Euwax Trends: Micron mit Umsatz- und Gewinnrekord, Alphabet kauft Wiz – und Shell unter Druck
Auf welche Optionsscheine, Knock-Outs & Co. setzen unsere Anleger? Unsere Börsen-Trends am 08. April 2026, Stand: 14:00 Uhr
Die meistgehandelten Hebelprodukte an der Börse Stuttgart
1. Optionsschein – Micron: Rekorde bei Umsatz, Marge und Gewinn
2. Optionsschein – Alphabet schließt Wiz-Übernahme ab – Fokus auf Cloud-Sicherheit
3. Optionsschein – Shell: Nahost-Konflikt und Rohstoffvolatilität prägen Q1-Ausblick
Marktbericht:
Waffenruhe im Iran – Märkte atmen auf
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1. Optionsschein – Micron: Rekorde bei Umsatz, Marge und Gewinn
Micron Technology hat für das zweite Quartal des Geschäftsjahres 2026 (bis 26. Februar 2026) Rekordergebnisse veröffentlicht. Der Umsatz stieg auf 23,9 Milliarden US-Dollar – nahezu eine Verdreifachung gegenüber dem Vorjahresquartal (8,1 Milliarden US-Dollar) und ein Sprung von 75 Prozent gegenüber dem Vorquartal. Die Bruttomarge stieg auf 74,4 Prozent (Vorjahr: 36,8 Prozent), der Nettogewinn erreichte 13,8 Milliarden US-Dollar. Der bereinigte Free Cashflow belief sich auf 6,9 Milliarden US-Dollar.
Sämtliche vier Geschäftsbereiche – Cloud, Core Data Center, Mobile & Client sowie Automotive & Embedded – verzeichneten Umsatz- und Margensteigerungen. CEO Sanjay Mehrotra verwies laut Pressemitteilung auf eine starke Nachfrage, ein knappes Branchenangebot und die strategische Bedeutung von Speicherchips im KI-Zeitalter. Das Board of Directors erhöhte die Quartalsdividende um 30 Prozent auf 0,15 US-Dollar je Aktie. Für das dritte Quartal 2026 stellt Micron einen Umsatz von rund 33,5 Milliarden US-Dollar bei einer Bruttomarge von circa 81 Prozent in Aussicht.
An der Börse Stuttgart kaufen Anleger heute verstärkt einen Discount-Optionsschein (Call) auf Micron Technology.
2. Optionsschein – Alphabet schließt Wiz-Übernahme ab – Fokus auf Cloud-Sicherheit
Die Alphabet-Tochter Google hat im März den Abschluss der Übernahme von Wiz bekanntgegeben – einem auf Cloud- und KI-Sicherheit spezialisierten Unternehmen mit Sitz in New York. Wiz wird in Google Cloud integriert, behält jedoch seine Marke und seinen Multi-Cloud-Ansatz bei: Die Produkte bleiben auf Amazon Web Services, Microsoft Azure, Oracle Cloud und Google Cloud Platform verfügbar. Laut einer Pressemitteilung soll die kombinierte Plattform Unternehmen und Behörden eine schnellere Erkennung und Abwehr von Cyberbedrohungen ermöglichen – auch solcher, die mithilfe von KI-Modellen entstehen.
Bereits Anfang Februar hatte Alphabet für das vierte Quartal 2025 einen Konzernumsatz von 113,8 Milliarden US-Dollar (+18 Prozent) gemeldet, wobei Google Cloud mit 17,7 Milliarden US-Dollar um 48 Prozent wuchs. Der Jahresumsatz überstieg erstmals die Marke von 400 Milliarden US-Dollar. Für 2026 stellte Alphabet-CEO Sundar Pichai laut Ergebnisbericht Investitionsausgaben von 175 bis 185 Milliarden US-Dollar in Aussicht.
Anleger an der Börse Stuttgart kaufen heute verstärkt einen Optionsschein (Call) auf Alphabet.
3. Optionsschein – Shell: Nahost-Konflikt und Rohstoffvolatilität prägen Q1-Ausblick
Shell hat heute ein Update zum ersten Quartal 2026 veröffentlicht, das von geopolitischen Unsicherheiten und starken Rohstoffpreisschwankungen geprägt ist. Im Gas- und LNG-Geschäft erwartet Shell eine Tagesproduktion von 880.000 bis 920.000 Barrel Öläquivalent – nach 948.000 im Vorquartal. Shell verweist auf Auswirkungen des Nahost-Konflikts auf das Katar-Geschäft. In der Öl- und Gasförderung (Upstream) rechnet Shell mit 1,76 bis 1,86 Millionen Barrel pro Tag – nach 1,89 Millionen im Vorquartal.
Beim Umlaufvermögen erwartet Shell eine Belastung von 10 bis 15 Milliarden US-Dollar – nach einem positiven Effekt von 1,3 Milliarden im Vorquartal. Shell begründet dies mit außergewöhnlich starken Schwankungen der Rohstoffpreise und deren Auswirkungen auf Lagerbestände und Forderungen. Die Raffineriemarge setzt Shell im Ausblick bei 17 US-Dollar je Barrel an – nach 14 US-Dollar im Vorquartal.
Im Geschäft mit erneuerbaren Energien rechnet Shell mit bereinigten Erträgen von 0,2 bis 0,7 Milliarden US-Dollar – nach 0,1 Milliarden im Vorquartal.
An der Börse Stuttgart kaufen die Anleger heute verstärkt einen Discount-Optionsschein (Call) auf Shell.
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