Aktien kaufen und handeln: Ihr Leitfaden für die Börse Stuttgart
Jetzt Aktien kaufen und handeln – an der Börse Stuttgart finden Sie rund 9.000 Aktien aus dem In- und Ausland. Alle DAX-, MDAX- und EURO STOXX 50-Werte können Sie zwischen 9 und 17:30 Uhr ohne Spread zwischen An- und Verkaufskurs handeln und erhalten so besonders günstige Preise. Ihre Order führen wir schnell und fair aus – auch in schwierigen Marktsituationen und bei wenig liquiden Aktien. Und das nicht nur von 9 bis 17:30 Uhr, sondern von 7:30 Uhr bis 22 Uhr.
Erfahren Sie jetzt alles Wissenswertes über Aktien und starten Sie mit dem Handel.
Inhaltsverzeichnis:
Infos und News zu Aktien: Wir unterstützen Sie als Börsianer
„Nordic Growth Market“ – vom Wachstum schwedischer Aktien profitieren
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Anleger erwerben Aktien in der Erwartung, dass sich der Wert ihrer Investition durch Kurssteigerungen erhöhen wird. Normalerweise haben Aktienanlagen auf lange Sicht das Potenzial, die größten Renditen in allen Anlageklassen zu erzielen.
Aktien zeigen jedoch auch die größten Wertschwankungen auf kurze Sicht. Faktoren wie Unternehmensgewinne, Zinssätze und die allgemeine wirtschaftliche Lage haben Auswirkungen auf die erzielten Renditen. Daher können sowohl das Marktrisiko als auch die spezifischen Risiken einer Aktie einen Einfluss auf den Aktienkurs haben.
Die Dividende, die viele Aktiengesellschaften ausschütten, ist besonders attraktiv, wenn die Zinsen weiterhin niedrig sind. Zum Beispiel investiert man in stabile Unternehmen mit einer hohen Dividendenrendite, also Dividendenwerte, um ein passives Einkommen zu erzielen. Obwohl es selbstverständlich auch das Risiko von Kursschwankungen gibt, ist für den Anleger, der auf Dividenden setzt, die jährliche Auszahlung von entscheidender Bedeutung. Die Dividendenrendite kann, abhängig von der Ertragskraft und der Dividendenpolitik des Unternehmens, etwa 0,5 % oder in bestimmten Fällen sogar 8 % betragen. DAX-Werte weisen in der Regel Dividendenrenditen von 2 % bis 4 % auf.
Aktien ermöglichen es Anlegern mit geringem Kapital auch Eigentümer von Firmen zu werden. Eine Beteiligung an einem Unternehmen wäre für viele Anleger ohne Aktien unmöglich. Es ist nicht wichtig, ob es sich bei der Aktiengesellschaft um einen Arbeitgeber handelt oder um eine ausländische Kapitalgesellschaft. Als Aktionär haben Aktionäre die Möglichkeit, Eigentumsrechte auszuüben, etwa die Mitbestimmung auf der Hauptversammlung, sowie ein Gewinnbeteiligungsrecht.
Grundsätzlich können Unternehmen mit zunehmender Inflation ihre Preise erhöhen, was zu höheren Umsätzen und möglicherweise Gewinnen führen kann. Eine Erhöhung der Unternehmensgewinne aufgrund der Inflation kann dazu führen, dass die Nachfrage nach Aktien zunimmt und somit die Aktienkurse ansteigen. Auch die Aktionäre könnten davon profitieren.
Die Aktienkurse zeigen zum Teil erhebliche Schwankungen auf. Aktien können durchschnittlich bei einem Aktien-Crash oder auf Bärenmärkten 50 % oder mehr Wert verlieren. Ein Gesamtverlust ist auch für einzelne Aktien möglich, wenn sich die Geschäftsentwicklung negativ entwickelt. Schlechte Neuigkeiten, die außerhalb der Öffnungszeiten der Börse stattfinden, können zum Beispiel zu Kurslücken führen.
Das heißt, dass es möglicherweise eine erhebliche Differenz zwischen dem Börsenkurs des letzten Tages und dem Eröffnungskurs des folgenden Tages geben wird. Eine Stop Loss Order schützt in diesem Fall beispielsweise nicht vor Verlusten, die „über Nacht“ entstanden sind. In der Regel führt die Insolvenz eines Aktienunternehmens dazu, dass die Aktionäre einen Totalverlust erleiden.
Im Gegensatz zu Anleihen oder anderen Wertpapieren mit festem Zinssatz weisen Aktien keine festen Renditen auf. Nicht nur die Entwicklung der Kurse, sondern auch die Höhe der Dividenden können stark variieren. Wenn es ökonomisch nicht so gut läuft, kommt es häufig zu Dividendenkürzungen oder sogar zu Streichungen. Daher sind die Renditechancen von Aktien mit einem vergleichsweise hohen Risiko in Form von Renditeunsicherheiten verbunden.
Beispielsweise kann eine Handelsaussetzung stattfinden, wenn die Börsenaufsicht Unregelmäßigkeiten beim Handel einer Aktie feststellt oder ein außergewöhnliches Ereignis bekannt gegeben wird. In den meisten Fällen dauert dieser Zeitraum, in dem die Aktie nicht gehandelt werden kann, von wenigen Minuten, mehreren Tagen oder Wochen bis hin zur endgültigen Aussetzung. Allerdings ist die letztere äußerst ungewöhnlich und betrifft normalerweise nur Anteile von zahlungsunfähigen oder dubiosen Firmen. Eine Handelsaussetzung kann auch vor einem Übernahmeangebot mit Kursaufschlag erfolgen, wenn dies positiv ist.
Da der Wert eines Basiswerts theoretisch unendlich steigen kann, sind auch die Verluste beim Leerverkauf unbegrenzt. Daher ist dieser mit hohen Risiken verbunden. Das Short-Selling von Hebelprodukten ist noch riskanter als ein Leerverkauf von Aktien, da das Verlustrisiko durch den Hebel verstärkt wird.
Im Verlauf des Leerverkaufs entstehen Zinsen, deren Höhe je nach Wertpapier erheblich variieren kann und die eine potenzielle Rendite negativ beeinflussen können. Ein Leerverkäufer muss außerdem dann, wenn in der Zeit des Leerverkaufs eine Dividende auf die Aktie entfällt, dem Verleiher einer Aktie eine Entschädigungszahlung zukommen lassen.
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Aktien für Einsteiger: Alles Wichtige auf einen Blick
Aktien sind noch Neuland für Sie? Kein Problem! Wir geben Ihnen einen Überblick über die Eigenschaften von Aktien und die wichtigsten Funktionen des Aktienmarktes.
Was sind Aktien?
Aktien sind Wertpapiere, die einen Anteil an einem Unternehmen repräsentieren. Wenn Sie eine Aktie eines Unternehmens kaufen, erwerben Sie einen Teil des Unternehmens und werden somit Miteigentümer. Diese Anteile ermöglichen es Ihnen, von der wirtschaftlichen Entwicklung des Unternehmens zu profitieren, beispielsweise durch Dividendenzahlungen oder den Verkauf der Aktien zu einem höheren Kurs als dem Kaufpreis.
Es gibt zwei Hauptarten von Aktien:
Diese Art von Aktien gewährt den Aktionären Stimmrechte auf den Hauptversammlungen und einen Anspruch auf Dividenden, wenn das Unternehmen Gewinne ausschüttet.
Diese Aktien bieten in der Regel keine Stimmrechte, aber Vorrechte bei der Ausschüttung von Dividenden und beim Vermögensausgleich im Falle einer Liquidation des Unternehmens.
Wie funktioniert der Aktienmarkt?
Der Aktienmarkt ist ein Netzwerk von Börsen und Handelsplätzen, an denen Käufer und Verkäufer Aktien handeln. Er funktioniert nach dem Prinzip von Angebot und Nachfrage, wobei der Preis einer Aktie durch das Interesse der Anleger bestimmt wird. Diese Funktionen müssen Sie kennen:
- Börsen: Aktien werden an Börsen wie der New York Stock Exchange (NYSE) oder der Börse Stuttgart gehandelt. Diese Börsen bieten eine regulierte Umgebung für den Handel und sorgen für Transparenz und Fairness. Unternehmen, die Aktien zum Börsenhandel ausgeben, müssen sich im Vorfeld einer genauen Prüfung unterziehen und werden nach dem Börsengang als „börsennotierte Unternehmen“ bezeichnet.
- Aktienhandel: Anleger können Wertpapieraufträge über ihre Hausbank oder einen Online-Broker an die Börse übermitteln. An der Börse Stuttgart werden die Aufträge fortlaufend von Computersystemen überwacht und von diesen selbstständig ausgeführt oder in speziellen Situationen und Ausnahmefällen einem unserer Händler zur Überprüfung vorgelegt. Sobald Käufer und Verkäufer mit identischen Preisvorstellungen aufeinandertreffen, wird eine Ausführung angestoßen. Investoren können verschiedene Arten von Ordertypen (Aufträgen) festlegen, wie ihre Transaktionen abgewickelt werden sollen.
- Preisbildung: Der Preis einer Aktie wird durch den Markt festgelegt und schwankt in Echtzeit, je nachdem, wie viele Anleger bereit sind, eine Aktie zu kaufen oder zu verkaufen. Wenn die Nachfrage nach einer Aktie hoch ist, steigt der Preis. Wenn eine höhere Aktienanzahl zum Verkauf steht als Kaufinteressenten vorhanden sind, dann, sinkt der Preis. Der Grund, warum Anleger einen höheren oder niedrigeren Preis als gerechtfertigt erachten basiert auf vielen Faktoren, darunter die Unternehmensperformance, Branchenentwicklungen, globale wirtschaftliche Trends und Marktstimmung.
Dividenden: Deine Gewinnbeteiligung
Einige Unternehmen zahlen Dividenden an ihre Aktionäre, die eine Form der Gewinnbeteiligung darstellen. Dividenden von deutschen Aktien werden fast ausschließlich jährlich ausgezahlt, US-Unternehmen schütten oft vierteljährlich oder sogar monatlich aus.
Dividenden basieren in der Regel auf dem Gewinn des Unternehmens . Da diese Geldmittel aus dem Unternehmenswert abfließen, fällt der Preis der Aktie am Tag der Dividendenzahlung (=ex Div) häufig um den Gegenwert der Dividende. Hierfür ist nicht die Börse verantwortlich, sondern alle Handelsteilnehmer. Der “Markt” ist nicht mehr bereit den Preis vor der Dividendenausschüttung zu bezahlen, da jedem bewusst ist, dass der Unternehmenswert durch die Ausschüttung gesunken ist.
Aktien oder ETFs?
Obwohl ETFs (Exchange Traded Funds – börsengehandelte Indexfonds oder auch passive Fonds) an der Börse gehandelt werden und in ihrer Handelsstruktur Aktien ähneln, sind sie selbst keine einzelnen Unternehmensanteile. Sie bündeln Vermögenswerte, die Ihnen ermöglichen, in mehrere Unternehmen oder andere Anlagen gleichzeitig zu investieren. Aktien ermöglichen die direkte Beteiligung an einem Unternehmen, während ETFs eine Möglichkeit zur Diversifikation durch Investitionen in mehrere Unternehmen oder Vermögenswerte auf einmal bieten. Beide Anlageformen sind börsengehandelt und unterliegen Marktschwankungen.
Tipp: Informieren Sie sich weiter über den ETF-Handel und ETF-Finder der Börse Stuttgart.
Was bringt es, in Aktien zu investierten?
Sie glauben an die Zukunft eines börsennotierten Unternehmens und möchten an seinem Erfolg teilhaben? Dann handeln Sie dessen Aktien an der Börse Stuttgart. Mit Aktien haben Sie die Chance, von steigenden Aktienkursen zu profitieren und über eine Dividende am Unternehmensgewinn beteiligt zu werden. Solche regelmäßigen Dividendenausschüttungen können eine wiederkehrende Einnahmequelle sein. Wenn Sie die Dividenden erneut anlegen, profitieren Sie vom Zinseszinseffekt. Und ein weiterer Vorteil: Aktien werden zu den Sachwerten gezählt und können einen gewissen Schutz vor Inflation bieten.
Achtung: Der Handel mit Aktien ist sowohl mit Chancen als auch mit Risiken verbunden. Durch marktübliche Kursschwankungen können Kursverluste entstehen. Auch der Insolvenzfall einzelner Unternehmen kann hier nicht ausgeschlossen werden.
Siehe auch: Risiken des Aktienhandels
Ihre Vorteile auf einen Blick:
Historisch gesehen haben Aktienmärkte über einen längeren Zeitraum höhere Erträge erzielt als andere Anlageklassen wie z.B. Sparkonten.
Wenn der Aktienkurs eines Unternehmens steigt, können Sie durch den Verkauf der Aktien zu einem höheren Preis als dem Kaufpreis Gewinne erzielen.
Diese Ausschüttungen stellen für Anleger eine mögliche Einkommensquelle dar, unabhängig davon, ob der Aktienkurs steigt oder fällt, solange das Unternehmen weiterhin Gewinne erwirtschaftet.
Wenn die Preise für Güter und Dienstleistungen steigen, neigen gut geführte Unternehmen dazu, ihre Gewinne und Umsätze zu steigern. Das spiegelt sich oft in steigenden Aktienkursen wider. Außerdem verfügen Unternehmen in der Regel über zusätzliche Sachanlagen wie Immobilien, Maschinen oder auch Patente.
Durch die Investition in unterschiedliche Aktien können Sie ihr Portfolio diversifizieren und das Risiko reduzieren. Diese Diversifikation kann gesteigert werden, indem Aktien aus verschiedenen Ländern und Branchen gekauft werden.
Sie können ihre Aktien schnell und einfach an einer Börse verkaufen, wenn Sie auf ihr Geld zugreifen müssen oder Sie sich für eine Umschichtung ihres Portfolios entscheiden.
Als Aktionär haben Sie je nach Art ihrer Aktien Stimmrechte bei Hauptversammlungen.
Siehe auch: Risiken des Aktienhandels
Aktien kaufen und handeln: So geht’s
Aktien zu kaufen ist heutzutage einfach und kann über verschiedene Plattformen oder Finanzinstitute erfolgen. Hier ist eine Schritt-für-Schritt-Anleitung, wie Sie in Aktien investieren können:
1. Ein Depot eröffnen
Was ist ein Depot? Ein Depot (oder Wertpapierdepot) ist ein spezielles Konto, auf dem ihre Aktien und andere Wertpapiere verwahrt werden. Es ist notwendig, um Aktien zu kaufen und verkaufen zu können.
Wo eröffnen? Sie können ein Depotkonto bei einer Bank, einem Online-Broker oder einer spezialisierten Investmentplattform ihrer Wahl eröffnen.
Gebühren beachten: Vergleichen Sie die Gebührenstrukturen (z. B. Depotgebühren, Transaktionskosten) verschiedener Anbieter, um die besten Konditionen zu finden.
2. Kapital auf das Verrechnungskonto einzahlen
Nachdem Sie ein Depot eröffnet haben, müssen Sie Geld auf das damit verbundene Verrechnungskonto einzahlen, um Aktien kaufen zu können. Bei den meisten Brokern können Sie per Überweisung oder Lastschrift Geld auf ein Verrechnungskonto überweisen.
3. Recherche und Auswahl der Aktien
Bevor Sie Aktien kaufen, musst Sie entscheiden, in welche Unternehmen Sie investieren möchten. Analysieren Sie die Aktien, z. B. anhand von Finanzkennzahlen, Branchenentwicklungen oder Nachrichten über das Unternehmen.
Tipp: Viele Broker bieten Analysetools oder Empfehlungen von Experten an. Nutzen auch Sie unabhängige Quellen wie Finanzseiten oder die Angebote der Börse Stuttgart, wie den Aktien-Newsletter oder unseren Anlegerclub.
4. Eine Order platzieren
Nachdem Sie die gewünschten Aktien identifiziert haben, können Sie eine Order an einem Handelsplatz aufgeben:
Marktorder: Eine Marktorder bedeutet, dass Sie die Aktien zum aktuellen Marktpreis kaufen. Diese Art von Order wird umgehend ausgeführt, wenn der Markt geöffnet ist.
- Limitorder: Hier legen Sie einen maximalen Preis fest, den Sie zu zahlen bereit sind. Die Order wird nur ausgeführt, wenn der Aktienpreis auf oder unter dieses Limit fällt.
- Orderzeitraum: Viele Broker bieten die Möglichkeit, festzulegen, wie lange Ihre Order gültig sein soll (z. B. "tagesgültig" oder "bis auf Widerruf").
- Vorsicht bei "Kapitalmaßnahmen": Bei der Erteilung einer Limit- oder Stop-Order sollten Sie jedoch beachten, dass diese immer dann automatisch gelöscht wird, wenn es bei einer Aktie zu einer Kapitalmaßnahme kommt. Dazu zählen bspw. Aktiensplits genauso wie die Auszahlung einer Dividende. Bei der Erteilung einer Limit- oder Stop-Order musst du also beispielsweise bei einem quartalsweise ausschüttenden Wertpapier alle drei Monate deine Limit-Orders neu einstellen. Eine limitierte Order kann außerdem höchstens für ein Jahr aufgegeben werden, bevor sie automatisch verfällt.
Tipp: Hier erfahren Sie, wie Sie eine Order an der Börse Stuttgart platzieren können.
5. Die Transaktion bestätigen
Sobald Sie die Order eingegeben haben, müssen Sie diese bestätigen. Die meisten Broker senden eine Bestätigung per E-Mail oder innerhalb ihrer Plattform, sobald die Transaktion erfolgreich durchgeführt wurde.
Nach der Ausführung werden die gekauften Aktien in ihrem Depot angezeigt. Sie können den Kurswert in Echtzeit oder mit leichter Verzögerung überwachen. Solltest Sie mehrere Depots bei unterschiedlichen Banken führen, können Sie diese auf der Homepage der Börse Stuttgart in einem Muster-Portfolio zusammenführen.
6. Aktienkurs überwachen
Nachdem Sie die Aktien gekauft haben, können Sie ihre Entwicklung verfolgen. Es gibt zahlreiche Möglichkeiten, die Aktienkurse zu überwachen, z. B. über die App ihres Brokers oder über eine Watchlist.
7. Verkauf der Aktien
Wenn Sie ihre Aktien verkaufen möchten, können Sie dies ebenfalls über ihr Depot tun. Sie haben ähnliche Orderoptionen wie beim Kauf (z. B. Marktorder oder Limitorder).
Steuern berücksichtigen: In vielen Ländern sind Gewinne aus dem Aktienverkauf steuerpflichtig. In Deutschland liegt der Steuersatz beispielsweise bei 25 Prozent plus Solidaritätszuschlag (plus eventuell Kirchensteuer). Ihr Broker wird in der Regel automatisch die Steuer abführen, wenn Sie in Deutschland steuerpflichtig sind. Die automatische Abführung können Sie unterbinden, indem Sie einen Freistellungsauftrag bei ihrer Depotbank einrichten. Kapitalertragssteuer fällt erst ab Ausschöpfung ihres Freibetrages an.
Aktien-Finder: So funktioniert er
Die passende Aktie finden Sie mit Hilfe unseres Aktien Finders. Dort können Sie zum Beispiel Land, Index, Sektor oder Kennzahlen auswählen und so die Treffermenge gezielt filtern.
Diese Filteroptionen sind die wichtigsten, wenn Sie eine Aktie suchen
- Land: Viele Anleger starten mit der Auswahl des Landes. Klicken Sie auf Land, wählen Sie die gewünschte Auswahl aus. Mehrfachnennungen sind möglich. Danach bestätigen Sie Ihre Auswahl mit Klick auf Anwenden.
- Indizes: Sie möchten gezielt nach Indexzugehörigkeit filtern, zum Beispiel nach bekannten Leitindizes. Klicken Sie auf Indizes, wählen Sie den gewünschten Index aus. Mehrfachnennungen sind möglich. Danach bestätigen Sie mit Anwenden.
- Sektor: Hier können Sie die Suche thematisch eingrenzen. Klicken Sie auf Sektor und wählen Sie den gewünschten Bereich aus. Mehrfachnennungen sind möglich. Danach bestätigen Sie mit Anwenden.
- Marktkapitalisierung: Dieses Kriterium hilft Ihnen, Unternehmen nach Größe zu filtern. Wählen Sie den gewünschten Bereich aus und bestätigen Sie anschließend mit Anwenden.
- KGV: Mit dem Kurs Gewinn Verhältnis können Sie Aktien nach Bewertung filtern. Legen Sie den gewünschten Bereich fest und bestätigen Sie mit Anwenden.
- Dividendenrendite Prozent: Wenn Ihnen regelmäßige Ausschüttungen wichtig sind, grenzen Sie die Auswahl über die Dividendenrendite ein. Wählen Sie den gewünschten Bereich und bestätigen Sie mit Anwenden.
- Performance 1Y: Dieses Kriterium wird häufig genutzt, um nach der Kursentwicklung der letzten zwölf Monate zu filtern. Wählen Sie den gewünschten Bereich und bestätigen Sie mit Anwenden.
- Bruttomarge Prozent: Über die Bruttomarge können Sie nach Profitabilitätsmerkmalen filtern. Wählen Sie den gewünschten Bereich und bestätigen Sie mit Anwenden.
Nicht vergessen: Bestätigen Sie jede Spezifikation mit Anwenden. Prüfen bzw löschen Sie in der Übersicht im grauen Kasten Ihre aktuelle Auswahl.
„Nordic Growth Market“ – vom Wachstum profitieren
Der Kapitalmarkt der nordischen Länder wächst enorm schnell – wir wollen ihn durch das Handelssegment „Nordic Growth Market“ für Anleger zugänglich machen: Ab sofort können Sie Aktien schwedischer Wachstumsunternehmen auch an der Börse Stuttgart handeln. So investieren Sie in einer frühen Phase in ein Unternehmen und können bei dessen möglichem Wachstum dabei sein. Das schafft interessante Perspektiven – insbesondere für Anleger mit dem Wunsch nach höherer Rendite und Diversifikation.

