Euwax Trends: ASML einigt sich mit Gewerkschaften – Zwangsentlassungen bis Mai 2027 ausgeschlossen
Auf welche Optionsscheine, Knock-Outs & Co. setzen unsere Anleger? Unsere Börsen-Trends am 15. Juni 2026, Stand: 15:15 Uhr
Heizereder, Steffen
Veröffentlicht am: 15.06.2026
Zuletzt bearbeitet am: 15.06.2026
Die meistgehandelten Hebelprodukte an der Börse Stuttgart
1. Knock-Out-Call – LVMH: Organisches Wachstum trotz Nahost-Belastung
2. Optionsschein – ASML: Stellenabbau nach Einigung mit Gewerkschaften abgemildert
3. Optionsschein – Siemens Energy: CEO warnt vor Rückstand bei Rechenzentren
Täglicher Marktbericht: USA und Iran einigen sich auf Friedensabkommen
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1. Knock-Out-Call – LVMH: Organisches Wachstum trotz Nahost-Belastung
Berichte über ein Waffentillstandsabkommen zwischen den USA und dem Iran rücken LVMH in den Fokus: Der Luxusgüterkonzern hatte im ersten Quartal 2026 explizit den Nahost-Konflikt als Belastungsfaktor genannt – laut Pressemitteilung dämpfte er das organische Umsatzwachstum um rund einen Prozentpunkt. Ohne diesen Effekt hätte das Wachstum zwei statt einem Prozent betragen. LVMH erzielte im ersten Quartal 2026 einen Gesamtumsatz von 19,1 Milliarden Euro. Besonders stark entwickelten sich Uhren & Schmuck mit sieben Prozent organischem Wachstum sowie Asien ohne Japan mit plus sieben Prozent. Im US-Markt verbesserte sich das Wachstum auf plus drei Prozent. Die nächsten Quartalszahlen werden im Juli erwartet.
An der Börse Stuttgart zeigen sich Anleger bei einem Knock-Out-Call auf LVMH heute überwiegend auf der Kaufseite.
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2. Optionsschein – ASML: Stellenabbau nach Einigung mit Gewerkschaften abgemildert
ASML, der niederländische Hersteller von Chipfertigungsanlagen, hat nach Verhandlungen mit niederländischen Gewerkschaften einen Sozialplan finalisiert. Laut der Nachrichtenagentur Bloomberg werden die ursprünglich für rund 1.700 Stellen geplanten Stellenstreichungen – rund vier Prozent der Belegschaft – deutlich abgemildert. Nach Angaben des Unternehmens wird nun mit deutlich weniger als 1.000 gestrichenen Stellen gerechnet. Zwangsentlassungen sind laut Vereinbarung bis zum 1. Mai 2027 ausgeschlossen. Betroffene Mitarbeitende erhalten die Möglichkeit, interne Stellen zu besetzen. ASML hatte den Stellenabbau im Januar 2026 mit dem Ziel angekündigt, Managementebenen abzubauen und die Organisation zu vereinfachen. Für das Gesamtjahr 2026 erwartet ASML laut eigener Prognose einen Umsatz zwischen 36 und 40 Milliarden Euro – die Q2-Zahlen werden am 15. Juli erwartet.
An der Börse Stuttgart zeigen sich Anleger bei einem Discount-Optionsschein (Call) auf ASML heute überwiegend auf der Kaufseite.
3. Optionsschein – Siemens Energy: CEO warnt vor Rückstand bei Rechenzentren
Siemens-Energy-Chef Christian Bruch hat davor gewarnt, dass Deutschland beim Aufbau von Rechenzentren und KI-Infrastruktur den Anschluss verlieren könnte. „Wenn wir die Rechenzentren und die dazugehörige Wertschöpfung nicht ins Land holen, wird das Konsequenzen für unseren Wohlstand haben", sagte Bruch laut Manager Magazin. Der Konzernchef reagierte damit auch auf den Stopp eines geplanten Rechenzentrums des US-Konzerns EdgeConneX in Maintal bei Frankfurt.
Siemens Energy selbst baut keine Rechenzentren, ist aber als Zulieferer ein wichtiger Teil der Infrastrukturkette. Im zweiten Quartal des Geschäftsjahres 2026 hatte der Konzern bereits Rekordauftragseingänge von 17,7 Milliarden Euro gemeldet und seine Jahresprognose angehoben.
An der Börse Stuttgart zeigen sich Anleger bei einem Discount-Optionsschein (Call) auf Siemens Energy heute überwiegend auf der Kaufseite.




