Starke Nachfrage nach Switch-2-Konsole gibt Nintendo mehr Zuversicht
(dpa-AFX) KYOTO (dpa-AFX) - Die Nachfrage nach der Switch-2-Konsole von Nintendo reißt nicht ab. Im laufenden Geschäftsjahr 2025/2026 wird nun mit dem Verkauf von 19 Millionen der Geräte gerechnet, teilte das Unternehmen am Dienstag in Kyoto mit. Bislang standen 15 Millionen Stück im Plan. Die technisch aufgerüstete Switch-2-Konsole ist seit Anfang Juni auf dem Markt und die Nachfrage ist seitdem groß. Vor diesem Hintergrund werden die Japaner auch bei ihren Ergebniszielen zuversichtlicher, nachdem das vergangene Quartal die Markterwartungen übertroffen hatte.
KYOTO (dpa-AFX) - Die Nachfrage nach der Switch-2-Konsole von Nintendo reißt nicht ab. Im laufenden Geschäftsjahr 2025/2026 wird nun mit dem Verkauf von 19 Millionen der Geräte gerechnet, teilte das Unternehmen am Dienstag in Kyoto mit. Bislang standen 15 Millionen Stück im Plan. Die technisch aufgerüstete Switch-2-Konsole ist seit Anfang Juni auf dem Markt und die Nachfrage ist seitdem groß. Vor diesem Hintergrund werden die Japaner auch bei ihren Ergebniszielen zuversichtlicher, nachdem das vergangene Quartal die Markterwartungen übertroffen hatte.
Nintendo erwartet für das bis Ende März laufende Geschäftsjahr jetzt einen Umsatz von 2,25 Billionen Yen (12,7 Mrd Euro) und damit fast ein Fünftel mehr als bislang avisiert. Von den Erlösen sollen 370 Milliarden Yen als operativer Gewinn bleiben. Zudem sollen die Aktionäre eine höhere Dividende erhalten. Im bis Ende September gelaufenen ersten Geschäftshalbjahr verdoppelte sich der Umsatz auf über 1 Billion Yen. Der operative Gewinn stieg um knapp ein Fünftel auf rund 145 Milliarden Yen.
Nintendo-Fans hatten jahrelang der zweiten Generation der Konsole entgegengefiebert. Die Switch 2 bietet bessere Bildqualität und mehr Rechenleistung für ein flüssigeres Spielerlebnis. Sie ist mit einem Preis ab 470 Euro aber auch deutlich teurer als das ursprüngliche Modell, das noch für rund 290 Euro verkauft wird. Dennoch verkaufte sie sich bereits bis Ende September über 10 Millionen Mal.
Nintendo-Chef Shuntaro Furukawa gab sich bislang zwar zurückhaltend. Seiner Auffassung nach wird es nicht leicht sein, die Dynamik aufrechtzuerhalten, und verwies dabei neben dem hohen Preis auf makroökonomische Herausforderungen, wie die Handelskonflikte zwischen den USA und China und die erhöhten Zölle der US-Regierung. Marktbeobachter erwarten aber, dass sich die Verkäufe der Switch 2 im laufenden Quartal mit Beginn der Geschenkesaison beschleunigen werden./lew/mne/zb
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