Die meistgehandelten strukturierten Wertpapiere unserer Anleger
Knock-Outs, Optionsscheine und Anlagezertifikate im Fokus
Von der Börse Stuttgart Newsredaktion
Wie unsere Anleger die Lage des DAX einschätzen
Nach dem kurzen Aufatmen in Folge des angekündigten chinesischen Konjunkturprogramms und dem Sprung über 19.400 Punkte, geht es für den DAX diese Woche wieder in den Rückwärtsgang. Vor allem der Nahost-Konflikt lastet schwer auf der Stimmung am Börsenparkett. Zusätzlich bremsen unerwartet robuste US-Jobdaten die Hoffnung auf eine weitere Zinssenkung der Fed. Anleger hatten auf einen deutlicheren Schritt um 0,5 % gehofft, mittlerweile gehen Marktbeobachter von einer Reduzierung um lediglich 0,25 % aus. In dieser unruhigen Lage ringt der DAX mit der 19.000 Punkte-Marke. Kurzzeitig fiel der deutsche Leitindex unter diese Marke, pendelt aktuell jedoch wieder bei 19.100 Punkten. An der Euwax werden vorwiegend Puts auf den DAX gehandelt.
Die meistgehandelten Derivate unserer Anleger
Mit 180 Preisausführungen ist ein Call auf Gold der meistgehandelte Knock-out der Woche. Angetrieben von der Aussicht auf sinkende Zinsen, stieg der Goldpreis in den letzten Wochen stetig an, und erreichte Ende September mit 2.670 US-Dollar je Unze ein Rekordhoch. Doch der robuste US-Arbeitsmarkt dämpft die Zinssenkungsphantasien. Aktuell notiert der Goldpreis bei 2.617 US-Dollar und büßt somit einen Teil seiner Dynamik ein.
Im Optionsscheinhandel verzeichnet ein Call auf ASML mit 938 ausgeführten Orders die höchste Nachfrage. Der niederländische Lithographiesystem-Hersteller steht am 16. Oktober im Rampenlicht mit der Veröffentlichung seiner Quartalszahlen. Analysten erwarten eine Umsatzsteigerung von 8,2 % auf 7,22 Milliarden Euro im Vergleich zum Vorjahresquartal. JPMorgan bleibt optimistisch und bestätigt sein Kursziel von 1.100 Euro. Die Experten argumentieren, dass der Markt zu pessimistisch gegenüber ASML eingestellt sei, was sich durch gekappte Investitionspläne von Intel und Restriktionen im Chinageschäft erklären lasse. Für das Jahr 2025 trauen sie ASML ein Wachstum von 25 % zu. Derzeit kostet ein Anteilsschein 754,50 Euro.