Aktien Europa: Erneute Verluste zu Wochenbeginn - Nahost-Sorgen belasten
(dpa-AFX) PARIS/LONDON/ZÜRICH (dpa-AFX) - Europas Aktienmärkte haben zu Wochenbeginn erneut überwiegend Verluste hinnehmen müssen. Damit knüpften die Börsen an den schwachen Vorwochenschluss an. Getrübt wird die Stimmung weiterhin vom Anstieg der Ölpreise. Bei den Anlegern schürte dies Inflationsängste. Hinzu kamen Sorge vor einer erneuten Eskalation im Iran-Krieg.
PARIS/LONDON/ZÜRICH (dpa-AFX) - Europas Aktienmärkte haben zu Wochenbeginn erneut überwiegend Verluste hinnehmen müssen. Damit knüpften die Börsen an den schwachen Vorwochenschluss an. Getrübt wird die Stimmung weiterhin vom Anstieg der Ölpreise. Bei den Anlegern schürte dies Inflationsängste. Hinzu kamen Sorge vor einer erneuten Eskalation im Iran-Krieg.
Denn hier hat sich der Ton zwischen den USA und dem Iran wieder verschärft. Am Sonntagabend hatte US-Präsident Donald Trump mit einer Wiederaufnahme des Kriegs gegen den Iran gedroht, sollt es nicht zu einer Einigung kommen. "Für den Iran tickt die Uhr, und sie sollten sich besser SCHNELL bewegen, sonst wird von ihnen nichts mehr übrig bleiben", schrieb Trump auf der Plattform Truth Social. Der US-Verbündete Israel stellt sich auf einen möglichen Neubeginn der Angriffe im Iran ein.
Vor diesem Hintergrund sank der EuroStoxx 50 am Mittag um 0,5 Prozent auf 5.798 Punkte. Außerhalb der Eurozone gab der SMI ebenfalls um 0,5 Prozent auf 13.161 Punkte nach. Der britische FTSE 100 notierte zu Wochenbeginn indessen moderat im Plus bei 10.222 Zählern.
Unter Abgabedruck standen vor allen die von der Konjunktur und den Energiepreisen abhängigen Sektoren. So gaben Automobil- und der Bauwerte deutlich nach. Auch Reisewerte wurden verkauft.
Ryanair verloren an der Börse in Dublin wegen unsichere Aussichten über den weiteren Geschäftsverlauf zuletzt fast zwei Prozent. Der Billigflieger rechnet wegen des Iran-Kriegs mit deutlich steigenden Kosten. An der Londoner Börse fielen in ihrem Sog auch Easyjet um 3 Prozent und Wizz Air um 4,5 Prozent.
Von den hohen Energiepreisen profitierten indessen erneut Öl- und Gaswerte. Eni gewannen 2,4 Prozent und Totalenergies 1,5 Prozent. Auch BP und Shell verteuerten sich in ähnlichem Umfang./err/bek/jha/
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