Euwax Trends: NVIDIA-CEO Huang: „Japan baut die KI-Fabriken für die nächste industrielle Revolution"

Auf welche Optionsscheine, Knock-Outs & Co. setzen unsere Anleger? Unsere Börsen-Trends am 16. Juli 2026, Stand: 13:30 Uhr

Heizereder, Steffen

Veröffentlicht am: 16.07.2026

Zuletzt bearbeitet am: 16.07.2026

Die meistgehandelten Hebelprodukte an der Börse Stuttgart 

1. Optionsschein – NVIDIA errichtet in Japan weltweit erste nationale KI-Infrastruktur

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2. Optionsschein – Alibaba einigt sich mit US-Justizministerium auf 600 Millionen Dollar Vergleich

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3. Optionsschein – Deutsche Telekom: MagentaTV erreicht mit der Fußball-WM über 200 Millionen Zuschauer

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Die meistgehandelten Hebelprodukte

1. Optionsschein – NVIDIA errichtet in Japan weltweit erste nationale KI-Infrastruktur

Nvidia hat den Aufbau der weltweit ersten nationalen Infrastruktur für sogenannte „Physical AI“ in Japan angekündigt. Gemeinsam mit dem neu gegründeten Unternehmen Noetra wird eine KI-Fabrik mit 27.500 Nvidia-Rubin-Grafikprozessoren und 140 Megawatt Rechenkapazität errichtet. Sie soll offene KI-Modelle für Robotik, digitale Zwillinge und industrielle Anwendungen trainieren.

Das Projekt ist Teil des „FRONTia"-Programms des japanischen Wirtschaftsministeriums. Japan strebt laut seiner KI-Robotik-Strategie bis 2040 einen Marktanteil von über 30 Prozent an – das entspräche einem Volumen von geschätzt 133 Milliarden Dollar.

An Japans Physical-AI-Offensive wollen sich zahlreiche Industriekonzerne beteiligen, darunter Fanuc, Yaskawa, Kawasaki Heavy Industries, Fujitsu und Sony. „Japan hat die moderne Fertigung erfunden. Jetzt baut es die KI-Fabriken, die die nächste industrielle Revolution antreiben werden", sagte NVIDIA-CEO Jensen Huang.

An der Börse Stuttgart zeigen sich Anleger bei einem Optionsschein auf Nvidia auf der Käuferseite.

2. Optionsschein – Alibaba einigt sich mit US-Justizministerium auf 600 Millionen Dollar Vergleich

Alibaba hat Anfang Juli einen wesentlichen Belastungsfaktor abgearbeitet. Der Konzern und sein US-Zahlungsdienstleister AUS Merchant Services einigten sich mit dem US-Justizministerium auf eine Zahlung von insgesamt 600 Millionen Dollar. Hintergrund waren Vorwürfe, die Unternehmen hätten den Verkauf illegaler Pharmaprodukte, kontrollierter Substanzen und anderer verbotener Waren über die Plattformen Alibaba.com und AliExpress.com nicht ausreichend unterbunden.

Beide Unternehmen verpflichteten sich, ihre Compliance-Programme zu überarbeiten und weiter mit den Behörden zu kooperieren. Alibaba bezeichnete die Einigung Medienberichten zufolge als „einvernehmliche Lösung". Eine formelle Anklage oder Verurteilung erfolgte nicht.

Mit der Einigung ist ein Rechtsrisiko vom Tisch. Die nächsten Quartalszahlen werden voraussichtlich am 28. August erwartet.

An der Börse Stuttgart zeigen sich Anleger bei einem Optionsschein auf Alibaba auf der Käuferseite.

3. Optionsschein – Deutsche Telekom: MagentaTV erreicht mit der Fußball-WM über 200 Millionen Zuschauer

Die FIFA Fußball-Weltmeisterschaft 2026 beschert der Deutschen Telekom Rekordwerte auf ihrer TV-Plattform MagentaTV. Wie der Konzern am Donnerstag mitteilte, erreichte das Turnier bislang mehr als 200 Millionen Zuschauer – knapp dreimal so viele wie die Europameisterschaft 2024 mit 70 Millionen. Das exklusive Viertelfinale England gegen Norwegen war mit acht Millionen Zuschauern die meistgesehene Einzelübertragung.

Auch wirtschaftlich setzt die WM laut Telekom neue Maßstäbe: Die Absatzzahlen von MagentaTV hätten sich gegenüber der EURO 2024 mehr als verdoppelt. Der Werbemarkt sei außergewöhnlich stark – unter anderem seien die sogenannten „Cooling Breaks" während der Spiele durchgängig ausgebucht gewesen. Die Deutsche Telekom veröffentlicht ihre Q2-Zahlen am 6. August. Analysten dürften dann darauf achten, inwieweit sich der WM-Effekt in den Abonnenten- und Umsatzzahlen niederschlägt.

An der Börse Stuttgart zeigen sich Anleger bei einem Optionsschein auf die Deutsche Telekom auf der Käuferseite.

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