Euwax Trends: AI-Nachfrage beschert Lumentum und AMD starke Quartale
Auf welche Optionsscheine, Knock-Outs & Co. setzen unsere Anleger? Unsere Börsen-Trends am 06. Mai 2026, Stand: 13:50 Uhr
Die meistgehandelten Hebelprodukte an der Börse Stuttgart
1. Knock-Out-Call – Lumentum: Rekordumsatz durch KI-Infrastruktur, Marge dreht ins Plus
2. Knock-Out-Call – AMD: Zehn Milliarden Umsatz dank KI-Nachfrage
3. Optionsschein – Nike streicht 1.400 Stellen
Marktbericht:
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1. Knock-Out-Call – Lumentum: Rekordumsatz durch KI-Infrastruktur, Marge dreht ins Plus
Der US-amerikanische Photonik-Spezialist Lumentum hat für das dritte Quartal des Geschäftsjahres 2026, das am 28. März geendet hat, einen Nettoumsatz von 808,4 Millionen Dollar gemeldet – ein Anstieg von 90 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal. Die operative Marge drehte von minus 8,9 Prozent im Vorjahr auf plus 21,6 Prozent. Der Gewinn je Aktie lag bei 1,50 Dollar nach einem Verlust von 0,64 Dollar im Vorjahr.
CEO Michael Hurlston sprach von einem „herausragenden Quartal" und verwies auf operative Disziplin, Preisgestaltung und einen vorteilhaften Produktmix als Treiber der Margenverbesserung. Ebenfalls bemerkenswert: Die liquiden Mittel stiegen um rund zwei Milliarden Dollar auf 3,17 Milliarden Dollar – primär durch die Ausgabe von Vorzugsaktien der Serie A im März 2026, hinter der laut Earnings Call ein Direktinvestment von NVIDIA steht. Lumentum investierte im Quartal 125 Millionen Dollar in Kapazitätserweiterungen für Cloud- und KI-Kunden.
Anleger zeigen sich an der Börse Stuttgart bei einem Knock-Out-Call auf Lumentum Holdings heute überwiegend auf der Kaufseite.
2. Knock-Out-Call – AMD: Zehn Milliarden Umsatz dank KI-Nachfrage
AMD hat im Ende März zu Ende gegangenen ersten Quartal 2026 einen Umsatz von 10,3 Milliarden Dollar erzielt – ein Plus von 38 Prozent im Jahresvergleich. Der bereinigte Gewinn je Aktie stieg auf 1,37 Dollar von 0,96 Dollar im Vorjahr. Das Data-Center-Segment blieb mit 5,8 Milliarden Dollar (+57 % ggü. Vorjahr) der größte Umsatztreiber, gestützt durch die Nachfrage nach Server-Prozessoren und KI-Beschleunigern. Client und Gaming trugen zusammen 3,6 Milliarden Dollar bei (+23 %), das Embedded-Segment 873 Millionen Dollar (+6 %).
CEO Lisa Su verwies auf eine wachsende Nachfrage nach KI-Infrastruktur – getrieben durch neue Anwendungsfelder wie autonome KI-Agenten. Der Free Cashflow erreichte mit 2,6 Milliarden Dollar ein Rekordniveau (Vorjahr: 727 Mio. Dollar). Für das zweite Quartal stellt das Management einen Umsatz von rund 11,2 Milliarden Dollar in Aussicht – ein Plus von etwa 46 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal.
Nach den Quartalszahlen zeigen sich die Anleger an der Börse Stuttgart heute bei einem Knock-Out-Call auf AMD heute überwiegend auf der Verkaufseite.
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3. Optionsschein – Nike streicht 1.400 Stellen
Nike streicht im Zuge seines „Win Now"-Programms rund 1.400 Stellen im operativen Bereich. Der Großteil der Streichungen betrifft laut einer internen Mitteilung von Chief Operating Officer Venkatesh Alagirisamy die Technologie-Abteilung.
Konkret bündelt Nike seine Technologie-Aktivitäten an zwei zentralen Standorten: den Philip H. Knight Campus und das Nike India Technology Center. Zudem werden die Air-Manufacturing-Innovation-Standorte in Beaverton (Oregon), St. Louis und Vietnam umstrukturiert.
Zudem verlagert Nike Teile der Converse-Fertigung näher an die Produktionspartner und bündelt die Lieferketten für Materialien, Schuhe und Bekleidung unter gemeinsamer Führung. Nike beschäftigte zum Ende des Geschäftsjahres 2025 rund 77.800 Mitarbeiter weltweit.
An der Börse Stuttgart zeigen sich die Anleger bei einem Optionsschein auf Nike heute auf der Kaufseite.




