Aktie Erste Group Bank AG

WKN 909943 ISIN AT0000652011

Taxierung/Chart

  • Geld

    -

    - Stk.

  • Brief

    -

    - Stk.

  • Diff. Vortag (Preis)

    +0,84 / +3,18 %

  • Spread (akt./rel.)

    - / -

  • Tageshoch (Preis)

    27,29

  • Tagestief (Preis)

    26,88

Daten & Zahlen

Kursdaten

Handelsplattform Börse Stuttgart (XSTU)  
Letzter Preis 27.29 G 0 Stk.
Kurszeit 24.02.2021 / 15:37:06 Uhr
Tagesvolumen (Stück) 1000
Tageshoch / Tagestief 27.29 26.88
Vortageskurs 26.45 (23.02.)
Differenz zum Vortag +0.84 3.18 %
52 Wochenhoch / -tief 33.74 (24/02) 15.435 (03/04)

Kennzahlen in EUR

2020 2019 2018
Reingewinn pro Aktie - 3,23 4,02
Dividende pro Aktie - 0,75 1,40
Dividendenrendite in % - 2,23% 4,82%
Dividendenwachstum in % - - 16,67%
Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) - 10,39 7,22
Kurs-Buch-Verhältnis (KBV) - 0,97 0,89
Kurs-Umsatz-Verhältnis (KUV) - 1,43 1,29
Kurs Cash Flow Verhältnis (KCV) - 7,11 7,27

Stammdaten

WKN
909943
ISIN
AT0000652011
Symbol
EBO
Börsensegment
Freiverkehr
Wertpapierart
Aktie
Bezeichnung
Erste Bank
Indexzugehörigkeit
-
Handelssegment
-
Handelszeit
08:00:00 - 22:00:00 Uhr
Handelswährung
Euro
Nominalwährung
Euro
Abwicklungswährung
Euro
Sektor und Branche
Finanzsektor, Banken
Anzahl der Aktien
429,80 Mio.
Marktkapitalisierung
11,37 Mrd.
Unternehmensprofil

Die Erste Group wurde 1819 als die 'Erste österreichische Spar-Casse' gegründet. Im Jahr 1997 ging sie mit der Strategie, ihr Retailgeschäft in die Märkte Zentral- und Osteuropas (CEE) auszuweiten, an die Wiener Börse. Seither entwickelte sich die Erste Group durch zahlreiche Akquisitionen und organisches Wachstum zu einem der größten Finanzdienstleister im östlichen Teil der EU gemessen an Kunden und Bilanzsumme.


Vor diesem Hintergrund geht die Erste Group davon aus, dass ein Nettokreditwachstum im mittleren einstelligen Bereich erreicht werden kann. Trotz negativer Zinsen in der Eurozone jedoch unterstützt von leicht steigenden kurzfristigen Marktzinsen in Tschechien und Ungarn sollte der Zinsüberschuss dementsprechend im Jahr 2020 weiter steigen. Bei der zweiten wichtigen Einnahmenkomponente, dem Provisionsüberschuss, wird ebenfalls ein Anstieg erwartet. Positiv sollten sich hier, wie schon im Jahr 2019, das Fondsmanagement, das Versicherungsvermittlungsgeschäft sowie der Zahlungsverkehr auswirken. Die übrigen Einnahmenkomponenten werden im Großen und Ganzen stabil erwartet. Angesichts der besonders guten Entwicklung 2019 ist ein niedrigeres Handels- und Fair Value-Ergebnis abzusehen. Insgesamt sollten die Betriebseinnahmen im Jahr 2020 jedoch weiter steigen. Bei den Betriebsausgaben ist 2020 von einem Anstieg auszugehen, teilweise bedingt durch erwartete weitere Lohnanstiege in allen Märkten der Erste Group. Allerdings wird die Erste Group auch 2020 in IT und damit in die Wettbewerbsfähigkeit investieren: Progressive IT-Modernisierung, Backoffice-Digitalisierung und die gruppenweite Etablierung und der Ausbau der digitalen Plattform George stehen dabei im Fokus. George soll 2020 auch in Ungarn und Kroatien eingeführt werden. Obwohl herausfordernder als 2019, streben wir 2020 ein stärkeres Wachstum bei den Betriebserträgen als bei den Kosten an. Somit rechnen wir für das Jahr 2020 mit einem Anstieg im Betriebsergebnis.


Update 30.04.2020: Seit der Veröffentlichung der Finanzergebnisse für das vierte Quartal 2019 und das Gesamtjahr 2019 am 28. Februar 2020 hat sich der globale Wirtschaftsausblick deutlich verschlechtert. Da die wirtschaftliche Entwicklung das Finanzergebnis der Erste Group maßgeblich beeinflusst, ist 2020 eine wesentliche, derzeit jedoch noch nicht abschätzbare, Verschlechterung der Profitabilität der Bank zu erwarten.


Update 31.07.2020: Für das Gesamtjahr werden Vorsorgen im Ausmaß von 65 bis 80 Basispunkten des durchschnittlichen Bruttokundenkreditbestands erwartet. Der Vorstand der Erste Group ist bestrebt, auf Basis makroökonomischer Daten und Prognosen, der Entwicklung von Bonitätseinstufungen und der Beurteilung des Privatkundenportfolios ein Maximum an vertretbaren Risikokosten so rasch wie möglich zu verbuchen. Sofern es zu keinen Firmenwertabschreibungen kommt, sollte sich das sonstige Betriebsergebnis 2020 verbessern, nachdem es 2019 durch erhebliche Einmaleffekte belastet war. Die Steuerquote wird mit hoher Wahrscheinlichkeit ansteigen, da die Profitabilität in Ländern mit niedrigen Steuersätzen voraussichtlich sinken wird. Insgesamt wird für 2020 ein deutlicher Rückgang des Nettogewinns erwartet. Die Harte Kernkapitalquote (CET1-Quote) sollte unverändert auf einem soliden Niveau bleiben, mit signifikantem Spielraum im Falle einer sich verschlechternden wirtschaftlichen Entwicklung. Das mittelfristige Ziel der Harten Kernkapitalquote der Erste Group bleibt bei 13,5%. Die Erste Group hat eine Dividendenausschüttung für das Jahr 2019 eingeplant und die feste Absicht, nach Aufhebung der aufsichtsrechtlichen Empfehlung bis 1. Jänner 2021 keine Dividenden auszuzahlen, und selbstverständlich in Abhängigkeit von den Wirtschafts- und Geschäftsaussichten, sowohl für das Geschäftsjahr 2019 als auch für 2020 eine Bardividende auszuzahlen.


Update 2.11.2020: Die Harte Kernkapitalquote (CET1-Quote) sollte unverändert auf einem starken Niveau bleiben, mit signifikantem Spielraum im Falle einer sich verschlechternden wirtschaftlichen Entwicklung. Das Ziel der Harten Kernkapitalquote der Erste Group bleibt bei 13,5%. Der Vorstand und Aufsichtsrat der Erste Group werden der Hauptversammlung, die für den 10. November 2020 angesetzt ist, die Ausschüttung einer Bardividende von EUR 0,75 pro Aktie für das Jahr 2019 vorschlagen. Die Auszahlung erfolgt unter der Bedingung, dass Regulatoren ihre bestehende Empfehlung, von Ausschüttungen an Aktionäre Abstand zu nehmen, anpassen und dass am 8. Februar 2020 einer Ausschüttung auch sonst keine rechtlichen Beschränkungen entgegenstehen.


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