Die meistgehandelten strukturierten Wertpapiere unserer Anleger KW 10

Knock-Outs, Optionsscheine und Anlagezertifikate im Fokus

Erfahren Sie, welche strukturierten Wertpapiere bei unseren Anlegern diese Woche die beliebtesten sind. Für Sie direkt vom Stuttgarter Börsenparkett und wöchentlich neu. 

 

Wochenbericht: 

Iran-Krieg treibt Energiepreise und drückt Finanzmärkte ins Minus

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Derivatebericht: 

Märkte reagieren auf Iran-Krieg  

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Knock-Out-Produkte: Sichere Häfen Gold und Silber unter Druck

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Optionsscheine: Nachfrage nach Absicherung bei Technologieaktien steigt

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Anlagezertifikate: Aktiv gemanagte Zertifikate gefragt

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Iran-Krieg treibt Energiepreise und drückt Finanzmärkte ins Minus

Die Finanzmärkte stehen diese Woche ganz im Zeichen des Krieges zwischen den USA, Israel und dem Iran. Der Konflikt führte zu erheblichen Unsicherheiten und beeinflusste maßgeblich die Energiepreise, die deutlich anstiegen. Die Straße von Hormus als zentrale Öltransportroute geriet ins Blickfeld. Sie wurde von Teheran gesperrt. Einige Schiffe, die die schmale Passage passieren wollten, wurden von den iranischen Revolutionsgarden angegriffen. Die Rohölpreise sind seit Kriegsbeginn am Samstag bereites spürbar gestiegen (Brent: + 15 % seit 28.02.2026). Dies bewirkte nachgelagerte Inflationssorgen und reflektierte sich in steigenden Renditen von Anleihen, die weiterhin als sicherer Hafen bei den Anlegern gefragt blieben.


Die Aktienmärkte verzeichneten in dieser Woche Verluste. Bei Finanzwerten und zyklischen Branchen wie Fluggesellschaften waren deutlich stärkere Kursbewegungen zu beobachten als bspw. bei Rüstungsaktien, die sich aufgrund der sicherheitspolitischen Lage vergleichsweise stabil hielten. Auf den Devisenmärkten profitierte der US-Dollar weiter von seiner Rolle als Fluchtwährung. Auch Gold und Silber gelten als sichere Häfen in Krisenzeiten.  Dennoch gaben auch die beiden Edelmetalle vor allem am Dienstag nach.


Für die kommende Woche wird mit einer Fortsetzung der Volatilität gerechnet, wobei die Entwicklungen im Iran-Krieg und deren Einfluss auf Energiepreise und Inflation im Fokus bleiben.

 

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Investieren in Gold

Die Gold-ETCs der Börse Stuttgart: EUWAX Gold Core und EUWAX Gold II

Strukturierte Wertpapiere: Märkte reagieren auf Iran-Krieg

Geopolitische und wirtschaftliche Unsicherheiten bestimmten zuletzt das Anlegerverhalten an der Börse Stuttgart. Knock-Out-Produkte auf Silber standen aufgrund gestiegener Absicherungsbedürfnisse im Fokus. Auch Optionsscheine bliebe im Rahmen der Berichtssaison gefragt. Bei Anlagezertifikaten herrschte weiterhin Interesse an flexiblen Multi-Asset-Lösungen – die Anleger an der Börse Stuttgart setzten auf Diversifikation und aktives Risikomanagement, um auf die wechselnden Marktverhältnisse zu reagieren.

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Knock-Out-Produkte: Sichere Häfen Gold und Silber unter Druck

 

Die Rohstoffmärkte verzeichneten seit Ausbruch des Iran-Kriegs eine ausgeprägte Volatilität. An der Börse Stuttgart wurde in der vergangenen Woche vermehrt ein Knock-Out-Call auf Silber gehandelt. In dieser Woche gerieten die Edelmetalle Gold und Silber im Verlaufe des Iran-Krieges jedoch ebenfalls unter Druck, was teilweise mit gestiegenen Inflationsrisiken und der Aussicht auf eine weniger expansive Geldpolitik der US-Notenbank zu tun hat. Trotz der jüngsten Kursschwankungen bleibt die Nachfrage nach sicheren Häfen in unsicheren Zeiten spürbar, was die Volatilität an den Rohstoffmärkten hochhält. Energieträger wie Öl und Gas gewannen dagegen durch die Angriffe auf Öl- und Gasproduktionsanlagen sowie die Sperrung der Straße von Hormus deutlich an Wert. 


Mitte vergangener Woche präsentierte zudem NVIDIA seine Geschäftszahlen für das Ende Januar abgelaufene Quartal. Das Unternehmen meldete einen Rekordumsatz, getrieben von der anhaltend starken Nachfrage nach KI-Chips für Rechenzentren. NVIDIA behauptet mit einem Marktanteil von rund 90 Prozent seine führende Rolle im Bereich KI-Beschleuniger und baut sein Angebot im Bereich Hardware und Software weiter aus. Trotz guter Zahlen zeigte sich der Markt bei der NVIDIA-Aktie zwiegespalten, da auch Wettbewerbs- und regulatorische Herausforderungen sowie die hohe Marktbewertung die Investoren beschäftigen. Das Unternehmen bleibt jedoch ein maßgeblicher Faktor für die technologische Entwicklung in der KI-Branche.

Die 5 meistgehandelten Knock-out-Produkte 

Emittent Knock-out-Produkte Optionstyp WKN
Vontobel Fin. Products GmbH Silber CALL VJ6HHK
JP Morgan Chase NVIDIA Corp. CALL JV6E68
UBS Investment Bank Silber CALL UQ89VV
UBS Investment Bank XPeng Inc. (ADRs) CALL UQ7JVL
UBS Investment Bank Silber CALL UQ7YQY

Optionsscheine: Nachfrage nach Absicherung bei Technologieaktien steigt

 

Die US-Börsen zeigten sich von Unsicherheiten durch den Nahostkonflikt geprägt. Dow Jones, S&P500 und NASDAQ 100 waren diese Woche volatil und standen zeitweise deutlich im Minus. Intraday konnte die Indizes am Dienstag zwar einen Teil der Verluste aufgeholt werden, der Handelsschluss verlief dennoch negativ. Auffällig war die verstärkte Nachfrage nach einem Put-Optionsschein auf den NASDAQ 100 Index an der Börse Stuttgart in den vergangenen Handelstagen, was auf eine vorsichtige Haltung vieler Anleger und ein gesteigertes Absicherungsinteresse hinweist.


Unternehmensseitig rückten die vergangene Woche veröffentlichten Geschäftszahlen der Deutschen Telekom für 2025 in den Fokus der Anleger, die vermehrt einen optionsschein auf den DAX-Wert handelten. Der Konzern erzielte ein organisches Umsatzwachstum und verbesserte seine Ergebniskennzahlen, getragen von einem Kundenzuwachs insbesondere im US-Markt und dem Ausbau der Glasfasernetze in Deutschland. Für 2026 stellt das Management weiteres Wachstum in Aussicht.
Sartorius legte bereits Anfang Februar seinen Jahresbericht vor. Das Life-Science-Unternehmen steigerte seinen Umsatz und die Profitabilität, vor allem dank des Wachstums im Bereich Bioprocess Solutions. Die Anleger an der Börse Stuttgart handelten auch einen Optionsschein auf Sartorius verstärkt.

Die 5 meistgehandelten Optionsscheine

Emittent Optionsschein Optionstyp WKN
Morgan Stanley Deutsche Telekom AG CALL MJ7E86
Vontobel Fin. Products GmbH NASDAQ 100 PUT VK94L0
Morgan Stanley Silber CALL MN01UD
Morgan Stanley Sartorius AG CALL MK9C9T
Morgan Stanley Heidelberg Materials AG CALL MM243D

Anlagezertifikate: Aktiv gemanagte Zertifikate gefragt

 

Seit dem Ausbruch des Iran-Krieges haben die europäischen Finanzmärkte eine Phase erhöhter Volatilität und deutlicher Kursverluste erlebt. Der Euro Stoxx 50 reagierte empfindlich auf die Kriegshandlungen und die steigenden Energiepreise, die Inflationssorgen verstärken. Nach heftigen Abgaben stabilisieren sich die Märkte derzeit, wobei Anleger weiterhin mit schnellen Kursausschlägen rechnen. Bei einem Discount-Zertifikat (Call) auf den Euro Stoxx 50 zeigten sich die Anleger an der Börse Stuttgart vergangenen Woche aktiv. 


In diesem Umfeld rücken aber auch Zertifikate auf aktiv gemanagte Portfolios wie das Wikifolio Umbrella und das Wikifolio PPInvest Low Vola verstärkt in den Blick der Anleger. Das Wikifolio Umbrella fokussiert auf Aktien mit großem Innovationspotenzial, insbesondere in den Bereichen Pharma und neue Technologien, und verfolgt dabei einen aktiv gesteuerten Ansatz mit einer begrenzten Anzahl von Positionen. 


Das Wikifolio PPInvest Low Vola hingegen strebt eine ausgewogene Kombination aus Aktien, Fonds, Anlagezertifikaten und ETFs an, mit dem Ziel, Wertsteigerung bei niedrigen Schwankungen zu erzielen. Die Auswahl basiert auf einer Kombination von fundamentalen und technischen Analysen. Beide Wikifolios spiegeln somit unterschiedliche Ansätze wider, um den Herausforderungen in einem unsicheren Marktumfeld zu begegnen.

Die 5 meistgehandelten Anlagezertifikate

Emittent Derivative Anlageprodukte Optionstyp WKN
Lang und Schwarz weltweit offensiv Chancen nutzen CALL LS9AVX
DZ Bank EURO STOXX 50 CALL DU71BX
Lang und Schwarz weltweit offensiv Chancen nutzen CALL LS9VAV
Lang und Schwarz   CALL LS9UTF
Lang und Schwarz weltweit offensiv Chancen nutzen CALL LS9UNZ