Euwax Trends: AMD investiert zwei Milliarden Pfund in britische KI-Infrastruktur

Auf welche Optionsscheine, Knock-Outs & Co. setzen unsere Anleger? Unsere Börsen-Trends am 17. Juni 2026, Stand: 13:20 Uhr

Heizereder, Steffen

Veröffentlicht am: 17.06.2026

Zuletzt bearbeitet am: 17.06.2026

Die meistgehandelten Hebelprodukte an der Börse Stuttgart 

1. Optionsschein – AMD: Zwei-Milliarden-Investition stärkt KI-Präsenz in Großbritannien

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2. Optionsschein – BNP Paribas: Belgien-Tochter hebt Rentabilitätsziele an

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3. Optionsschein – Micron: KI-Expertin verstärkt den Aufsichtsrat

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Die meistgehandelten Hebelprodukte

1. Optionsschein – AMD: Zwei-Milliarden-Investition stärkt KI-Präsenz in Großbritannien

AMD hat im Rahmen der London Tech Week angekündigt, innerhalb der nächsten fünf Jahre bis zu zwei Milliarden britische Pfund in Großbritannien zu investieren, um KI-Innovation und Forschung zu fördern sowie den Zugang zu Rechenkapazitäten auszubauen. CEO Dr. Lisa Su erklärte, AMD vertiefe sein Bekenntnis zum Vereinigten Königreich und wolle den Zugang zu Recheninfrastruktur für souveräne KI ausbauen sowie langfristiges Wirtschaftswachstum fördern. Technologieministerin Liz Kendall begrüßte die Ankündigung als Beitrag zum Aufbau von Rechenkapazitäten für Innovation und Beschäftigung im Vereinigten Königreich.

Die Investition soll nach Unternehmensangaben unter anderem Anwendungen in den Bereichen Gesundheitsforschung, Klimawissenschaft und KI-Modellentwicklung zugutekommen. Zudem wurde eine Zusammenarbeit mit dem Imperial College London für Forschungsvorhaben im Bereich Computational Science bekanntgegeben.

An der Börse Stuttgart zeigen sich Anleger bei einem Discount-Optionsschein (Call) auf AMD heute überwiegend auf der Kaufseite.

2. Optionsschein – BNP Paribas: Belgien-Tochter hebt Rentabilitätsziele an

BNP Paribas hat die Wachstumsstrategie seiner belgischen Privat- und Firmenkundenbank CPBB vorgestellt und dabei die Rentabilitätsziele angehoben. Die Vorsteuer-Eigenkapitalrendite (RONE) soll bis 2028 auf 22 Prozent und bis 2030 auf 25 Prozent steigen. Gegenüber den bisherigen Zielen von 20 Prozent beziehungsweise 23 Prozent stellen die neuen Vorgaben eine deutliche Anhebung dar. Als Ausgangspunkt gilt eine Vorsteuer-Eigenkapitalrendite von 13,6 Prozent im Jahr 2025.

Die Wachstumsstrategie sieht nach Unternehmensangaben ein Umsatzwachstum von durchschnittlich 9 Prozent pro Jahr bis 2028 vor, getragen vor allem durch das Zinsergebnis. Gleichzeitig soll die Kosten-Ertrags-Quote um rund 10 Prozentpunkte auf etwa 59 Prozent verbessert werden.

Als weiterer Schwerpunkt wurde der beschleunigte Einsatz von Künstlicher Intelligenz im Kundenkontakt genannt: Die Zahl der virtuellen Assistenten-Interaktionen soll von rund einer Million im Jahr 2025 auf rund sieben Millionen im Jahr 2028 steigen.

Die Ankündigung fügt sich in eine Phase starker Geschäftsentwicklung: Im ersten Quartal 2026 erzielte die BNP Paribas Gruppe ein Rekordergebnis mit einem Nettogewinn von 3,2 Milliarden Euro, ein Plus von 9 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum.

An der Börse Stuttgart zeigen sich Anleger bei einem Optionsschein (Call) auf BNP Paribas heute überwiegend auf der Kaufseite.

3. Optionsschein – Micron: KI-Expertin verstärkt den Aufsichtsrat

Micron Technology hat am 9. Juni 2026 die Ernennung von Alexis Black Björlin in den Aufsichtsrat bekanntgegeben. Die Managerin verfügt laut Pressemitteilung über langjährige Erfahrung in den Bereichen KI-Infrastruktur, Cloud-Plattformen und Halbleitertechnologie. Derzeit ist sie als Chief Strategy Officer bei General Catalyst tätig. Zuvor bekleidete sie Führungspositionen bei NVIDIA, Meta Platforms, Broadcom und Intel. Micron-CEO Sanjay Mehrotra erklärte, Björlins Expertise werde dem Unternehmen bei der Nutzung von Wachstumschancen im KI-Bereich von erheblichem Nutzen sein.

An der Börse Stuttgart zeigen sich Anleger bei einem Optionsschein (Call) auf Micron heute überwiegend auf der Kaufseite.

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