Euwax Trends: Ford und GM sichern sich Chip-Nachschub bei Micron
Auf welche Optionsscheine, Knock-Outs & Co. setzen unsere Anleger? Unsere Börsen-Trends am 14. Juli 2026, Stand: 13:00 Uhr
Heizereder, Steffen
Veröffentlicht am: 14.07.2026
Zuletzt bearbeitet am: 14.07.2026
Die meistgehandelten Hebelprodukte an der Börse Stuttgart
1. Optionsschein – Deutsche Börse peilt 3,1 Milliarden Euro operativen Gewinn an
2. Knock-Out-Call – Micron investiert 3 Milliarden Dollar in US-Chipversorgung
3. Discount-Zertifikat – Adidas startet zweite Tranche des Aktienrückkaufs
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1. Optionsschein – Deutsche Börse peilt 3,1 Milliarden Euro operativen Gewinn an
Die Deutsche Börse veröffentlicht am 22. Juli die Ergebnisse für das erste Halbjahr 2026. Im zuletzt berichteten ersten Quartal steigerte der Konzern laut eigenen Angaben die Nettoerlöse um 9 Prozent auf 1,64 Milliarden Euro. Das operative Ergebnis (EBITDA) stieg um 10 Prozent auf über eine Milliarde Euro.
Wachstumstreiber waren laut Quartalsbericht unter anderem das Derivategeschäft sowie das Verwahrungs- und Abwicklungsgeschäft. Für das Gesamtjahr 2026 erwartet das Management einen Nettoerlös von rund 5,7 Milliarden Euro und ein EBITDA von rund 3,1 Milliarden Euro, ohne Zinserträge aus dem Bankgeschäft. Letzteres soll 2026 über 700 Millionen Euro erreichen.
An der Börse Stuttgart zeigen sich Anleger bei einem Optionsschein auf Deutsche Börse auf der Kaufseite.
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2. Knock-Out-Call – Micron investiert 3 Milliarden Dollar in US-Chipversorgung
Micron Technology hat drei strategische Vereinbarungen bekanntgegeben, die den Speicherchip-Hersteller enger an Kunden und Zulieferer binden. In langfristigen Lieferabkommen mit Ford und General Motors sichern sich beide Autobauer Speicherkomponenten für ihre nächste Fahrzeuggeneration – Bausteine, die für Fahrerassistenzsysteme und KI-gestützte Funktionen im Cockpit zunehmend kritisch sind.
Gleichzeitig investiert Micron bis zu 3 Milliarden Dollar in die vorgelagerte US-Halbleiter-Lieferkette. Kern ist eine Finanzierungszusage von 500 Millionen Dollar für eine Siliziumscheiben-Fabrik von GlobalWafers in Sherman, Texas, gekoppelt an einen zehnjährigen Abnahmevertrag für das Rohmaterial.
Laut Micron sind die Abkommen mit Ford und GM Teil von insgesamt 16 langfristigen Kundenvereinbarungen, die auf der jüngsten Quartalskonferenz genannt wurden. Die Kapazitätserweiterung baut auf dem 2-Milliarden-Dollar-Ausbau des Werks in Manassas (Virginia) auf, das in diesem Jahr den Betrieb aufnahm.
An der Börse Stuttgart zeigen sich Anleger bei einem Knock-Out-Call auf Micron auf der Kaufseite.
3. Discount-Zertifikat – Adidas startet zweite Tranche des Aktienrückkaufs
Adidas hat die zweite Tranche seines Aktienrückkaufprogramms eingeleitet. Bis spätestens Ende September 2026 will der Konzern eigene Aktien im Wert von bis zu 500 Millionen Euro erwerben. In der ersten Tranche – im Februar und März – hatte Adidas bereits 3,3 Millionen Aktien für insgesamt 500 Millionen Euro zurückgekauft, was 1,8 Prozent des Grundkapitals entspricht.
Das im Januar 2026 angekündigte Gesamtprogramm umfasst Rückkäufe von bis zu 1 Milliarde Euro im laufenden Jahr. Die zurückgekauften Aktien sollen eingezogen werden.
Das Rückkaufprogramm ergänzt die bestehende Dividendenpolitik, die eine Ausschüttungsquote von 30 bis 50 Prozent des Gewinns aus fortgeführten Geschäftsbereichen vorsieht. Zusammen mit der im Mai gezahlten Dividende für das Geschäftsjahr 2025 in Höhe von 491 Millionen Euro summiert sich die Gesamtausschüttung an die Aktionäre laut Unternehmensmitteilung auf 1,5 Milliarden Euro im Jahr 2026.
An der Börse Stuttgart zeigen sich Anleger bei einem Discount-Zertifikat auf Adidas auf der Kaufseite.




