Aktie Continental AG

WKN 543900 ISIN DE0005439004

Taxierung/Chart

  • Geld

    116,55

    258 Stk.

  • Brief

    116,95

    257 Stk.

  • Diff. Vortag (Preis)

    -1,60 / -1,35 %

  • Spread (akt./rel.)

    0,400 / 0,343 %

  • Tageshoch (Preis)

    118,15

  • Tagestief (Preis)

    116,2

Daten & Zahlen

Kursdaten

Handelsplattform Börse Stuttgart (XSTU)  
Letzter Preis 116.6 G 0 Stk.
Kurszeit 26.11.2020 / 21:55:06 Uhr
Tagesvolumen (Stück) 218
Tageshoch / Tagestief 118.15 116.2
Vortageskurs 118.2 (25.11.)
Differenz zum Vortag -1.60 -1.35 %
52 Wochenhoch / -tief 123.9 (26/11) 51.68 (19/03)

Kennzahlen in EUR

2019 2018 2017
Reingewinn pro Aktie -6,13 14,49 14,92
Dividende pro Aktie 3,00 4,75 4,50
Dividendenrendite in % 2,60% 3,93% 2,00%
Dividendenwachstum in % -36,84% 5,56% 5,88%
Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) - 8,34 15,08
Kurs-Buch-Verhältnis (KBV) 1,50 1,35 2,84
Kurs-Umsatz-Verhältnis (KUV) 0,52 0,54 1,02
Kurs Cash Flow Verhältnis (KCV) 5,22 4,85 8,62

Stammdaten

WKN
543900
ISIN
DE0005439004
Symbol
CON
Börsensegment
Regulierter Markt
Wertpapierart
Aktie
Bezeichnung
Continental
Indexzugehörigkeit
DAX, CDAX Kursindex
Handelssegment
-
Handelszeit
08:00:00 - 22:00:00 Uhr
Handelswährung
Euro
Nominalwährung
Euro
Abwicklungswährung
Euro
Sektor und Branche
Kraftfahrzeugindustrie, Automobilzulieferer
Anzahl der Aktien
200,01 Mio.
Marktkapitalisierung
23,32 Mrd.
Unternehmensprofil

Die Continental AG ist ein international führender Hersteller von Reifen, Komponenten und Modulen für die Fahrzeugindustrie. Die Produktpalette von Continental umfasst neben Reifen auch Technologien für Bremssysteme, Fahrdynamikregelungen und Luftfedersysteme. Des Weiteren stellt Continental Produkte für die Passagiersicherheit sowie die Geräusch- und Schwingungsdämpfung an Chassis und Karosserie von Autos her. Zu den Nicht-Reifen-Produkten gehören neben Fahrwerksensoren, Fahrerassistenz- und Airbagsystemen auch Produkte für die Motorsteuerung und Einspritztechnik, Schlauchleitungssysteme, Formpolster, Transportbandysteme und Beschichtungen.


Das Geschäftsjahr 2020 ist aufgrund der anhaltenden Unsicherheiten auf den Märkten erwartungsgemäß verhalten angelaufen. Continental rechnet auf Basis der Annahmen für die Entwicklung ihrer Märkte und Industrien für das Jahr 2020 mit einem Konzernumsatz von rund 42,5 bis 44,5 Milliarden Euro und einer bereinigten EBIT-Marge von rund 5,5 bis 6,5 Prozent. So soll der Umsatz des neuen Unternehmensbereichs Automotive Technologies und der ehemaligen Division Powertrain zusammen bei rund 25,5 bis 26,5 Milliarden Euro liegen, die bereinigte EBIT-Marge bei rund 3 bis 4 Prozent. Der Umsatz des Unternehmensbereichs Rubber Technologies soll bei rund 17 bis 18 Milliarden Euro liegen, die bereinigte EBIT-Marge bei rund 10 bis 11 Prozent.


Update 1.04.2020: Die andauernde COVID-19 Pandemie, die deshalb von Behörden verfügten Beschränkungen sowie Produktionsstopps und andere Maßnahmen von Kunden und Lieferanten als Reaktion auf die Pandemie haben im Continental-Konzern zu erheblichen Anpassungen und Unterbrechungen in wesentlichen Bereichen ihres Geschäfts geführt. Aufgrund der Unsicherheit über die Dauer der Beeinträchtigungen sowie angesichts der gegenwärtigen schwierigen Abschätzungen der möglichen weiteren Konsequenzen für Produktion, Lieferkette und Nachfrage hat der Vorstand der Continental AG entschieden, den im Geschäftsbericht 2019 enthaltenen Ausblick für das Geschäftsjahr 2020 zurückzunehmen. Wegen der andauernden und starken Dynamik der durch die Pandemie hervorgerufenen Entwicklung ist derzeit nicht abzuschätzen, wann ein neuer Ausblick gegeben werden kann.


Update 27.04.2020: Die Continental AG sieht sich vor dem Hintergrund der andauernden COVID-19-Pandemie unverändert erheblichen Anpassungen und Unterbrechungen in wesentlichen Teilen ihres Geschäfts ausgesetzt. Das wirtschaftliche Umfeld ist weiter von großer Unsicherheit über die Dauer und das Ausmaß der Beeinträchtigungen geprägt, und es bleibt schwierig, das Ausmaß der nachteiligen Auswirkungen auf Produktion, Lieferkette und Nachfrage abzuschätzen. Daher sieht der Vorstand zurzeit davon ab, einen Ausblick auf das Geschäftsjahr 2020 zu geben.


Update 7.05.2020: Wie Continental Ende April bereits mitgeteilt hatte, ist aufgrund der fortwährenden starken Dynamik der Entwicklung derzeit nicht abzusehen, wann ein detaillierter Ausblick für 2020 gegeben werden kann. Für das Gesamtjahr rechnet das DAX-Unternehmen jedoch damit, dass Umsatz und Ertrag deutlich hinter den Vorjahreswerten zurückbleiben.


Update 5.08.2020: Wie im Rahmen ihrer Hauptversammlung Mitte Juli bekannt gegeben, rechnet Continental mit einem herausfordernden Marktumfeld im dritten Quartal 2020. Steigende Bauzahlen für Autos deuten zwar auf einen höheren Umsatz als im zweiten Quartal 2020 hin. Dennoch wird er aller Voraussicht nach deutlich unter dem des dritten Quartals 2019 liegen. Die wirtschaftlichen Unsicherheiten bleiben weiter groß. Obwohl sich die Geschäftsentwicklung der Continental Group im Verlauf des zweiten Quartals verbessert hat, ist das wirtschaftliche Umfeld wegen der andauernden Coronavirus-Pandemie nach wie vor von großen Unsicherheiten gekennzeichnet. Daher bleibt es weiter schwierig, das Ausmaß der nachteiligen Auswirkungen auf Produktion, Lieferketten und Nachfrage abzuschätzen. Von detaillierten Prognosen für das Gesamtjahr 2020 sieht Continental daher derzeit weiterhin ab. Für das Gesamtjahr rechnet das DAX-Unternehmen jedoch damit, dass Absatz, Umsatz und bereinigtes EBIT spürbar unter dem Niveau des jeweiligen Vorjahreswertes liegen werden. Der Ergebnisrückgang wird 2020 voraussichtlich auch zu einem deutlichen Rückgang des Free Cashflow im Vergleich zum Vorjahr führen. Für das dritte Quartal 2020 erwartet Continental im Vergleich zum Vorjahresquartal eine stark rückläufige Entwicklung der weltweiten Fahrzeugproduktion in einer Bandbreite von -10 bis -20 Prozent. Für das Jahr 2020 liegen aktuelle Schätzungen von Marktbeobachtern bei unter 70 Millionen produzierten Fahrzeugen, was einem Rückgang um mehr als 20 Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspräche (2019: 89 Millionen Fahrzeuge).


Update 11.11.2020: Für das vierte Quartal 2020 erwartet Continental einen Rückgang der weltweiten Produktion von Pkw und leichten Nutzfahrzeugen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum von 4 bis 6 Prozent. Für das Gesamtjahr 2020 prognostiziert das Unternehmen einen Rückgang um rund 18 bis 19 Prozent. Auf Basis dieser Produktionserwartung sowie der Prognosen für die Entwicklung der Ersatzreifenmärkte und insbesondere unter der Annahme keiner neuen, unerwarteten Auswirkungen der noch andauernden Coronavirus-Pandemie auf die Produktion, die Lieferkette und den Kundenbedarf, erwartet Continental derzeit für das Geschäftsjahr 2020 einen Konzernumsatz von rund 37,5 Milliarden Euro und eine bereinigte EBIT-Marge von rund 3 Prozent. Für die Automotive-Geschäftsfelder Autonomous Mobility and Safety, Vehicle Networking and Information sowie Powertrain rechnet das Technologieunternehmen mit einem Umsatz von rund 22,0 Milliarden Euro und einer bereinigten EBIT-Marge von rund -1,5 Prozent. Dieser Ausblick berücksichtigt unter anderem erwartete Rückstellungen für Gewährleistungen und höhere Netto-Forschungs- und Entwicklungsaufwendungen als bisher eingeschätzt. Diese Faktoren werden das bereinigte EBIT im vierten Quartal 2020 spürbar belasten. Für ihre Rubber-Geschäftsfelder rechnet Continental für das Geschäftsjahr 2020 mit einem Umsatz von rund 15,5 Milliarden Euro und mit einer bereinigten EBIT-Marge von rund 10,5 Prozent. Im Zusammenhang mit dem Strukturprogramm Transformation 2019-2029 werden für das vierte Quartal 2020 weitere Aufwendungen für Restrukturierungen und Wertminderungen von Sachanlagen in noch nicht feststehender Höhe erwartet. Sie werden keinen Einfluss auf das bereinigte EBIT haben, sich aber erheblich auf das berichtete EBIT und das den Aktionären zuzurechnende Konzernergebnis auswirken. Die Investitionen vor Finanzinvestitionen werden bei rund 6,3 Prozent vom Konzernumsatz erwartet. Für das Geschäftsjahr 2020 erwartet Continental einen positiven Free Cash Flow vor Akquisitionen und vor Carve-Out-Effekten. Allerdings wird der Betrag des Free Cash Flow deutlich geringer ausfallen als im vorherigen Geschäftsjahr.


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