Aktien Europa: Leichte Verluste - Vorsicht dominiert Handel
(dpa-AFX) AMSTERDAM/LONDON/PARIS/ZÜRICH (dpa-AFX) - Europas wichtigste Aktienmärkte haben am Dienstag zumeist leicht nachgeben. Wegen des US-Haushaltsstreits blieben die Anleger eher an der Seitenlinie. "Zusätzlich werden heute Nachmittag einige wichtige Handelsimpulse aus den USA erwartet und im Vorfeld üben sich die Investoren in Zurückhaltung", stellte Marktexperte Andreas Lipkow fest. "Das führt in Europa zu einem ausgedünnten und schwankungsarmen Handel."
AMSTERDAM/LONDON/PARIS/ZÜRICH (dpa-AFX) - Europas wichtigste Aktienmärkte haben am Dienstag zumeist leicht nachgeben. Wegen des US-Haushaltsstreits blieben die Anleger eher an der Seitenlinie. "Zusätzlich werden heute Nachmittag einige wichtige Handelsimpulse aus den USA erwartet und im Vorfeld üben sich die Investoren in Zurückhaltung", stellte Marktexperte Andreas Lipkow fest. "Das führt in Europa zu einem ausgedünnten und schwankungsarmen Handel."
Der EuroStoxx 50 verlor am Mittag knapp 0,1 Prozent auf 5.501,83 Punkte. Außerhalb des Euroraums gewann der Schweizer SMI 0,1 Prozent auf 12.023.76 Punkte, während der britische FTSE 100 um 0,12 Prozent auf 9.288,27 Punkte sank.
Die Aufmerksamkeit ist derzeit auf eine mögliche Haushaltssperre in den USA gerichtet. "Wie jedes Jahr droht auch in diesem ein potenzieller Shut-Down in den USA, der dieses Jahr jedoch wesentlich länger und hartnäckiger ausfallen kann", so Lipkow. "Die Positionen der beiden großen politischen Lager in den USA sind festgefahren und es deutet sich noch keine Einigung an."
Schwächster Sektor waren die Ölwerte. Sie reagierten damit auf die anhaltende Korrektur der Ölpreise. Diese hatten nach dem starken Rückgang zum Wochenbeginn weiter nachgegeben. Am Montag war der Brent-Preis wegen einer Meldung der Nachrichtenagentur Bloomberg über eine mögliche Ausweitung der Fördermenge des Ölkartells Opec+ deutlich gefallen.
Aktien von Asos büßten knapp neun Prozent ein. Das Bekleidungsunternehmen hatte gewarnt, dass der operative Gewinn (Ebitda) im laufenden Jahr am unteren Ende der Prognosespanne liegen dürfte. Die Analysten von JPMorgan sprachen von Fragezeichen, wann das Unternehmen die Gewinnschwelle auf Vorsteuerbasis erreichen könnte.
Im Sektor der Nahrungs_ und Genussmittelanbieter litten Aktien von Pernod Ricard unter einer Reihe von Kurszielsenkungen verschiedener Banken und gaben um zwei Prozent nach. AB Inbev verloren knapp ein Prozent. Analyst Sanjeet Aujla von der UBS zeigte sich in einem Ausblick auf die kurzfristigen Absatztrends vorsichtig für den Brauereikonzern./mf/stk
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