Starlink stützt SpaceX

In unserem Aktien weekly erfahren Sie, welche Werte im Fokus unserer Anleger stehen – informativ & auf den Punkt.

 

Die Top 3 Inlandsaktien im Fokus

 

► Beschaffungswende trifft Rheinmetall

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► Cloud-Wachstum allein reicht SAP nicht

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► Infineon hängt überwiegend am KI-Boom

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Die 10 meistgehandelten Inlandsaktien

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Die Top 3 Auslandsaktien im Fokus

 

► Starlink stützt SpaceX

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► KI-Nachfrage treibt Micron in neue Größenordnung

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► Rechenzentren prägen den Nvidia-Trend

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Die 10 meistgehandelten Auslandsaktien

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Die Top 3 meistgehandelten Inlandsaktien im Fokus


1. Beschaffungswende trifft Rheinmetall

Rheinmetall stand in der vergangenen Woche klar unter Druck. Der Kursrückgang fiel mit zeitweise rund einem Fünftel deutlich aus; prägend war die Neubewertung der Erwartungen im Verteidigungsgeschäft. Auslöser war die Entscheidung der Bundesregierung, das verzögerte F126-Fregattenprogramm mit dem bisherigen Hauptauftragnehmer Damen zu beenden und stattdessen kleinere Meko-A-200-Schiffe von TKMS zu beschaffen.

Für Rheinmetall entfällt damit die Aussicht, nach dem Einstieg in den Marineschiffbau über die übernommene Werft NVL das Programm als neuer Generalunternehmer für bis zu 12,8 Milliarden Euro fortzuführen. Das belastet nicht nur die Perspektive für die Auslastung der Werften, sondern auch die Erwartung an den Auftragseingang im laufenden Jahr. Zugleich zeigt der Fall, dass höhere Verteidigungsausgaben nicht automatisch bei jedem Anbieter ankommen. Kosten, Lieferzeiten und Beschaffungsrisiken rücken stärker in den Vordergrund. Der Trend verschiebt sich damit von breiter Aufrüstungseuphorie hin zu einer genaueren Prüfung einzelner Programme und ihrer Umsetzbarkeit.

Die Aktie von Rheinmetall war an der Börse Stuttgart in dieser Woche mit 1.369 Orders die am häufigsten gehandelte Inlandsaktie.

2. Cloud-Wachstum allein reicht SAP nicht

 

Die SAP-Aktie notierte am 12. Juni 2026 um 14:30 Uhr an der Börse Stuttgart bei 140,38 Euro. Im Umfeld stand Oracles Ankündigung vom 10. Juni, im Geschäftsjahr 2027 bis zu 95 Milliarden US-Dollar in KI-Infrastruktur zu investieren – deutlich mehr als erwartet. Zusätzlich warnte JPMorgan am 12. Juni vor einer möglichen Wachstumsdelle beim Cloud-Umsatz. Auf der anderen Seite meldete das Schweizer KI-Labor Giotto.ai am 8. Juni eine Kooperation zur Integration von Reasoning-Fähigkeiten in SAPs Joule-Agenten. Die Halbjahres-Zahlen werden am 23. Juli erwartet.

Die Aktie von SAP war an der Börse Stuttgart in dieser Woche mit 782 Orders die am zweithäufigsten gehandelte Inlandsaktie.

3. Infineon hängt überwiegend am KI-Boom

 

Infineon zeigte in der vergangenen Woche einen wechselhaften, insgesamt aber stark vom Halbleiterumfeld geprägten Trend. Der Kurs schwankte deutlich: Nach kräftigen Verlusten im europäischen Technologiesektor folgte eine spürbare Erholung, als robuste Signale aus der US-Chipbranche die Stimmung für KI-Werte wieder verbesserten. Entscheidend war weniger eine einzelne Unternehmensmeldung als die Neubewertung der Rolle Infineons im KI-Zyklus. Der Konzern profitiert von der hohen Nachfrage nach Leistungshalbleitern für Rechenzentren, zugleich bleibt das Geschäft mit der Autoindustrie ein Bremsfaktor, vor allem bei Hochvoltkomponenten für Elektrofahrzeuge.

Im jüngsten Quartal stieg der Umsatz auf 3,81 Milliarden Euro, die Segmentergebnis-Marge lag bei 17,1 Prozent. Für das laufende Geschäftsjahr wurde der Ausblick angehoben; bei Anwendungen für KI-Rechenzentren werden rund 1,5 Milliarden Euro Umsatz erwartet, im Folgejahr etwa 2,5 Milliarden Euro. Das stützt die Wachstumsstory. Der Trend bleibt aber zweigeteilt, auch wenn die KI-Aktivitäten derzeit überwiegen: starke strukturelle Nachfrage bei Energieeffizienz und KI, aber weiter zyklische Risiken in Auto- und Industriemärkten.

Die Infineon war an der Börse Stuttgart in dieser Woche mit 731 Orders die am dritthäufigsten gehandelte Inlandsaktie.

Die 10 meistgehandelten Inlandsaktien

Aktie

WKN

Preisfestellungen

Rang

Rheinmetall AG

703000

1.369

1

SAP SE

716460

963

2

Infineon Technologies AG

623100

731

3

Volkswagen AG Vz.

766403

721

4

Siemens Energy AG

ENER6Y

690

5

Bayerische Motoren Werke AG

519000

612

6

Deutsche Telekom AG

555750

556

7

Mercedes-Benz Group AG

710000

526

8

Allianz SE

840400

450

9

Commerzbank AG

CBK100

394

10

* gemessen an der Anzahl der Preisstellungen im Zeitraum vom 18. Juni bis zum 24. Juni 2026 an der Börse Stuttgart

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Die Gold-ETCs der Börse Stuttgart: EUWAX Gold Core und EUWAX Gold II

Die Top 3 meistgehandelten Auslandsaktien im Fokus

1. Starlink stützt SpaceX

 

SpaceX zeigt sich nach dem Börsengang weniger als Kurs-Geschichte denn als Kapital- und Skalierungsthema. Die Aktie liegt nach starkem Start und Rücksetzer knapp über dem Ausgabepreis von 135 Dollar; der jüngste Schluss bewegte sich um 155 Dollar. Prägender ist der operative Trend: Der Konzern nahm mit dem Rekord-IPO rund 75 Milliarden Dollar ein und wurde mit etwa 1,77 Billionen Dollar bewertet, zugleich folgte eine Anleihe über 25 Milliarden Dollar. Bestellungen von fast 90 Milliarden Dollar zeigen, dass SpaceX trotz hoher Verluste weiter Zugang zu Kapital hat.

Dieses Kapital ist zentral, weil Starlink den Umsatz trägt, während Starship, KI-Satellitenprojekte und Infrastruktur Mittel binden. Starlink bleibt der stabilisierende Faktor: Im jüngsten Geschäftsjahr entfielen 11,4 Milliarden Dollar von 18,7 Milliarden Dollar Umsatz auf das Satelliteninternet; die Kundenzahl verdoppelte sich. Belastend wirkt die Starship-Pause nach behördlich geforderter Untersuchung. Fazit: starke Finanzierung und wachsendes Starlink-Geschäft treffen auf Projektlast und regulatorische Verzögerungen.

Die Aktie von SpaceX war an der Börse Stuttgart in dieser Woche mit 921 Orders die am häufigsten gehandelte Auslandsaktie.

2. KI-Nachfrage treibt Micron in neue Größenordnung

Micron steht derzeit für den beschleunigten Wandel im Speicherchipmarkt. Die Aktie stieg nach dem Quartalsbericht deutlich zweistellig; zeitweise lag das Plus im Bereich von rund 15 bis 19 Prozent. Auslöser waren Ergebnisse zum dritten Geschäftsquartal, die die Erwartungen klar übertrafen, und Hinweise auf eine anhaltend enge Versorgungslage bei KI-Speichern. Der Umsatz erreichte 41,46 Milliarden Dollar, der bereinigte Gewinn 25,11 Dollar je Aktie, die bereinigte Bruttomarge lag bei rund 85 Prozent. Damit zeigt sich eine starke Preissetzung in einem Markt, in dem HBM-Speicher für KI-Rechenzentren zum zentralen Engpass geworden sind.

Zusätzlich meldete Micron 16 langfristige strategische Kundenvereinbarungen mit Abnahmezusagen und Vorauszahlungen über 22 Milliarden Dollar; der Mindestwert dieser Vereinbarungen liegt bei rund 100 Milliarden Dollar. Die HBM-Kapazitäten sind bis Ende 2027 weitgehend vergeben, erste Zusagen reichen darüber hinaus. Der Trend wird damit weniger vom klassischen Speicherzyklus geprägt, sondern stärker von vertraglich gesicherter Nachfrage, knapper Kapazität und hohen Investitionen in neue Produktion.

An der Börse Stuttgart haben die Anleger in dieser Woche auch die Micron-Aktie häufig gehandelt. Mit 684 Orders lag sie auf Platz 2 der meistgehandelten Auslandsaktien.

3. Rechenzentren prägen den Nvidia-Trend

 

Nvidia bleibt der zentrale Maßstab für den KI-Infrastrukturzyklus, zeigt sich aktuell aber nicht mehr nur als reiner Momentum-Wert. Die Aktie konsolidierte zuletzt, obwohl starke Zahlen aus dem Speicher- und Chipumfeld den Halbleitersektor stützten. Der Trend wird weiter vom Ausbau großer Rechenzentren getragen: Im jüngsten Quartal erzielte Nvidia 81,6 Milliarden Dollar Umsatz, davon 75,2 Milliarden Dollar im Rechenzentrumsgeschäft. Für das laufende Quartal stellte der Konzern rund 91 Milliarden Dollar Umsatz in Aussicht. Damit bleibt die Nachfrage nach KI-Beschleunigern, Netzwerktechnik und kompletten Serversystemen der bestimmende Faktor.

Gleichzeitig verschiebt sich die Einordnung: Die hohen Ausgaben der großen Cloud- und KI-Kunden werden stärker auf ihre Tragfähigkeit geprüft, während Exportregeln für China den adressierbaren Markt begrenzen. Dass gesperrte Nvidia-Chips in China teils deutlich teurer gehandelt werden, unterstreicht zugleich die Knappheit leistungsfähiger KI-Hardware. Der operative Trend ist damit robust, aber stärker von Regulierung, Lieferfähigkeit und der Finanzierung des Rechenzentrumsausbaus geprägt.

Die Nvidia-Aktie war an der Börse Stuttgart in dieser Woche mit 399 Orders die am dritthäufigsten gehandelte Auslandsaktie.

Die meistgehandelten Auslandsaktien

Aktie

WKN

Preisfestellungen

Rang

Space Exploration Techs. Corp.

A42D4F

921

1

Micron Technology Inc.

869020

684

2

NVIDIA Corp.

918422

399

3

Intel Corp.

855681

392

4

Microsoft Corp.

870747

361

5

SK Hynix Inc. (GDRs)

A1JWRE

361

5

Alphabet Inc.

A14Y6F

337

7

Amazon. Inc.

906866

324

8

Airbus SE

938914

304

9

Marvell Technology Group Ltd.

A3CNLD

273

10

* gemessen an der Anzahl der Preisstellungen im Zeitraum vom 18. Juni bis zum 24. Juni 2026 an der Börse Stuttgart

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