Lkw-Bauer Volvo hebt Prognose für europäischen Markt an - Aktie legt zu
(dpa-AFX) STOCKHOLM (dpa-AFX) - Trotz gesunkener Auslieferungen hat der Lkw-Bauer Volvo im ersten Quartal im Tagesgeschäft mehr verdient als erwartet. Dank eines um 14 Prozent gestiegenen Auftragseingangs zum Jahresauftakt zeigt sich der Konzern zudem für das laufende Jahr optimistischer. Das Management rechnet nun mit einem Marktvolumen für schwere Lkw in Europa von 310.000 Fahrzeugen und damit 5.000 mehr als bisher, wie der Rivale etwa von Daimler Truck am Freitag in Stockholm mitteilte. Zudem hob Volvo seine Markterwartungen für Indien und Brasilien an und verwies auf Wachstum im globalen Bau-Sektor. Bei den Anlegern kamen die Neuigkeiten gut an. Kurz nach Handelsbeginn legte die Volvo-Aktie zuletzt um rund zwei Prozent zu.
STOCKHOLM (dpa-AFX) - Trotz gesunkener Auslieferungen hat der Lkw-Bauer Volvo im ersten Quartal im Tagesgeschäft mehr verdient als erwartet. Dank eines um 14 Prozent gestiegenen Auftragseingangs zum Jahresauftakt zeigt sich der Konzern zudem für das laufende Jahr optimistischer. Das Management rechnet nun mit einem Marktvolumen für schwere Lkw in Europa von 310.000 Fahrzeugen und damit 5.000 mehr als bisher, wie der Rivale etwa von Daimler Truck am Freitag in Stockholm mitteilte. Zudem hob Volvo seine Markterwartungen für Indien und Brasilien an und verwies auf Wachstum im globalen Bau-Sektor. Bei den Anlegern kamen die Neuigkeiten gut an. Kurz nach Handelsbeginn legte die Volvo-Aktie zuletzt um rund zwei Prozent zu.
Jefferies-Analyst Michael Aspinall nannte den Ausblick "okay". Bereits im Januar hatte Volvo seine Markterwartung für schwere Lkw in Europa angehoben, nachdem sich für den Konkurrenten der VW-Nutzfahrzeugholding Traton zum Jahresende erste Anzeichen einer Stabilisierung gezeigt hatte.
Im ersten Quartal sank das um Sonderposten bereinigte operative Ergebnis im Jahresvergleich um acht Prozent auf rund 12,2 Milliarden schwedische Kronen (rund 1,1 Mrd Euro). Analysten hatten hier weniger erwartet, beim Umsatz aber mehr. Dieser ging um neun Prozent auf 110,8 Milliarden Kronen zurück. Die um Sonderposten bereinigte Marge lag mit 11,0 Prozent moderat über dem Vorjahreswerte von 10,9 Prozent. Unter dem Strich fiel der auf die Aktionäre entfallende Gewinn um 16 Prozent auf 8,3 Milliarden Kronen./err/lew/stk
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