Euwax Trends: Knock-out-Call – TKMS sichert sich Großauftrag

Auf welche Optionsscheine, Knock-Outs & Co. setzen unsere Anleger? Unsere Börsen-Trends am 07. Juli 2026, Stand: 12:00 Uhr

Heizereder, Steffen

Veröffentlicht am: 07.07.2026

Zuletzt bearbeitet am: 07.07.2026

Die meistgehandelten Hebelprodukte an der Börse Stuttgart 

1. Knock-out-Call – TKMS sichert sich Großauftrag

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2. Call-Optionsschein – Siemens Energy belastet Herabstufung

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3. Call-Optionsschein – Micron leidet unter Samsung

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Täglicher Marktbericht: Ernüchterung in Asien belastet DAX

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Die meistgehandelten Hebelprodukte

1. Knock-out-Call – TKMS sichert sich Großauftrag

Thyssenkrupp Marine Systems (TKMS) rückt mit einem außergewöhnlich großen Rüstungsprojekt in den internationalen Fokus. Kanada hat den Kieler U Boot Bauer als alleinigen Verhandlungspartner für die mögliche Lieferung von bis zu zwölf U Booten der Klasse 212CD ausgewählt.

Der potenzielle Auftragsumfang ist enorm: Einschließlich Wartung und langfristigem Betrieb könnte das Projekt ein Volumen im Milliardenbereich erreichen. Die Aktie reagierte gestern mit einem Kurssprung von mehr als 10 Prozent auf die Nachricht, doch heute nehmen sie bereits Gewinne mit. Die Aktie verliert mehr als 3 Prozent und auch Derivateanleger in Stuttgart werden überwiegend vorsichtig.

Anleger verkaufen heute mehrheitlich einen K.o.-Call auf TKMS.

2. Call-Optionsschein – Siemens Energy belastet Herabstufung

Die Aktie von Siemens Energy steht heute deutlich unter Druck und führt die Verliererliste im DAX an. Belastet wird der Kurs durch ein Analysten Downgrade der Bank Barclays, deren Experten vor einem baldigen Höhepunkt der Nachfrage nach Gasturbinen warnen. Gleichzeitig bleibt die Elektrifizierung im Zuge des KI Booms ein langfristiger Wachstumstreiber, der dem Konzern strukturelle Unterstützung bietet.

Dabei ist die Nachrichtenlage weiter positiv: Ein gewaltiger Offshore-Auftrag füllt die Bücher des Münchener Konzerns. Der Netzbetreiber 50Hertz vergibt das Projekt „North Sea Connector 2“ offiziell. Siemens Energy baut dafür gemeinsam mit der Neptun Werft eine Offshore-Konverterplattform in der Nordsee. Die Anlage leistet zwei Gigawatt. Dazu gehört außerdem eine passende Station an Land.

An der Börse Stuttgart zeigen sich Anleger bei einem Call auf Siemens Energy auf der Käuferseite.

3. Call-Optionsschein – Micron leidet unter Samsung

KI-Chiphersteller leiden unter dem Ergebnisausblick von Samsung heute früh. Der Speicherchiphersteller hat operative Gewinne zwar deutlich gesteigert, aber beim Umsatz die Markterwartungen verfehlt. Im KI getriebenen Speicherboom achten Anleger besonders auf die Umsatzseite, weil sie zeigt, wie stark die Nachfrage tatsächlich anzieht. Eine Enttäuschung wirkt hier wie ein Warnsignal: Die Nachfrage könnte kurzfristig weniger dynamisch sein als gedacht. Wenn Samsung vorsichtigere Signale sendet, wird das auf die gesamte KI Lieferkette übertragen.

Unsicherheit besteht nun bezüglich der Nachfrage nach Speicherchips. Sie könnte nach Samsungs Ausblick kurzfristig langsamer als erwartet zulegen – trotz einer strukturell weiter steigenden Bedarfskurve durch den Ausbau globaler KI Infrastruktur samt Rechenzentren. Im vorbörslichen Handel hat die Micron-Aktie bereits mehr als 6 Prozent verloren.

Stuttgarter Derivateanleger stoßen mehrheitlich einen Micron-Call ab.

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