WDH/Bierhersteller erwarten schwieriges Jahr
(dpa-AFX) BERLIN (dpa-AFX) - Der Deutsche Brauer-Bund erwartet nach einem historischen Absatzrückgang ein weiteres schwieriges Jahr für die Bierhersteller. Die Erwartungen an neue Impulse durch die Fußball-WM seien nicht hoch. "2026 wird für uns ein sehr hartes Jahr werden, eine Entspannung ist nicht in Sicht", sagte Hauptgeschäftsführer Holger Eichele. Die anhaltend schwache Konsumstimmung belaste Handel und Gastronomie ebenso wie die Brauer.
(Technische Wiederholung)
BERLIN (dpa-AFX) - Der Deutsche Brauer-Bund erwartet nach einem historischen Absatzrückgang ein weiteres schwieriges Jahr für die Bierhersteller. Die Erwartungen an neue Impulse durch die Fußball-WM seien nicht hoch. "2026 wird für uns ein sehr hartes Jahr werden, eine Entspannung ist nicht in Sicht", sagte Hauptgeschäftsführer Holger Eichele. Die anhaltend schwache Konsumstimmung belaste Handel und Gastronomie ebenso wie die Brauer.
Auch steigende Kosten für Energie, Rohstoffe und Logistik stellten erhebliche Herausforderungen dar. Die Mehrwegquote liege bei knapp 80 Prozent. Als einzige Getränkebranche erfüllten die Brauer damit die gesetzlichen Vorgaben.
Mögliche Impulse zur Fußball-WM hingen vom Erfolg der Nationalmannschaft und vom Sommerwetter ab. Sportliche Großereignisse seien kein Selbstläufer mehr. Selbst die Heim-EM 2024 setzte nur wenig Impulse für die Branche.
Laut dem Verband Private Brauereien hat für 40 Prozent der Bierhersteller das wirtschaftliche Überleben oberste Priorität. Für die regionalen Privatbrauereien hätten aber auch neue Produkte und Anlagen einen großen Stellenwert.
Der Absatz von alkoholhaltigem Bier brach 2025 in Deutschland um 5,8 Prozent ein. Viele Brauer produzieren verstärkt alkoholfreies Bier oder auch Limonaden. Laut Brauer-Bund haben alkoholfreie Biere 11 Prozent Anteil am Bierkonsum.
Nach Angaben des Sucht- und Drogenbeauftragten der Bundesregierung, Hendrik Streeck, trinkt ein großer Teil der Jugendlichen heute keinen oder nur sehr selten Alkohol. Das sei aus medizinischer Sicht grundsätzlich zu begrüßen./vd/DP/stk
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