Unilever wächst stärker als erwartet - Negative Währungseffekte belasten
(dpa-AFX) LONDON (dpa-AFX) - Der Konsumgüterkonzern Unilever hat zum Jahresstart besser abgeschnitten als gedacht. Der Umsatz sei organisch um 3,8 Prozent gestiegen, teilte der Hersteller von Marken wie Pfanni-Knödeln, Signal-Zahnpasta und Coral-Waschmittel am Donnerstag mit. Analysten hatten mit etwas weniger Zuwachs gerechnet. Allerdings machten negative Wechselkurseffekte das aus eigener Kraft erzielte Wachstum zunichte, nominal ging der Umsatz um 3,3 Prozent auf 12,6 Milliarden Euro zurück. An der Börse in London waren die Aktien kurz nach dem Handelsstart wenig bewegt.
LONDON (dpa-AFX) - Der Konsumgüterkonzern Unilever hat zum Jahresstart besser abgeschnitten als gedacht. Der Umsatz sei organisch um 3,8 Prozent gestiegen, teilte der Hersteller von Marken wie Pfanni-Knödeln, Signal-Zahnpasta und Coral-Waschmittel am Donnerstag mit. Analysten hatten mit etwas weniger Zuwachs gerechnet. Allerdings machten negative Wechselkurseffekte das aus eigener Kraft erzielte Wachstum zunichte, nominal ging der Umsatz um 3,3 Prozent auf 12,6 Milliarden Euro zurück. An der Börse in London waren die Aktien kurz nach dem Handelsstart wenig bewegt.
Unilever profitierte beim organischen Wachstum nach eigenen Angaben von einer gestiegenen Nachfrage in Schwellenländern. Vor allem die wichtigsten Marken hätten für Schwung gesorgt, zugleich hätten sämtliche Geschäftsbereiche zulegen können, wurde Konzernchef Fernando Fernandez in der Mitteilung zitiert.
Trotz der aktuell erhöhten makroökonomischen Unsicherheit halte er an seiner Prognose fest, ergänzte der Manager. Dabei verwies er auch auf die jüngsten Fortschritte beim Umbau des Konzers. Für das Gesamtjahr 2026 geht das Unilever-Management weiterhin davon aus, dass das organische Umsatzwachstum am unteren Ende der längerfristigen Zielbandbreite von vier bis sechs Prozent herauskommen wird. Die bereinigte operative Marge soll sich im Jahresverlauf leicht verbessern. Im vergangenen Jahr hatte sie bei 20 Prozent gelegen.
Wie der Konzern ferner mitteilte, beginnt an diesem Donnerstag sein bereits im Februar angekündigtes neues Aktienrückkaufprogramm. Hierbei will Unilever bis voraussichtlich zum 6. Juli eigene Anteile im Volumen von bis zu 1,5 Milliarden Euro zurückkaufen./tav/mis/stk
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