Aktie METRO AG

WKN BFB001 ISIN DE000BFB0019

Taxierung/Chart

  • Geld

    8,006

    2.498 Stk.

  • Brief

    8,096

    2.470 Stk.

  • Diff. Vortag (Preis)

    -0,04 / -0,52 %

  • Spread (akt./rel.)

    0,090 / 1,124 %

  • Tageshoch (Preis)

    8,056

  • Tagestief (Preis)

    7,958

Daten & Zahlen

Kursdaten

Handelsplattform Börse Stuttgart (XSTU)  
Letzter Preis 8.008 G 0 Stk.
Kurszeit 26.11.2020 / 21:55:03 Uhr
Tagesvolumen (Stück) 17240
Tageshoch / Tagestief 8.056 7.958
Vortageskurs 8.05 (25.11.)
Differenz zum Vortag -0.04 -0.52 %
52 Wochenhoch / -tief 14.97 (27/11) 6.21 (19/03)

Kennzahlen in EUR

2019 2018 2017
Reingewinn pro Aktie -0,35 0,95 0,90
Dividende pro Aktie 0,70 0,70 0,70
Dividendenrendite in % 4,83% 5,19% 3,91%
Dividendenwachstum in % 0,00% 0,00% -
Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) - 14,25 19,87
Kurs-Buch-Verhältnis (KBV) 1,95 1,59 2,05
Kurs-Umsatz-Verhältnis (KUV) 0,19 0,16 0,17
Kurs Cash Flow Verhältnis (KCV) 6,41 6,19 7,42

Stammdaten

WKN
BFB001
ISIN
DE000BFB0019
Symbol
B4B
Börsensegment
Freiverkehr
Wertpapierart
Aktie
Bezeichnung
METRO Wholesale & Food Specialist
Indexzugehörigkeit
CDAX Kursindex
Handelssegment
-
Handelszeit
08:00:00 - 22:00:00 Uhr
Handelswährung
Euro
Nominalwährung
Euro
Abwicklungswährung
Euro
Sektor und Branche
Diverse, Holdings
Anzahl der Aktien
360,12 Mio.
Marktkapitalisierung
2,88 Mrd.
Unternehmensprofil

Die Metro AG ist ein führender internationaler Großhändler mit Food- und Non-Food-Sortimenten, der auf die Bedürfnisse von Hotels, Restaurants und Caterern sowie von unabhängigen Händlern spezialisiert ist. Mit METRO Wholesale ist das Unternehmen in über 30 Ländern vertreten. Darüber hinaus unterhält Metro außerdem verschiedene Servicegesellschaften und setzt auf Food Service Distribution. Metro entstand im Juli 1996 ursprünglich aus der Verschmelzung von Metro Cash & Carry, Kaufhof Holding AG und Asko Deutsche Kaufhaus AG. 2015 verkaufte das Unternehmen seine Warenhaustochter Galeria Kaufhof an den kanadischen Konzern HudsonŽs Bay. Im Juli 2017 spaltete sich der Konzern in zwei unabhängige Handelsgruppen auf. Daraus entstand die neue Metro als Großhandels- und Lebensmittel-Spezialist sowie eine Consumer Electronics-Gruppe mit dem Namen CECONOMY. Derzeit liegt ein Übernahmeangebot der EP Global Commerce VI GmbH vor.


Dank der voranschreitenden und erfolgreichen Fokussierung auf die HoReCa- und Trader-Kunden erwartet der Vorstand für das Geschäftsjahr 2019/20 ein Wachstum des Gesamtumsatzes und des flächenbereinigten Umsatzes von 1,5 bis 3 % (2018/19: 2,2 % Gesamtumsatz und 2,1 % flächenbereinigter Umsatz). Hierbei wird, als Konsequenz der Fokussierung, eine Trendverbesserung in Russland erwartet. Für Deutschland wird eine stabile Umsatzentwicklung erwartet, während für Westeuropa (ohne Deutschland), Osteuropa (ohne Russland) und Asien ein Wachstum auf Vorjahresniveau prognostiziert wird. Über alle Segmente hinweg sieht der Vorstand insbesondere das Belieferungsgeschäft sowie das synergetische Zusammenspiel der verschiedenen Kanäle als Wachstumstreiber. Ein wichtiger Fokus von METRO liegt auf der Steigerung der operativen Leistungsfähigkeit und der Portfoliovereinfachung. Vor diesem Hintergrund hat der Vorstand am 19. November 2019 Effizienzmaßnahmen angekündigt. Im Geschäftsjahr 2019/20 erwartet der Vorstand hieraus eine Belastung in Höhe von 60 bis 80 Mio. EUR. Vor den Transformationskosten für diese Effizienzmaßnahmen erwartet der Vorstand ein EBITDA ohne Ergebnisbeiträge aus Immobilientransaktionen in etwa auf dem Niveau des abgelaufenen Geschäftsjahres 2018/19 (1.021 Mio. EUR). Für Russland wird im Zuge der weitergeführten Repositionierung ein Ergebnisrückgang zwischen 20 Mio. EUR und 30 Mio. EUR erwartet. Ergebniswachstum in Deutschland und Westeuropa (ohne Deutschland) soll dies kompensieren. Für die übrigen Segmente wird ein EBITDA auf dem Niveau des Vorjahres erwartet.


Update 13.02.2020: Ein wichtiger Fokus von METRO liegt auf der Steigerung der operativen Leistungsfähigkeit und der Portfoliovereinfachung. Vor diesem Hintergrund hat der Vorstand am 19. November 2019 Effizienzmaßnahmen angekündigt. Im Geschäftsjahr 2019/20 erwartet der Vorstand hieraus eine einmalige Belastung in Höhe von 60-80 Mio. EUR. Vor den Transformationskosten für diese Effizienzmaßnahmen erwartet der Vorstand ein EBITDA ohne Ergebnisbeiträge aus Immobilientransaktionen in etwa auf dem Niveau des abgelaufenen Geschäftsjahres 2018/19 (1.392 Mio. EUR). Für Russland wird im Zuge der weitergeführten Repositionierung ein Ergebnisrückgang zwischen 20 Mio. EUR und 30 Mio. EUR erwartet. Ergebniswachstum in Deutschland und Westeuropa (ohne Deutschland) soll dies kompensieren. Für die übrigen Segmente wird ein EBITDA auf dem Niveau des Vorjahres erwartet.


Update 3.04.2020: Für das Geschäftsjahr 2019/20 hatte METRO ein Wachstum des Gesamtumsatzes und des flächenbereinigten Umsatzes von 1,5% bis 3% und ein EBITDA ohne Ergebnisbeiträge aus Immobilientransaktionen in etwa auf dem Niveau des Geschäftsjahres 2018/19 prognostiziert (ohne Ergebniseffekte aus den laufenden Effizienzprogrammen). Die Prognose erfolgte dabei unter der Annahme von stabilen Wechselkursen ohne weitere Portfolioanpassungen und umfasst lediglich den fortgeführten Bereich von METRO. Das operative Geschäft entwickelte sich bis Ende Februar weitgehend unbeeinflusst von Covid-19 deutlich positiv und im oberen Bereich des Prognosekorridors. Zu Beginn der durch Covid-19 ausgelösten Krisensituation in Europa konnte METRO die Umsatz- und Ergebnisverluste einiger Kundengruppen (insbesondere Gastronomiekunden) zunächst durch positive Umsatz- und Ergebniseffekte in anderen Kundengruppen (insbesondere Vorratseinkäufe von SCO-Kunden) überkompensieren. Seit Mitte März ist die Gesamtentwicklung in Bezug auf Umsatz und Ergebnis jedoch eindeutig negativ. Diese negative Entwicklung ist zurückzuführen auf die regulatorischen Maßnahmen im Zusammenhang mit Covid-19, die das öffentliche Leben in vielen der Länder, in denen METRO tätig ist, erheblich einschränken. Diese Maßnahmen haben erhebliche negative Auswirkungen auf einige unserer Kernkundengruppen (insbesondere Gastronomiekunden) und damit auch auf unser Geschäft. Basierend auf einer Hochrechnung der aktuellen Entwicklung erwartet die METRO, dass jeder weitere Monat mit den derzeitigen Einschränkungen zu Umsatzverlusten von ca. EUR 500 Mio. oder ca. 1,5% bis 2%-Punkte Umsatzwachstum führen wird. Wie lange die Beschränkungen des öffentlichen Lebens andauern werden und wie lange anschließend eine Normalisierung dauern wird, lässt sich derzeit nicht abschätzen. Damit ist auch der sich daraus ergebende Effekt auf die Umsatz- und Ergebnisentwicklung von METRO für das Geschäftsjahr 2019/20 derzeit nicht quantifizierbar. Vor diesem Hintergrund hat der Vorstand beschlossen, die am 11. Dezember 2019 veröffentlichte Prognose für das Geschäftsjahr 2019/20 zurückzuziehen. Der Vorstand sieht aufgrund der Dynamik der Entwicklungen im Zusammenhang mit Covid-19 davon ab, eine neue Prognose für das Geschäftsjahr 2019/20 abzugeben.


Update 7.05.2020: Basierend auf einer Hochrechnung der Geschäftsentwicklung von Mitte März bis Ende April erwartet die METRO nun, dass jeder weitere Monat mit den derzeitigen Einschränkungen zu rund 2 %-Punkten Umsatzrückgang im Vergleich zum Vorjahr führen wird. Die mit dem Umsatzverlust und weiteren krisenbedingten Ertragsschmälerungen verbundene EBITDA-Belastung kann voraussichtlich nur zu einem geringen Teil durch Gegenmaßnahmen kompensiert werden.


Update 3.08.2020: Zu Beginn des 4. Quartals 2019/20 hat sich der Konzernumsatz weiter erholt, getrieben durch eine weitere Trendverbesserung im HoReCa-Geschäft. In Folge dessen hat die Mehrheit der Länder im Einzelmonat Juli das Vorjahresniveau wieder erreicht oder liegt sogar darüber. Alle Segmente weisen eine starke Trendverbesserung im Vergleich zum 3. Quartal auf, was im Einzelmonat Juli zu einem Umsatz auf Vorjahresniveau geführt hat. Daher geht METRO davon aus, dass die Geschäftsentwicklung im 4. Quartal 2019/20 annähernd auf Vorjahresniveau liegen wird.


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