Aktie Dürr AG

WKN 556520 ISIN DE0005565204

Taxierung/Chart

  • Geld

    33,76

    148 Stk.

  • Brief

    33,92

    815 Stk.

  • Diff. Vortag (Preis)

    -1,12 / -3,21 %

  • Spread (akt./rel.)

    0,160 / 0,474 %

  • Tageshoch (Preis)

    34,86

  • Tagestief (Preis)

    33,74

Daten & Zahlen

Kursdaten

Handelsplattform Börse Stuttgart (XSTU)  
Letzter Preis 33.8 G 0 Stk.
Kurszeit 22.01.2021 / 21:55:06 Uhr
Tagesvolumen (Stück) 3428
Tageshoch / Tagestief 34.86 33.74
Vortageskurs 34.92 (21.01.)
Differenz zum Vortag -1.12 -3.21 %
52 Wochenhoch / -tief 35.18 (13/01) 15.835 (23/03)

Kennzahlen in EUR

2020 2019 2018
Reingewinn pro Aktie - 1,79 2,27
Dividende pro Aktie - 0,80 1,00
Dividendenrendite in % - 2,63% 3,28%
Dividendenwachstum in % - -20,00% -9,09%
Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) - 16,95 13,45
Kurs-Buch-Verhältnis (KBV) - 2,04 2,16
Kurs-Umsatz-Verhältnis (KUV) - 0,54 0,55
Kurs Cash Flow Verhältnis (KCV) - 13,86 14,06

Stammdaten

WKN
556520
ISIN
DE0005565204
Symbol
DUE
Börsensegment
Regulierter Markt
Wertpapierart
Aktie
Bezeichnung
Dürr
Indexzugehörigkeit
CDAX Kursindex
Handelssegment
BW Mittelstand
Handelszeit
08:00:00 - 22:00:00 Uhr
Handelswährung
Euro
Nominalwährung
Euro
Abwicklungswährung
Euro
Sektor und Branche
Industrie, Spezialmaschinenbau
Anzahl der Aktien
69,20 Mio.
Marktkapitalisierung
2,34 Mrd.
Unternehmensprofil

Die Dürr AG ist einer der weltweit führenden Anlagen- und Maschinenbaukonzerne. Produkte, Systeme und Services von Dürr ermöglichen hocheffiziente Fertigungsprozesse in unterschiedlichen Industrien. Der Großteil des Umsatzes entfällt auf das Geschäft mit Automobilherstellern und -zulieferern. Weitere Abnehmerbranchen sind zum Beispiel der Maschinenbau, die Chemie- und Pharmaindustrie und - seit der Übernahme der HOMAG Group AG im Oktober 2014 - die holzbearbeitende Industrie. Dürr verfügt über 92 Standorte in 28 Ländern. Der Konzern agiert mit fünf Divisions am Markt: Paint and Final Assembly Systems (Lackierereien und Endmontagewerke für die Automobilindustrie), Application Technology (Robotertechnologien für den automatischen Auftrag von Lack sowie Dicht- und Klebstoffen), Measuring and Process Systems (Auswucht- und Reinigungsanlagen sowie Montage-, Prüf- und Befülltechnik), Clean Technology Systems (Abluftreinigungsanlagen und Energieeffizienztechnik) sowie Woodworking Machinery and Systems (Maschinen und Anlagen für die holzbearbeitende Industrie).


Der Ausblick für 2020 unterstellt, dass sich die gesamtwirtschaftliche Lage nicht weiter verschlechtert. Die Auswirkungen der Corona-Epidemie sind, soweit sie nach derzeitiger Lage abschätzbar sind, im Ausblick berücksichtigt. Im ersten Quartal ist mit einer spürbaren Ergebnisbelastung infolge von Verschiebungen durch die Epidemie zu rechnen. Der Vorstand geht derzeit aber davon aus, dass die Einbußen im weiteren Jahresverlauf im Wesentlichen wieder aufgeholt werden können, sofern sich die Lage im zweiten Quartal weitgehend normalisiert. Der Auftragseingang des Dürr-Konzerns soll 2020 aus heutiger Sicht eine Spanne von 3.800 bis 4.100 Mio. EUR erreichen. Das relevante Investitionsvolumen der Automobilindustrie dürfte knapp die Größenordnung des Jahres 2019 erreichen. Die Nachfrage der holzbearbeitenden Industrie nach Produktionstechnik könnte nochmals leicht abnehmen, bestenfalls dürfte sie stabil ausfallen. Beim Konzernumsatz sind aufgrund des hohen Auftragsbestands am Jahresbeginn weitere Zuwächse wahrscheinlich, die Zielbandbreite für 2020 beträgt 3.900 bis 4.100 Mio. EUR. Die Sonderaufwendungen werden voraussichtlich rund 40 Mio. EUR betragen, wovon 17 Mio. EUR auf Kaufpreisallokationseffekte entfallen. Vor diesem Hintergrund dürfte sich die EBIT-Marge im Jahr 2020 auf 5,2 bis 5,7 % verbessern. Die Zielbandbreite für die operative EBIT-Marge beträgt 6,2 bis 6,7 %. Beim Ergebnis nach Steuern wird eine Verbesserung auf 135 bis 150 Mio. EUR angestrebt. Der operative Cashflow soll erneut steigen und 180 bis 230 Mio. EUR erreichen. Für 2021 erwartet der Vorstand eine deutliche Verbesserung der Ergebnis- Performance. Ziel ist eine operative EBIT-Marge von 7,0 bis 7,5 %, dazu sollen vor allem Zuwächse bei HOMAG durch die eingeleiteten Struktur- und Optimierungsmaßnahmen beitragen. Auftragseingang und Umsatz des Dürr- Konzerns dürften 2021 leicht zunehmen. Das mittelfristige EBIT-Margen-Ziel des Dürr-Konzerns liegt bei mindestens 8 %.


Update 30.03.2020: Der Dürr-Konzern wird die prognostizierten Ergebnisse für das Geschäftsjahr 2020 aufgrund der weltweiten COVID-19-Pandemie voraussichtlich nicht erreichen können. Angesichts der erheblichen Unsicherheit über Dauer und Folgen der COVID-19-Pandemie kann der Vorstand zum jetzigen Zeitpunkt keine verlässliche Umsatz- und Ertragsprognose für das laufende Jahr abgeben. Daher wurde die Prognose für 2020 ausgesetzt.


Update 14.05.2020: Das wirtschaftliche Umfeld hat sich infolge der Corona-Pandemie seit Mitte März verschlechtert. Die Krise dürfte im zweiten Quartal ihren Höhepunkt erreichen. Der Vorstand der Dürr AG rechnet für das zweite Quartal mit deutlichen Rückgängen bei Auftragseingang und Umsatz, auch ein Verlust und ein negativer operativer Cashflow sind nicht auszuschließen. Für die zweite Jahreshälfte wird eine langsame Erholung erwartet. Eine präzise Jahresprognose kann angesichts der gesamtwirtschaftlichen Ausnahmesituation derzeit nicht getroffen werden. Sobald dies möglich ist, wird der Konzern einen Ausblick in gewohnter Form veröffentlichen.


Update 29.07.2020: Der Dürr-Konzern verzeichnet eine langsame Aufhellung des Geschäftsklimas und erneuert seine Prognose für das Geschäftsjahr 2020. Der Auftragseingang soll aus heutiger Sicht 3.100 bis 3.400 Mio. EUR erreichen, beim Umsatz wird eine Bandbreite von 3.200 bis 3.400 Mio. EUR angestrebt. Der operative Cashflow soll nach starken Zuwächsen im ersten Halbjahr auch im Gesamtjahr klar positiv ausfallen. Der Zielkorridor für die operative EBIT-Marge beträgt 2,5 bis 2,8 %, was eine spürbare Performance-Verbesserung im zweiten Halbjahr impliziert. Der Marktschwäche im europäischen Automotive-Geschäft begegnet der Konzern mit einem Effizienzprogramm. Trotz des dafür veranschlagten Aufwands von 35 bis 45 Mio. EUR wird für 2020 ein leicht positives EBIT nach Sondereffekten erwartet. Zusammen mit positiven Effekten aus bereits bestehenden Effizienzmaßnahmen erwartet der Konzern ab 2021 jährliche Einsparungen von insgesamt rund 60 Mio. EUR.


Update 6.08.2020: Insgesamt werden die Sonderaufwendungen im Jahr 2020 voraussichtlich 75 bis 85 Mio. EUR betragen. Der Großteil davon entfällt auf die oben genannten Maßnahmen, zudem sind Kaufpreisallokationseffekte enthalten. Trotz der Sonderaufwendungen wird für 2020 eine EBIT-Marge von 0 bis 0,5 % angestrebt.


Update 5.11.2020: Der Vorstand bestätigt die im Juli veröffentlichte Prognose für 2020 unter der Voraussetzung, dass die Corona-Pandemie die Wirtschaft in den kommenden Wochen nicht stärker als zuletzt beeinträchtigt. Der Auftragseingang dürfte den Zielkorridor von 3,1 bis 3,4 Mrd. EUR erreichen, sofern der zuletzt positive Trend anhält. Auch mit Blick auf die zukünftige Kapazitätsauslastung ist ein guter Auftragseingang im Schlussquartal erforderlich. Der Umsatz wird voraussichtlich 3,2 bis 3,4 Mrd. EUR erreichen. Das Ziel einer operativen EBIT-Marge von 2,5 bis 2,8 % erscheint aus derzeitiger Perspektive gut erreichbar. Für das Gesamtjahr wird mit Sonderaufwendungen von 75 bis 85 Mio. EUR geplant. Der Großteil davon - zwischen 43 und 53 Mio. EUR - wird im vierten Quartal gebucht. Darunter fallen überwiegend Rückstellungen in Zusammenhang mit dem im Juli angekündigten Kapazitätsabbau im europäischen Automotive-Geschäft. Auch nach Sonderaufwendungen wird das EBIT im Jahr 2020 voraussichtlich leicht positiv ausfallen, konkret rechnet der Konzern mit einer EBIT-Marge von 0 bis 0,5 %. Im vierten Quartal ist ein etwas geringeres operatives Ergebnis zu erwarten als im dritten Quartal, da Auslastung und Margenqualität infolge des niedrigen Auftragseingangs des zweiten Quartals abnehmen dürften. Durch die Anpassungen im europäischen Automotive-Geschäft und weitere, zum Teil bereits abgeschlossene Restrukturierungsmaßnahmen erwartet der Dürr-Konzern ab 2021 Einsparungen von rund 60 Mio. EUR.


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