Aktie Fraport AG

WKN 577330 ISIN DE0005773303

Taxierung/Chart

  • Geld

    34,28

    584 Stk.

  • Brief

    34,66

    144 Stk.

  • Diff. Vortag (Preis)

    +0,56 / +1,66 %

  • Spread (akt./rel.)

    0,380 / 1,109 %

  • Tageshoch (Preis)

    34,62

  • Tagestief (Preis)

    32,86

Daten & Zahlen

Kursdaten

Handelsplattform Börse Stuttgart (XSTU)  
Letzter Preis 34.28 G 0 Stk.
Kurszeit 22.10.2020 / 21:55:02 Uhr
Tagesvolumen (Stück) 1269
Tageshoch / Tagestief 34.62 32.86
Vortageskurs 33.72 (21.10.)
Differenz zum Vortag +0.56 1.66 %
52 Wochenhoch / -tief 79.04 (27/11) 27.97 (16/03)

Kennzahlen in EUR

2019 2018 2017
Reingewinn pro Aktie 4,55 5,13 3,57
Dividende pro Aktie 0,00 2,00 1,50
Dividendenrendite in % 0,00% 3,20% 1,63%
Dividendenwachstum in % -100,00% 33,33% 0,00%
Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) 16,64 12,18 25,73
Kurs-Buch-Verhältnis (KBV) 1,58 1,38 2,19
Kurs-Umsatz-Verhältnis (KUV) 1,90 1,67 2,90
Kurs Cash Flow Verhältnis (KCV) 6,66 6,88 10,72

Stammdaten

WKN
577330
ISIN
DE0005773303
Symbol
FRA
Börsensegment
Freiverkehr
Wertpapierart
Aktie
Bezeichnung
Fraport
Indexzugehörigkeit
CDAX Kursindex
Handelssegment
-
Handelszeit
08:00:00 - 22:00:00 Uhr
Handelswährung
Euro
Nominalwährung
Euro
Abwicklungswährung
Euro
Sektor und Branche
Diverse, Sonstige Branchen
Anzahl der Aktien
92,39 Mio.
Marktkapitalisierung
3,11 Mrd.
Unternehmensprofil

Die Fraport AG zählt zu den größten Flughafen-Konzernen weltweit. Der Schwerpunkt des Geschäfts der Fraport AG besteht im Betrieb des Flughafens Frankfurt am Main, der eine der bedeutendsten Verkehrsdrehscheiben (Hub) in Europa ist. Der Flughafen verfügt über 4 Bahnen, zwei Start-Landebahnen, eine reine Start- sowie eine reine Landebahn. Die Gesellschaft ist neben den Dienstleistungen rund um den Flugbetrieb auch im Airport-Retailing und der Immobilienentwicklung aktiv.


Die Ausbreitung des SARS-CoV-2 führt seit Wochen zu massiven Flugstreichungen und einer sehr zurückhaltenden Nachfrage sowohl im Interkontinental- als auch im Kontinentalverkehr. Im Februar sind die Passagierzahlen am Flughafen Frankfurt um vier Prozent zurückgegangen. Die negative Tendenz hat sich hierbei im Laufe des Monats deutlich verschärft: In der letzten Februarwoche lag der Rückgang bei minus 14,5 Prozent. In der ersten Märzwoche gingen die Passagierzahlen sogar um etwa 30 Prozent zurück. Um auf der Kostenseite gegenzusteuern, hat Fraport eine Reihe von Maßnahmen auf den Weg gebracht: Alle Kostenpositionen stehen derzeit auf dem Prüfstand, getätigt werden nur noch betrieblich zwingend notwendige Ausgaben. Neueinstellungen bei der Fraport AG erfolgen bis auf weiteres faktisch nicht. Die Fluktuation wird genutzt, um die Personalkosten zu senken, Arbeitsschichten im operativen Bereich werden in den Sommer oder Herbst geschoben. Den Beschäftigten wird angeboten, auf freiwilliger Basis unbezahlten Urlaub oder eine vorübergehende Reduzierung der Arbeitszeit in Anspruch zu nehmen. Kurzarbeit ist in Vorbereitung. Dr. Stefan Schulte: 'Wir müssen derzeit davon ausgehen, dass sich die starken Verkehrsrückgänge in den nächsten Wochen und Monaten fortsetzen, ohne dass wir Ausmaß und Dauer der Rückgänge verlässlich abschätzen können. Daher können wir aktuell keinen konkreten Ausblick für das Gesamtjahr geben. Aus Verantwortung gegenüber unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie unserem Unternehmen ist es jetzt entscheidend, den Personaleinsatz so schnell und sozialverträglich wie möglich an den reduzierten Bedarf anzupassen und unsere variablen Kosten soweit es geht zu reduzieren.' Ohne die Ausbreitung des SARS-CoV-2 hätte Fraport die Verkehrsentwicklung in Frankfurt in etwa auf Vorjahresniveau erwartet. Berücksichtigt man die aktuelle Entwicklung, so ist von einem deutlichen Rückgang des Passagieraufkommens in Frankfurt auszugehen. Dies wird auch zu einem deutlich geringeren Konzern-Umsatz am Standort Frankfurt führen. Pro ausbleibendem Passagier rechnet der Vorstand derzeit mit einem negativen EBITDA-Effekt in Frankfurt von etwa zehn Euro bis circa 14 Euro. Zusätzlich sind die Auswirkungen auf die Passagierentwicklung an den Konzern-Flughäfen derzeit nicht absehbar. Hier kann die Ausbreitung des SARS-CoV-2 sich ebenfalls dämpfend auf den um IFRIC 12 bereinigten Konzern-Umsatz sowie die Ergebniskennzahlen auswirken. In Summe erwartet der Vorstand ein deutlich rückläufiges Konzern-EBITDA, -EBIT und Konzern-Ergebnis. Der Vorstand beabsichtigt, die Dividende für das Geschäftsjahr 2020 dennoch bei 2,00 Euro je Aktie stabil zu halten.


Update 6.05.2020: Aufgrund der nach wie vor hohen Unsicherheit kann für das laufende Geschäftsjahr weiterhin keine konkrete Prognose abgegeben werden. Der Vorstand bestätigt aber den gegebenen Ausblick, dass sich alle finanziellen Leistungsindikatoren deutlich negativ entwickeln werden und erwartet für das Geschäftsjahr 2020 ein negatives Konzern-Ergebnis.


Update 4.08.2020: Für den Flughafen Frankfurt wie auch für alle Konzern-Flughäfen erwartet Fraport für das laufende Jahr Verkehrsrückgänge im hohen zweistelligen Prozentbereich. Der Vorstand hält grundsätzlich an dem gegebenen Ausblick für das Geschäftsjahr 2020 fest. Er erwartet ein negatives Konzern-EBIT und ein deutlich negatives Konzern-Ergebnis. Schulte: 'Die wirtschaftlichen Auswirkungen werden uns weit über das laufende Jahr hinaus begleiten und die Branche nachhaltig verändern. Deshalb richten wir unsere Planungen jetzt auf die neue Normalität aus, die wir voraussichtlich in den Jahren 2022/2023 erreichen werden. Von diesem neuen Aufsatzpunkt aus erwarten wir wieder ein langfristiges, moderates Wachstum. Deshalb halten wir auch an dem Bau von Terminal 3 fest. Wir sind überzeugt, dass die Menschen weiterhin die Welt entdecken möchten und der Luftverkehr ein Wachstumsmarkt bleibt.'


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