ROUNDUP: Travelers verdient ein Jahr nach Waldbränden wieder mehr
(dpa-AFX) NEW YORK (dpa-AFX) - Der US-Schadenversicherer Travelers hat ein Jahr nach den verheerenden Waldbränden in Los Angeles im ersten Quartal wieder einen Milliardengewinn erwirtschaftet. Unter dem Strich stand ein Überschuss von gut 1,7 Milliarden US-Dollar - gut viermal so viel wie ein Jahr zuvor und mehr als von Analysten im Schnitt erwartet. Vorstandschef Alan Schnitzer sprach bei der Zahlenvorlage am Donnerstag von einem hervorragenden Start ins Jahr 2026. Die Quartalsdividende soll um 14 Prozent auf 1,25 Dollar je Aktie steigen. Die Travelers-Aktie verlor im frühen US-Handel knapp ein Prozent.
NEW YORK (dpa-AFX) - Der US-Schadenversicherer Travelers hat ein Jahr nach den verheerenden Waldbränden in Los Angeles im ersten Quartal wieder einen Milliardengewinn erwirtschaftet. Unter dem Strich stand ein Überschuss von gut 1,7 Milliarden US-Dollar - gut viermal so viel wie ein Jahr zuvor und mehr als von Analysten im Schnitt erwartet. Vorstandschef Alan Schnitzer sprach bei der Zahlenvorlage am Donnerstag von einem hervorragenden Start ins Jahr 2026. Die Quartalsdividende soll um 14 Prozent auf 1,25 Dollar je Aktie steigen. Die Travelers-Aktie verlor im frühen US-Handel knapp ein Prozent.
Im ersten Quartal 2025 hatte die schwerste Waldbrandkatastrophe in der Geschichte der Versicherungswirtschaft die Naturkatastrophenschäden bei Travelers auf fast 2,3 Milliarden Dollar anschwellen lassen. Der Quartalsgewinn brach in der Folge auf 395 Millionen Dollar ein. Diesmal musste der Konzern nur 761 Millionen Dollar für die Folgen schwerer Naturereignisse aufwenden. Die Summe entfiel den Angaben zufolge vor allem auf schwere Wind- und Hagelstürme in mehreren US-Bundesstaaten.
Zwar gingen die Nettoprämieneinnahmen des Konzerns um zwei Prozent auf 10,3 Milliarden Dollar zurück. Sie reichten dank der geringeren Schäden jedoch wieder aus, um die Aufwendungen für Schäden, Verwaltung und Vertrieb zu decken: Die kombinierte Schaden-Kosten-Quote lag mit 88,6 Prozent klar unter der kritischen 100-Prozent-Marke. Ein Jahr zuvor war sie mit 102,5 Prozent im roten Bereich gelandet./stw/mne/stk/he
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