PRESSESPIEGEL/Unternehmen
(Dow Jones Newswires)
Die wirtschaftsrelevanten Themen aus den Medien, zusammengestellt von Dow Jones Newswires.
LUFTHANSA - Die Lufthansa-Gruppe will ab Anfang kommenden Jahres mit einer neuen Organisationsstruktur starten. Das geht aus einem internen Schreiben hervor, das dem Handelsblatt vorliegt. Die Ziele: zufriedenere Passagiere in allen Premium-Airlines und gleichzeitig mehr Profit. Dazu soll die Zentrale mehr Macht bekommen. Die Netzwerk-Gesellschaften Lufthansa Airlines, Swiss, Brussels Airlines und Austrian Airlines sollen die Steuerung des Angebots, des Netzes, des Vertriebs und der Vielfliegerprogramme an den übergeordneten Konzern abgeben. Die Marken sind künftig nur noch für das verantwortlich, was den Gast an Bord betrifft, zum Beispiel das Catering. Ein Sprecher des Unternehmens bestätigte dem Handelsblatt, dass gruppenweit daran gearbeitet werde, Effizienz, Profitabilität und Kundennutzen zu steigern. Zu Einzelheiten wollte er sich nicht äußern. (Handelsblatt)
SHEIN/TEMU - Die chinesischen Billighändler Temu und Shein kommen mit den US-Zöllen besser klar als erwartet. Das zeigen Zahlen des Datendienstleisters Bloomberg Second Measures, die das Handelsblatt ausgewertet hat. Laut der Analyse von Kreditkartenbuchungen war der Umsatz von Temu in den USA in den ersten sieben Monaten 2025 um mehr als 6 Prozent höher als im Vorjahreszeitraum. Shein steigerte den Umsatz in den ersten sieben Monaten sogar um 14 Prozent. Ein Grund: Statt jede Sendung einzeln zuzustellen, hat sich Temu rechtzeitig Lagerflächen in den USA gesichert. (Handelsblatt)
SPOTIFY - Spotify hat weitere Preiserhöhungen signalisiert. Chief Business Officer Alex Norström sagte der Financial Times, Preiserhöhungen seien "jetzt Teil unseres Werkzeugkastens", nachdem die Preise viele Jahre lang stabil gehalten worden seien. Er sagte, die Preiserhöhungen würden mit neuen Dienstleistungen und Funktionen einhergehen. (Financial Times)
EON - Offenbar aus politischen Gründen verwehrt die neue rumänische Regierung dem deutschen Energiekonzern Eon den Verkauf seiner dortigen Aktivitäten an den ungarischen MVM-Konzern. Grund sei die Nähe Ungarns und des Staatskonzerns Magyar Villamos Művek (MVM) zu Russland, hießt es in Bukarest. Eon kommt damit mit seinen Umbauplänen langsamer voran als gedacht. Die im Dezember vergangenen Jahres bekannt gemachten Verkaufsabsichten waren bereits damals auf Widerstand in der rumänischen Hauptstadt gestoßen, und sie finden auch in der seither neu gebildeten Regierung keine Zustimmung. (Frankfurter Allgemeine Zeitung)
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DJG/mgo/rio
(END) Dow Jones Newswires
August 25, 2025 00:35 ET (04:35 GMT)
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