Euwax Trends: Micron-Zahlen beflügeln KI-Werte

Auf welche Optionsscheine, Knock-Outs & Co. setzen unsere Anleger? Unsere Börsen-Trends am 25. Juni 2026, Stand: 12:00 Uhr

Heizereder, Steffen

Veröffentlicht am: 25.06.2026

Zuletzt bearbeitet am: 25.06.2026

Die meistgehandelten Hebelprodukte an der Börse Stuttgart 

1. Call-Optionsschein – Infineon profitiert von neuer KI-Rechenzentrumsdynamik

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2. Call-Optionsschein – MTU profitiert vom starken Wartungsgeschäft

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3. Call-Optionsschein – Nebius konsolidiert nach Nasdaq-Aufnahme

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Täglicher Marktbericht: Micron löst weltweite Tech Rally aus

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Die meistgehandelten Hebelprodukte

1. Call-Optionsschein – Infineon profitiert von neuer KI-Rechenzentrumsdynamik

Der Trend bei der Infineon-Aktie bleibt von der Neubewertung des Halbleitergeschäfts geprägt. Das sehr deutliche Bernstein-Upgrade von 74 auf 102 Euro wirkt weiter nach, weil es Infineon stärker als Ausrüster von KI-Rechenzentren positioniert. Die damit zusammenhängende Nachfrage an Chips erhöht den Bedarf an effizienter Stromversorgung und damit an Infineons Kernprodukten.

Die Aktie hat diesen Impuls aufgenommen und sich bis in die Nähe ihres Rekordhochs bewegt. Heute stützt zusätzlich der breite Technologiesektor, nachdem starke Vorgaben von Micron die Nachfrage rund um KI-Infrastruktur bestätigt haben. Die Infineon-Aktie legt um rund 5 Prozent zu. Operativ passt dieses Bild zu den jüngsten Kennzahlen: Infineon erzielte 3,812 Milliarden Euro Umsatz, 653 Millionen Euro Segmentergebnis und eine Marge von 17,1 Prozent. Für das Gesamtjahr wird mehr Umsatz erwartet, die Segmentmarge soll um 20 Prozent liegen.

An der Börse Stuttgart zeigen sich Anleger bei einem Knock-Out-Call auf Infineon mehrheitlich auf der Käuferseite.

2. Call-Optionsschein – MTU profitiert vom starken Wartungsgeschäft

Die Aktie von MTU bleibt im Aufwärtstrend, getragen von einer robusten Nachfrage im zivilen Triebwerksgeschäft und anhaltend hohen Wartungsaktivitäten. Rückenwind kommt aus dem Geschäft mit Ersatzteilen und Instandhaltung, weil Airlines ihre Flotten stark auslasten und Triebwerke länger im Einsatz halten. Das hat zu einer Neubewertung der Ertragsbasis im laufenden Luftfahrtzyklus geführt.

Operativ stützt MTU diese Einordnung mit einem bereinigten Umsatz von 2,2 Milliarden Euro, einem bereinigten operativen Ergebnis von 320 Millionen Euro und einer Marge von 14,2 Prozent. Allerdings begrenzen die zunehmenden Inspektionsprogramme weiter den freien Mittelzufluss und binden Kapazitäten in der Wartung. Doch die Kombination aus Luftfahrt-Nachfrage und zunehmenden Servicegeschäft beflügeln die Aktie. In dieser Woche legte der Titel um rund 8 Prozent zu.

Stuttgarter Derivateanleger kaufen aktuell einen Call-Optionsschein auf MTU.

3. Call-Optionsschein – Nebius konsolidiert nach Nasdaq-Aufnahme

Nebius bleibt im Trend eines schnell skalierenden KI-Infrastrukturwerts, wird aktuell aber stärker an der Umsetzbarkeit des Ausbaus gemessen. Die jüngste Konsolidierung ist eine Gegenbewegung nach der Aufnahme in den Nasdaq-Index und dem vorherigen Lauf bis in Rekordnähe. Seitdem hat der Kurs etwas korrigiert; damit werden hohe Erwartungen an Wachstum, Kapazitätsaufbau und Auslastung neu eingeordnet.

Prägend bleibt die Nachfrage nach Rechenleistung für KI-Modelle, die Nebius mit eigener Cloud-Infrastruktur, langfristigen Kundenverträgen und neuen Standorten adressiert. Im Zuge des starken Ausblicks von Micron konnte heute auch die Aktie von Nebius zulegen und die jüngste Korrektur weiter eindämmen.

In Stuttgart kaufen Anleger heute einen Nebius-Call.

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