Euwax Trends: Frankreich vergibt Raketenauftrag an Safran-MBDA-Konsortium
Auf welche Optionsscheine, Knock-Outs & Co. setzen unsere Anleger? Unsere Börsen-Trends am 16. Juni 2026, Stand: 12:45 Uhr
Heizereder, Steffen
Veröffentlicht am: 16.06.2026
Zuletzt bearbeitet am: 16.06.2026
Die meistgehandelten Hebelprodukte an der Börse Stuttgart
1. Optionsschein – Micron: Milliarden-Fabrik in New York nimmt Form an – Quartalszahlen am 24. Juni
2. Optionsschein – Safran: Frankreich wählt Safran-Konsortium für neue Raketenartillerie
3. Optionsschein – Applied Materials: Singapur-Werksausbau stärkt Kapazitäten für KI-Chips
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1. Optionsschein – Micron: Milliarden-Fabrik in New York nimmt Form an – Quartalszahlen am 24. Juni
Der US-amerikanische Halbleiterhersteller Micron hat den Baukonzern Bechtel als Partner für die erste Phase seines Halbleiterwerks in Clay, New York ausgewählt. Das Projekt soll laut Micron die größte Halbleiterfabrik der USA werden, rund 50.000 Arbeitsplätze schaffen und bis zu 100 Milliarden US-Dollar an Investitionen umfassen.
Ebenfalls in der Woche: Goldman Sachs hob laut einer am 9. Juni veröffentlichten Analyse das Kursziel von 400 auf 900 US-Dollar an – behielt jedoch die Einstufung „Neutral" bei. Die Q3-Zahlen werden am 24. Juni veröffentlicht. Micron erwartet laut eigener Guidance einen Umsatz von 33,5 Milliarden US-Dollar.
An der Börse Stuttgart zeigen sich Anleger bei einem Discount-Optionsschein (Call) auf Micron heute überwiegend auf der Kaufseite.
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2. Optionsschein – Safran: Frankreich wählt Safran-Konsortium für neue Raketenartillerie
Bei der Eröffnung der Rüstungsmesse Eurosatory 2026 bei Paris gab die französische Verteidigungsministerin Catherine Vautrin bekannt, dass das Konsortium aus Safran und dem Raketenhersteller MBDA mit der französischen Rüstungsbeschaffungsbehörde DGA in die Endphase der Vertragsverhandlungen über die Lieferung eines neuen Mehrfachraketenwerfers eingetreten ist.
Damit wurden laut dem Fachportal Defense News Angebote eines konkurrierenden französischen Teams aus Thales und ArianeGroup sowie Offerten ausländischer Anbieter zurückgestellt. Vautrin betonte demnach ausdrücklich, dass Frankreich auf eine souveräne Lösung setzt.
Das von Safran entwickelte System trägt den Namen Thundart und verfügt laut Unternehmensangaben über eine Reichweite von 150 Kilometern. Erweiterungen auf 300 Kilometer werden demnach geprüft.
Der Abschluss eines Vertrags könnte nach Unternehmensangaben erste Lieferungen bereits im Jahr 2029 ermöglichen.
An der Börse Stuttgart zeigen sich Anleger bei einem Optionsschein (Call) auf Safran heute überwiegend auf der Kaufseite.
3. Optionsschein – Applied Materials: Singapur-Werksausbau stärkt Kapazitäten für KI-Chips
Der Halbleiterausrüster Applied Materials hat die Erweiterung seiner Fertigungskapazitäten in Singapur bekanntgegeben. Die neue Produktionsstätte, die mit KI-gestützter Automatisierung ausgestattet ist, ist Teil einer übergeordneten Strategie, durch die das Unternehmen nach eigenen Angaben seine globalen Fertigungskapazitäten nahezu verdoppelt hat. Dazu zählen auch Investitionen in den USA sowie ein geplantes Forschungs- und Entwicklungszentrum mit einem Investitionsvolumen von 5 Milliarden US-Dollar.
Der Ausbau fällt in eine Phase starker Geschäftsentwicklung: Im zweiten Quartal des Geschäftsjahres 2026, das am 26. April endete, erzielte das Unternehmen einen Rekordumsatz von 7,91 Milliarden US-Dollar – ein Plus von 11 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. CEO Gary Dickerson erklärte, das Unternehmen erwarte für das Gesamtjahr 2026 ein Wachstum im Halbleiterausrüstungsgeschäft von mehr als 30 Prozent. Als wesentliche Treiber nannte er den globalen Ausbau von KI-Recheninfrastruktur sowie die Marktposition des Unternehmens in den Bereichen Logik, DRAM und Advanced Packaging.
An der Börse Stuttgart zeigen sich Anleger bei einem Optionsschein (Call) auf Applied Materials heute überwiegend auf der Kaufseite.




