Euwax Trends: Hormus-Blockade: Chemieverband warnt vor Rohstoffengpässen

Auf welche Optionsscheine, Knock-Outs & Co. setzen unsere Anleger? Unsere Börsen-Trends am 13. März 2026, Stand: 12:40 Uhr

Erfahren Sie, welche strukturierten Wertpapiere bei unseren Anlegern an der Euwax heute die beliebtesten sind. Für Sie direkt vom Stuttgarter Börsenparkett und börsentäglich neu. 

 

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Marktbericht: 

VCI: Irankrieg belastet deutsche Chemiebranche

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Die meistgehandelten Hebelprodukte an der Börse Stuttgart

1. Optionsschein – ExxonMobil: Höchste Förderung seit über 40 Jahren

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2. Optionsschein – Thales: Umsatz und Cashflow legen zu

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3. Discount-Zertifikat – S&P 500: Nahost-Krise und Indexumbau

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VCI: Irankrieg belastet deutsche Chemiebranche

Der Irankrieg und die Blockade der Straße von Hormus belasten die deutsche Chemie- und Pharmaindustrie. Laut dem Verband der Chemischen Industrie (VCI) drohen zunehmende Versorgungsengpässe bei Rohstoffen wie Ammoniak, Phosphat, Helium und Schwefel. Erste Störungen internationaler Lieferketten seien bereits erkennbar. Eine verlässliche Prognose für 2026 sei derzeit nicht möglich, so der VCI weiter.


Die geopolitischen Risiken treffen auf eine Branche, die laut dem VCI-Quartalsbericht für Q4/2025 bereits in der Krise steckt: Die Chemieproduktion lag im vierten Quartal 2,9 Prozent unter Vorjahresniveau, der Branchenumsatz sank um 2,8 Prozent auf 51,8 Milliarden Euro. Die Kapazitätsauslastung blieb unter der Rentabilitätsschwelle. Einzig die Pharmasparte stabilisierte mit einem Jahres-Umsatzplus von 5,5 Prozent das Gesamtbild. VCI-Hauptgeschäftsführer Wolfgang Große Entrup sprach von einer „unterirdischen Jahresbilanz" und warnte: „Je länger der Krieg dauert, desto heftiger sind die Folgen."

 

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Die meistgehandelten Hebelprodukte

1. Optionsschein – ExxonMobil: Höchste Förderung seit über 40 Jahren

 

Laut dem Oil Market Report der International Energy Agency (IEA) vom März 2026 hat der Krieg im Nahen Osten den Tankerverkehr durch die Straße von Hormus nahezu zum Erliegen gebracht. Rund 20 Mio. Barrel pro Tag an Rohöl- und Produktexporten sind laut IEA betroffen, die Rohölproduktion in der Region wurde um mindestens 10 Mio. Barrel pro Tag gedrosselt. Der Ölpreis der Nordseesorte Brent stieg zwischenzeitlich auf fast 120 Dollar je Barrel und notiert auch heute zeitweise wieder oberhalb der 100-Dollar-Marke. Die IEA-Mitgliedsstaaten haben zuletzt beschlossen, 400 Mio. Barrel aus strategischen Ölreserven freizugeben. 


In den Fokus der Anleger rücken damit auch wieder Ölförderunternehmen wie ExxonMobil. Der Konzern hatte Ende Januar seine Jahresergebnisse für 2025 vorgelegt: ExxonMobil erzielte einen Gewinn von 28,8 Mrd. US-Dollar (Vorjahr: 33,7 Mrd.) und einen operativen Cashflow von 52,0 Mrd. US-Dollar. Die tägliche Öl- und Gasförderung erreichte umgerechnet 4,7 Mio. Barrel (Öläquivalente) pro Tag – den höchsten Stand seit über 40 Jahren. An die Aktionäre wurden 37,2 Mrd. Dollar ausgeschüttet. Für 2026 plant ExxonMobil Investitionen von 27 bis 29 Mrd. Dollar und hat Aktienrückkäufe von 20 Mrd. Dollar bis Ende des Jahres angekündigt.


An der Börse Stuttgart kaufen die Anleger heute vermehrt einen Discount-Optionsschein (Call) auf ExxonMobil. 

 

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2. Optionsschein – Thales: Umsatz und Cashflow legen zu

 

Der französische Technologiekonzern Thales hat seine Ergebnisse für das Geschäftsjahr 2025 vorgelegt. Der Umsatz stieg um 7,6 Prozent auf 22,1 Mrd. Euro. Das bereinigte EBIT erhöhte sich um 13,3 Prozent auf 2,74 Mrd. Euro, die EBIT-Marge verbesserte sich auf 12,4 Prozent (Vorjahr: 11,8 Prozent). Der freie operative Cashflow erreichte laut Thales mit 2,58 Mrd. Euro einen neuen Rekord, ein Plus von 27 Prozent. Der Auftragseingang lag bei 25,3 Mrd. Euro, das Auftragsbuch wuchs auf über 53 Mrd. Euro. 


Das Verteidigungssegment verzeichnete ein organisches Umsatzplus von 12,2 Prozent und erreichte einen Auftragsbestand von 41,6 Mrd. Euro. Die Dividende soll um 20 Cent auf 3,90 Euro je Aktie steigen. Für 2026 stellt Thales ein organisches Umsatzwachstum von 6 bis 7 Prozent und eine EBIT-Marge zwischen 12,6 und 12,8 Prozent in Aussicht.


An der Börse Stuttgart kaufen die Anleger heute vermehrt einen Optionsschein (Call) auf Thales. 

 

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3. Discount-Zertifikat – S&P 500: Nahost-Krise und Indexumbau

 

Der S&P 500 verlor gestern 1,5 Prozent. Anlegerinnen und Anleger hielten sich angesichts der anhaltenden Eskalation im Nahen Osten erneut zurück. Berichte über mögliche iranische Minen in der Straße von Hormus verstärkten die Verunsicherung. Der Ölpreis notiert weiterhin um 100 US-Dollar pro Barrel. Um die Versorgungslage zu entspannen, erteilte die US-Regierung eine 30-Tage-Lizenz für den Kauf bereits verschifften russischen Rohöls. Parallel beschlossen die IEA-Mitgliedstaaten die Freigabe von 400 Millionen Barrel Ölreserven. 


Neben der geopolitischen Lage steht auch ein Umbau des Index an: Ab dem 23. März rücken laut S&P Dow Jones Indices mit Vertiv Holdings, Lumentum Holdings, Coherent Corp. und EchoStar vier neue Mitglieder in den S&P 500 auf – drei davon aus dem KI-Infrastrukturbereich. Daneben richtet sich der Blick auf neue US-Inflationsdaten, die als wichtige Grundlage für die Zinsentscheidungen der US-Notenbank gelten.


An der Börse Stuttgart kaufen die Anleger heute vermehrt ein Discount-Zertifikat auf den S&P 500. 

 

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