Astrazeneca überrascht im ersten Quartal positiv - Jahresprognose bestätigt
(dpa-AFX) CAMBRIDGE (dpa-AFX) - Der Pharmakonzern Astrazeneca hat zum Jahresauftakt dank einer starken Nachfrage nach Krebsmedikamenten die Gewinnerwartungen übertroffen. Der um Sondereffekte bereinigte Gewinn sei abseits der Wechselkurse im Vergleich zum Vorjahr um 4 Prozent auf 2,58 Dollar je Aktie geklettert, teilte das Unternehmen am Mittwoch in Cambridge mit. Währungsbereinigt betrug das Plus einen Prozentpunkt mehr. Damit übertraf der Arzneimittelhersteller die durchschnittlichen Schätzungen von Analysten. Die Aktie lag kurz nach Handelsstart leicht im Minus.
CAMBRIDGE (dpa-AFX) - Der Pharmakonzern Astrazeneca hat zum Jahresauftakt dank einer starken Nachfrage nach Krebsmedikamenten die Gewinnerwartungen übertroffen. Der um Sondereffekte bereinigte Gewinn sei abseits der Wechselkurse im Vergleich zum Vorjahr um 4 Prozent auf 2,58 Dollar je Aktie geklettert, teilte das Unternehmen am Mittwoch in Cambridge mit. Währungsbereinigt betrug das Plus einen Prozentpunkt mehr. Damit übertraf der Arzneimittelhersteller die durchschnittlichen Schätzungen von Analysten. Die Aktie lag kurz nach Handelsstart leicht im Minus.
Die Briten bestätigten die kurz- und mittelfristigen Ziele. Chef Pascal Soriot verwies darauf, dass im ersten Quartal wichtige Meilensteine erreicht worden seien. So seien etwa erste zulassungsrelevante Daten für Tozorakimab gegen die Lungenkrankheit COPD veröffentlicht worden und auch für den Wirkstoff Efzimfotase alfa gegen die Stoffwechselerkrankung Hypophosphatasie.
Im ersten Quartal schob das Geschäft mit Krebsmedikamenten Astrazeneca kräftig an. Der Umsatz stieg nominal um 13 Prozent auf knapp 15,3 Milliarden Dollar (ca 13 Mrd Euro). Unterm Strich zog der Gewinn um 5 Prozent auf fast 3,1 Milliarden Dollar an.
Der Konzern hat sich unter der Leitung von Soriot einen Ruf als führendes Unternehmen bei Krebsmedikamenten erarbeitet. Dank Blockbustern wie Imfinzi und der Pipeline mit neueren Onkologie-Medikamente soll der Umsatz bis 2030 auf 80 Milliarden Pfund anschwellen, wie Astrazeneca in seiner Mitteilung zur Wochenmitte bestätigte./lew/tav/stk
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