stärker aus als in der Vergangenheit, was auf eine gestiegene Unsicherheit unter Marktteilnehmern hindeutet.
Damit verändert sich auch das Gesamtbild des Luxusmarktes. An die Stelle gleichmäßigen Wachstums treten zunehmend Schwankungen. Die höhere Volatilität ist Ausdruck dieser Entwicklung und unterstreicht, dass sich die Branche aktuell in einer Übergangsphase befindet.

Investmentansatz: Multi-Aktienanleihe mit drei Luxuswerten


Aus der gestiegenen Volatilität ergeben sich jedoch nicht nur Risiken, sondern auch Chancen. Gerade im Bereich strukturierter Produkte kann eine höhere Schwankungsbreite zu attraktiveren Konditionen führen. Bei Aktienanleihen steigen in solchen Phasen die Optionsprämien, wodurch höhere Kupons möglich werden.
Vor diesem Hintergrund können Multi-Aktienanleihen eine interessante Anlageform darstellen. Anleger können beispielsweise ein Produkt wählen, das auf die Basiswerte LVMH, Kering und Moncler setzt.


Die Konstruktion sieht einen festen Kupon vor, der unabhängig von der Kursentwicklung der zugrunde liegenden Aktien gezahlt wird. Allerdings verzichten Anleger auf Dividenden und weitere Aktionärsrechte. Die entscheidende Bewertung erfolgt erst am Ende der Laufzeit.

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Dieser Text wurde vom Emittenten des beschriebenen Produkts zu Marketingzwecken erstellt und stellt keine Anlageberatung und keine persönliche Empfehlung dar. Der Emittent verfolgt eigene kommerzielle Interessen. Strukturierte Produkte wie Aktienanleihen sind mit erheblichen Risiken verbunden, darunter das Risiko eines vollständigen Kapitalverlusts sowie das Emittentenrisiko. Vergangene Wertentwicklungen sind kein verlässlicher Indikator für künftige Entwicklungen.

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